Bergahorn
ist der Baum des Jahres 2009 - in BALDWALD EINS stehen ca.300 als Gruppe zusammen
- unser Bergahornwald.
Informationen zum Baum des Jahres
2009:
Es gibt sehr viele verschiedene Ahornarten, 13 davon sind in Europa daheim. Die
bekanntesten Vertreter sind Bergahorn , Spitz- und Feldahorn. Die offizielle
Nordgrenze des Bergahorns verläuft am nördlichen Rand der Mittelgebirge.
Doch schon lange fühlt sich der Bergahorn auch im norddeutschen Land ausgesprochen
wohl - auch als Waldbaum. Aber noch immer sprechen Viele beim Bergahorn
vom "Herr der Berge - Baum der Berge". Das größte Vorkommen
von Bergahorn findet sich in den Alpen.
Feld- und Spitzahorn haben zwittrige Blüten, das heißt, daß sich
Staubblätter (männlich) und Griffel (weiblich) jeweils in einer Blüte
befinden. Bei dem Bergahorn ist das anders. Er hat weibliche und männliche
Blüten, diese jedoch am gleichen Baum und in einem Blütenstand. (>>mehr
zu den Unterschieden der Ahornarten)
Der Bergahorn wächst zur eindrucksvollen Gestalt. Der bis zu 30 Meter
hohe Baum kann 400 bis 500 Jahre alt werden. Seine Rinde besteht aus kleinen Platten,
die zum Teil abschuppen und dann orange-braunen Flecken zeigen.
Und sonst noch: Sein wissenschaftlicher Name ist schön: Acer pseudoplatanus-
wie eine pseudo Platane. Kanada hat das Ahornblatt in der Flagge. Der Blutungssaft
des zeitigen Frühjahrs wurde früher zur Zuckergewinnung genutzt.
Eine Eigenschaft allerdings entfaltet das Ahornholz im Volksglauben als Türschwelle:
Zauberer und Hexen trauen sich nicht über eine solche Schwelle. Und wer ganz
sicher gehen will, der stellt zusätzlich belaubte Zweige ins Fenster: Die
an gespreizte Hände erinnernden Blätter tun Alles, um all solch unheimliche
Wesen fernzuhalten.
Wer noch mehr zum Berg-Ahorn wissen
möchte, schaue mal hier weiter: Der
Bergahorn - eine typische Mischwald-Baumart, 6 Seiten
Unsere
Erfahrung mit Bergahorn:
Der Bergahorn wächst (wie wohl alle Ahornarten) in den ersten Jahren sehr
schnell. Dadurch war er schon im ersten Jahr der Anpflanzung (die Bäume waren
2-jährig als sie zu uns kamen) durch ander Pflanzen nicht mehr gefährdet.
Wir hatten nur minimal Pflegeaufwand bei dem Bergahornwald.
Der Bergahorn ist bei uns ein beliebter Patenbaum, da er gerade in den
ersten Jahren viel Veränderungen zeigt, grosse Blätter mit schöner
Herbstfärbung und oft rote Stengel hat.
Trockenheit und auch die Attaken der Scheermäuse haben dem Bergahorn (und
den Lärchen) in BALDWALD EINS bisher am wenigsten geschadet.
Die Tiere des Waldes wollen allzugern wegen des süsslichen Saftes (spezielle
beim Blattaustrieb) an den Bergahorn heran, ihre ausgetretenen Fusswege
zeigen dies. Gut, dass unser Zaun stabil ist!
Die Blätter des Bergahorns sind auch bei BALDWALD häufig von Flecken
übersät, die Teerfleckenkrankheit des Ahorns. Sie wird durch den Pilz Rhytisma
acerinum hervorgerufen. Insgesamt ist das Schadbild zwar sehr auffällig,
für den Baum aber meist kaum schädlich. >>mehr
dazu bei wikipedia
weitere Tiere und
Pflanzen des Jahres 2009:
Vogel: Eisvogels >>mehr
(NABUe)
Arzneipflanze: Fenchel >>mehr
(idw)
Blume:
Wegwarte (Cichorium intybus) >mehr
Spinne: Dreiecksspinne
>>mehr
(FOCUS)
Schmetterling: Tagpfauenauge >>mehr
(BUND)
Fisch:
Der Aal (Anguilla anguilla) >>mehr
Wildtier:
Der Igel >>mehr
(NABU)
Pilz:
Blaue Rindenpilz >>mehr
(DGFM)
Gefährdete Haustierrassen: Alpines Steinschaf >>mehr
Giftpflanze
: noch unbekannt.. >>mehr
Streuobstsorte:
Esslinger Scheckenkirsche >mehr
Übersichtsliste
>>Natur
des Jahres 2009