baumpatenschaften


Wald-Foto-Tagebuch BALDWALD ZWEI



Juli 2020

Hier ein paar Bilder der Nachbarbäume im neuen TINY-FOREST: Blicke auf kräftige, grüne und offensichtlich meist gesunde Bäumchen - mit wenigen Ausnahmen - entschädigen für die vielen Stunden des Kümmerns.

 

Anfang Juni

Der Mai war eine zweifache Herausforderung für die Bäume: Zum einen gab es Anfang Mai sehr kalte, ja frostige Mainächte. Für die schon jugendlichen Bäume in BALDWALD diesmal ohne Schaden. (Jedoch haben diese Maifröste einige der ganz jungen Bäume im Nachbarwald TINY-FOREST geschadet. Bilder dazu hier im dortigen Tagebuch).

Die zweite Herausfordeurng für die Bäume war Trockenheit der letzten Wochen. Seit rund 8 Wochen gab es keinen regen; der kam erst jetzt Anfang Juni. Für eine wichtige Wachstumsphase der Bäume im Frühjahr leider etwas zu spät. Dazu ein paar Bilder der nun endlich mal wieder feuchten Blätter und Stämme. Da der Regen etwas andauernd war, so wie eben ein guter Landregen sein sollte, wird auch der Boden unter den Bäumen etwas abbekommen haben.

 

Der Stier des Waldbodens

Herbst und Winter haben auch im BALDWALD Schäden hinterlassen, die gut sichtbar sind. Ca. 10 Bäume wurden durch Stürme entwurzelt. Besonders bei den Europäischen Lärchen in BALDWALD EINS sind eine Reihe von Bäumen am Boden oder hängen noch überwiegend entwurzelt zwischen ihren Nachbarn. Dabei zum Vorschein kam auch ein Waldstier, gar nicht tief aus dem Boden, nun ganz friedlich darliegend. (Bild 3; Dank für dies geniale Foto an Ronald Wieder, Lübeck).

laerchenschaden-waldtagebuchlaerchenschaden-waldtagebuchwaldstier

 

Anfang Mai: Knospen und junge Blätter überall

Der Reihe nach: Lindenknospe, Buchenblatt, Wallnussblätter, Wallnusstrieb, schlappes Eichenlaub am Morgen und Hainbuchenblätter. (Fotos aus dem jungen Nachbarwald Tiny-Forest.)

 

Ein Besuch Anfang März 2020 brachte einige Neuigkeiten aus dem Wald:

 

▷▷ Das sind zum einen die jungen Blattaustriebe die direkt an einem Stamm also ohne Ast oder Zweig wachsen. Hier drei Fotos von einem Ahorn.

 

▷▷ Und auch immer wieder im zeitigen Frühjahr beeindruckend: Die Nadeln und Knospen der Lärchen die als einziger Nadelbaum im Winter die Nadeln abwerfen und daher nun im Frühjahr neue brauchen. Leider sind diese jungen Nadeln und Knospen in BALDWALD nur noch an gefallenen Lärchen zu beobachten, da die noch wachsenden inzwischen so hoch sind, dass ich selbst mit einer langen Leiter sie nicht mehr zu sehen bekomme. Die Herbstürme haben jedoch drei Lärchen in BALDWALD EINS gekippt, von denen diese Fotos sind. Doch schon bald wird ihre Restenergie nicht mehr ausreichen Nadeln und Knospen zu versorgen.

Baumpatenschaften helfen den jungen Wäldern & können hier bestellt werden.

▷▷ Gut zu sehen ist jetzt auch das alte Laub vom letzten Jahr das immer noch an einigen Bäumen hängt. Hier drei Fotos aus BALDWALD EINS:

 

▷▷ Der jetzt blattlose Wald bringt auch neue Blicke zu Tage: Bisher gar nicht aufgefallen war mir eine aus zwei einzelnen Stämmen eng verwachsene junge Buche, die aber einen Durchblick erlaubt. Zwei richtig wieder zusammen gewachsene Stämme hatte ich so noch nicht gesehen. Hier zwei Fotos von ihr.

 


Besuch im BALDWALD Anfang März 2020:

Buchen und Feldahorn (Mitte) zeigen schon weit gewachsene Knospen. Hoffentlich macht ein später Frost ihnen keinen Ärger.


Die Lärchen (BALDWALD EINS) verbreiten schon ein schimmerndes Grün während die Buchen (ganz links vorne mit im Bild) noch das Laub des letzten Jahres tragen. Einige wenige Lärchen haben die letzten Frühjahrsstürme nicht überstanden und liegen am Boden (rechts).

Die roten Waldameisen heben zwischen BALDWALDEINS und ZWEI um einen alten Baumstumpf herum gebaut und sind bei den ersten Sonnensrahlen scheinbar alle draußen am wirken.

Auch die Pilze wachsen im Totholz munter weiter. Die beiden linken Bilder auf alten Birkenstämmen, im rechten Bild an einem noch stehenden kleinen Buche.

 

Bilder eines BALDWALD-Besuchs Anfang Februar 2020

In der laublosen Winterzeit ist es immer gut zu sehen: Einige Patenbäume wurden neu markiert. Willkommen!

 

Und Bäume wachsen - Patenbänder aber nicht. Und dann wird es für den Baum eng, manchmal zu eng. Hier werden wir in den nächsten Wochen mal für Erneurung sorgen, bei diesen teils festgewachsenen Patenbändern:

PS: Hier kann die egene Baumpatenschaft direkt online bestellt werden.

 

Blicke in den spätherbstlichen und winterlichen Wald

Der Winter eröffnet immer wieder neue Blicke in den Wald. Hier ein paar Fotos von BALDWALD EINS und ZWEI im Winter 2019/2020.

Infos zu BALDWALD:

Wald-Foto-Tagebuch

Luft­bil­der der neu­en Wäl­der

 

Unsere Baumseiten:

Flat­ter­ul­men in BALD­WALD ZWEI

Bergahorn in BALDWALD & Baum des Jahres 2009

 

Nach­bar­wald TINY-FOREST

Eine neue Waldinsel entsteht

Wald-Tage­buch TINY-FOREST

 

All­gemeine Infor­matio­nen:

Jahres­kalen­der der Umwelt­tage

Der Europäische Baum des Jahres

 

 

 

Buch­tipps:

Bücher im Juli 2020

Bücher Juni 2020

Bücher April & Mai 2020

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5 teure Baum­bücher

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Geschenk­tipps:

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Ab hier müssen die Fotos noch neu aufgearbeitet werden, daher erscheinen bisher nur leere Felder. Wer informiert werden möchte wann dies soweit ist melde sich bitte per email an: info@baldwald.de , Danke. (10. April 2020)

 

Ungleiches Wachstum

Obwohl die Bedingungen zum Wachsen und das Alter der Bäume annähernd gleich ist, geht jeder Baum seinen eigenen Weg. Hier drei Beispiele:

Links eine (ich glaube) Eiche, die entgegen allen Regeln wilde Äste produziert hat. In der Mitte eine Ulme und eine wesentlich kleinere Eiche - obwohl gleich alt. Und rechts der wohl aktuell wüchsigste Baum in BALDWALD ZWEI, eine Flatterulme, die inzwischen die wesentlich kleineren Eichen und Buchen arg bedrängt. Von den drei Stämmen werden wohl noch diesen Winter ein oder auch zwei entfernt.

 

Der laubfreie Winter erlaubt neue Blicke,

die vorher gern übersehen wurden. Hier einige Baumpilze, die ihre Arbeit schon begonnen haben, denn neben all dem Wachstum gibt es parrallel ebenso absterbende Äste, Zweige und Bäume.

 

 

Hier ein paar Herbsteindrücke:

Links ein Blick in den dichten jungen Wald; Mitte ein herbstliches Eichenblatt in der Abendsonne; rechts vertrocknete (herbstliche) Buchenblätter in der Abendsonne

Links ein absterbendes Eichenblatt; Mitte herbstliche Lindenblätter; rechts ein Weg im jungen Wald

Links ein Blick auf den lichte Waldboden; Mitte ein neues Patenband; rechts Blätter eines Apfelbaumes im Herbst

Links die Herbstfärbung einer jungen Esche; Mitte ein herbstliches Buchenblatt; rechts die aufgebrochene Rinde einer abgestorbenen Esche

 


 

Das Ende des Sommers

Trocken war es, doch die Bäume in BALDWALD haben standgehalten. Jedenfalls die überwältigende Mehrheit. Erst im kommenden Frühjahr wird sich zeigen ob einzelne Bäume doch der Trockenheit erlegen sind. Weitere trockene Jahre und vor allem die fehlende Feuchtigkeit im Winter wird aber sicher Spuren hinterlassen.


Links ein Blick in die Waldfläche; trotz des eher dunklen Waldbodens haben einige Bodendecker den Weg in den Wald schon gefunden.

In der Mitte ein Blick in die Kronen der inzwischen sehr grossen Schwarzerlen. Leider behindern sich die Kronen bei Wind gegenseitig und verletzen dann leicht die Triebe der Nachbarpflanze. Die Gefahr ist dass die Erlen so eine zu geringe Krone ausbilden und dann den Wassertrasport in den hohen Baum nicht mehr schaffen. Ein Absterben des ganzen Baumes wäre evtl. die Folge. Wir werden daher jetzt im Winter einige Schwarzerlen herausnehmen, damit die anderen bessere und aktivere Baumkronen entwickeln können.

Rechts der einzige und noch junge Ginko, inzwischen eingezäunt (im Bildhintergrund ist der Zaun leicht zu sehen) weil im Winter 2019 der den ganzen Wald schützende Zaun bei BALDWALD ZWEI entfernt wird, der Ginko aber noch zu klein ist um sich den gefrässigen Rehen & Co. zu widersetzen. Auch alle weiteren Nachpflanzungen werden zukünftig einzelnd eingezäunt. Das ist kein grosses Problem und auch von der Arbeit her gut zu machen.

 

Links einer der Vogelkästen die Wind und Wetter nicht ganz ausgehalten haben. Aber er lässt sich wieder richten. Die jungen Vögel waren wohl schon vor der Schieflage ausgeflogen. Rechts eine der gefühlt in diesem jahr wenigen Insekten. Und links (vermutlich) ein Amselei, bzw. der Rest davon.

 

Am Eingang von BALDWALD sieht es verherrend aus,

den eine kleine Restecke von Fichten war so stark vom Borkenkäfer befallen, dass ein Fällen unumgänglich wurde. Vor allem die Nachbarwälder waren bedroht - so jedenfalls die Meinung einiger Nachbar-Waldbauern. Und ich wollte mich da nicht anlegen, weil sie vielleicht auch Recht haben. Also habe ich einer Fällung dieser vielleicht 100 Fichten zugestimmt. Der Vorteil nun: Es entsteht eine neue freie Pflanzfläche. Was genau da pssieren wird ist noch offen. Schön auch, dass wunderbare Pilze auf einem alten Eichenstumpf wachsen. Sie entschädigen doch etwas für den verwüsteten Waldboden dieser ehemaligen Fichtenfläche.

Sommereindrücke 2019

Trotz der Trockenheit auch jetzt im Frühjahr und Sommer 2019 fällt unser Blick noch auf viel Grün:

2. Wallnuss und Marone waren im Mai arg geschwächt, ein Nachtfrost hatte ihr jungen Blätter zerstört. Jetzt im Sommer scheinen sie gut erholt

 

Früchte haben wir dieses Jahr wenig gesichtet; kaum Äpfel, scheinbar keine Maronen oder Wallnüsse. Nur die roten Haselnüsse mit ihren farbenfrohen Blättern (Bild 1 und 2) haben uns überrascht. Wenn jetzt nicht der Holzbohrer (ein weit verbreiteter Käfer) kommt und die Nüsse anbohrt kann es eine schöne Ernte geben. Immerhin.

 

Und auch die Mispeln sind wiederda und zwei schön kräftige, neue Baumpatenscheiben sind hinzu gekommen.

 

Frühlingserwachen

Die Königinnen der Knospen: Wallnussknopsen:


Doch der späte Nachtfrost Anfang Mai hat die jungen Blätter geschwärzt. Nun treiben ein erneutes mal die Blätter aus; Energie die dieses Jahr für´s Höhenwachstum verloren ist. Doch nur die empfindliche junge Blätter von Wallnuss und Esche haben gelitten; an allen anderen Bäumen in BALDWALD EINS und ZWEI ist der Frost ohne Spuren vorbeigezogen.

 


Dezemberblicke in den jungen Wald
Einige Bäume tragen noch ihr Laub in gelb

Eichenlaub-im-Hernbst gelbbes-lindenlaub-2018


Die Lärchen boten ein Schauspiel: Oben im Sonnenlicht die goldenrn Kronen,
unten am Boden der Nadelteppich in hellgrau-gelb.

gold-leuchtende-laerchenkronen laerchennadeln-am-waldboden


Ein Mispelbaum in BALDWALDEINS trägt munter Früchte:
mispelfruechte-i,-Patenwald


Laublos präsentiert die Flatterulme (Baum des Jahres 2019) ihr streng geordnete Konstruktion der Zeige am Ast.


Die Dramatik des Jahres 2018

Nach diesem zu trockenen Wochen und Monaten sollten die Herbst- und Wintermonate etwas Beruhigung und Linderung in den Wald bringen. Aber leider fehlt immer noch der Regen. Die Dramatik lässt sich in dieser Abbildung gut erkennen: Die diesjährigen Regenmengen liegen schon seit 11 Monaten weit unter den langjährigen Mittelwerten (dunkelblau). Und es wird immer weniger, der November brachte weniger als ein Drittel an Regenmenge der sonst durchschnittlichen Menge. Im Frühjahr hatte Grundwasser, Boden und Pflanzen einen guten Vorrat durch den vielen Regen im letzten Winter.Doch die Vorräte sind alle.

Was nun geschen wird ist ersteinmal offen. Vielleicht wäre es noch denkbar per Solarpumpen zukünftig einiges an Wasser aus den (hier nicht sehr tiefen) Grundwässern hochzupumpen, aber die Verteilung im Wald ist kaum vorstellbar. Für den Wald gibt es kaum Handlungsmöglichkeiten. Die naheligende Frage einer Bewässerung ist leider nicht sehr real: Die Bäume sind zu hoch um Beregnungsanlagen über sie fahren zu lassen (wie wir es vor 11 Jahren als der Wald noch jung und klein war einmal gemacht haben.)  Eine Einzelversorgung per Schlauch (sog. Tröpfchenbewässerung) ist bei über 10.000 Bäumen unrealistisch.

regenmengen 2018
Quelle dieser Grafik

 


November 2018: Der Herbst aus der Luft

Aus der Luft ist die Vielfalt der herbstlichen Baumfarben und die Struktur der beiden neuen Wälder wunderbar zu sehen. Der Fotograf Arne von Brill (www.arnevonbrill.de, Danke!) hat mit seiner Drone ein paar wunderbare Luftbilder von BALDWALD gemacht. Hier der Ausschnitt eines Panoramas. Mehr Bilder in besserer Auflösung und mit Erklärungen auf unserer Extraseite: Der Herbstwald aus der Luft.

 

Oktober 2018: Erntezeit

Einige Bäume in BALDWALD ZWEI sind auch für uns Menschen als Ernte interessant: Esskastanie (Maronen), Wallnuss oder Apfel. Hinzu kommen bisher etwas unbeachtet einige Beerensträucher (dazu später einmal mehr). Die Äpfel waren dieses Jahr vielleicht wegen der massiven Trockenheit auch bei den Wespen sehr beliebt. Besonders die süßlichen Arten haben es ihnen so angetan, dass an einigen Bäumen nur eine Vielzahl ausgehölter Früchte übrig blieben.

Und: Die Maronen (unten links) waren dieses Jahr sehr klein und die ersten Wallnüsse (unten rechts) sehr schmackhaft! Von den 10 Wallnussbäumen haben schon zwei erste Früchte getragen. Normalerweise brauchen Wallnüsse über 10 Jahr dafür. Aber die gute Südlage und der heiße Sommer haben es wohl beschleunigt.


 

September und Oktober 2018: Die "Entzäunung" von BALDWALD-EINS

Es war schon länger angepeit - nun ist es für BALDWALD EINS geschehen: Der schützende Zaun wude entfernt. Ein ganz schönes Stück Arbeit, Dank an Paul, Benno, Myron und Colleen! Die aufgerollten Zaunrollen standen fast 10 Jahre und hielten standhaft viele baumschädigende Tiere zurück. Hier und da war zwar ein kleines Durchkommen für Wildschweine und Hasen, aber das war nicht so schlimm. Der Wald ist nun für alle frei zugänglich - auch für Rehe & Co.

Und schon wenige Tage nach der Zaun-Demontage haben Rehe & Co. die einzelne Bäume so abgeschält dass diese kaum überleben werden. "Unter Schälen versteht man ... das Abziehen ganzer Rindenstreifen von Bäumen. .. Über die Ursachen des Schälverhaltens besteht keine Einigkeit. So wird Schälen einerseits übermäßigem Stress zugeschrieben .. andererseits kann Schälen Teil der natürlichen Nahrungsaufnahme sein." Textquelle wikipedia

 

August 2018

Waldbesuch? Am Sonntag den 26. August ist um 15:00 Uhr ein gemeinsamer Treffpunkt um BALDWALD ZWEI zu besuchen. Wer Lust hat ist gern gesehen. Hier der Treffpunkt auf goggle-map. BALDWALD ZWEI ist dann noch so ca. 800 Meter entfernt. Bei Problemen einfach mal telefonisch probieren: 0160 631 9395. (PS: Für´s eigene Wohl bitte selber sorgen; kein Feuer; Hunde bitte anleinen; feste Schuhe von Vorteil; bei Dauerregen schwierig...)

wladboden-baldwald

Laubbedeckter Waldboden: Am Anfang der Hitzeperiode noch farbenfroh, inzwischen meist grau...

 

August 2018

Am Sonnabend, 11. August, haben wir uns zu einem gemeinsamen Waldbesuch in BALDWALD ZWEI getroffen. Es war endlich mal wieder leichtes Regenwetter, wenn auch von den Mengen viel zu wenig. Die Sonnen kam immer wieder durch. Die neuen Bänke, der Tisch und die gemähten Waldwege wurden gern genutzt. Auch der Ahornhain im Nachbarwald (BALDWALD EINS) wurde besucht. Hier zeigten sich die Folgen der wochenlangen Trockenheit besonders eindrucksvoll: Im Blick nach oben sehr lichte, aber noch grüne, Baumkronen der Ahornbäume; im Blick nach unten ein Blätterteppich wie sonst nur im Herbst.

Ein weiterer gemeinsamer Waldbesuch ist in diesem Jahr noch am Sonntag, den 26. August. Wir treffen uns um 15:00 Uhr. Wer Interesse hat ist gern eingeladen. Hier ist der Treffpunkt bei google-maps eingetragen, so kann die persönliche Fahrtroute ermittelt werden. Falls Fragen sind, Tel: 0160 631 9395. Getränke bitte selbst mitbringen; Hunde anleinen; feste Schuhe und lange Hosen von Vorteil. Details immer auch im newsletter NEUE WÄLDER. Hier kann er kostenlos bestellt werden.

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4 Fotos: Ein Blick in die doch sehr lichten Kronen der Ahorne, das Ahornlaub schon am Boden, das Eichenlaub im (älteren) Nachbarwald ebenso und Baumpaten beim Besuch.

PS: Um dem neuen Datenschutz zu genügen lichten wir Personen nur noch "von hinten" ab, ohne Möglichkeiten Gesichtserkennung durch google & Co. Eigentlich schade...

PSS: Die vielen zu frühen Baumblätter am Boden machen schon jetzt das Thema Blätter aktuell, eigentlich ein typisches Herbstthema. Hier ein neues Buch dazu, eine Auswahl an Blätterpressen und ein paar Press-Tipp-Hinweise.

 

Juli 2018

Obwohl die Trockenheit und Hitze anhält sind keine absterbenden Bäume im BALDWALD. Ganz im Gegenteil: Noch immer sieht es alle recht grün, wenn auch lichter als sonst, aus. Zumindest in den Bäumen.

Baumpatenschaft-bei-baldwald-wipfel-01 Baumpatenschaft-bei-baldwald-wipfel-02

Am Boden sind natürlich viel trockene Blätter und Gräser, aber in den Wipfeln der jungen Bäume grünt es kräftig.

Baumpatenschaft-bei-baldwald-waldboden-01 Baumpatenschaft-bei-baldwald-waldboden-02

Nur wenige vertrocknete Blätter sind zu finden - und die sehen skuril und gleichzeitig auch schön aus:

Baumpatenschaft-bei-baldwald-trockenheit Baumpatenschaft-bei-baldwald-trockenheit Baumpatenschaft-bei-baldwald-trockenheit Baumpatenschaft-bei-baldwald-trockenheit

 

Juni 2018: Kleine Blattschäden auch im Sommer

Eine, aber nur wenige, Blätter zeigen bisher Schäden: Ob nun durch Bruch eines Zweiges, durch Viren, Bakterien und Co. oder durch Trockenheit: Einige Blätter geben auf und ergeben in ihren letzten Tagen noch schöne Fotomotive. Ein paar Bespiele hier. Aufgenommen Mitte Juni 2018 in BALDWALD ZWEI.

Balttschaden am Patenbaum-01Balttschaden am Patenbaum-02

Balttschaden am Patenbaum-03 Balttschaden am Patenbaum-04

 

JUNI 2018: Neue "Herbergen" für Vögel und Menschen

Im Sommer - und vor allem an heißen Tagen - bin ich selten im Wald. Dies Jahr aus verschiedenen Gründen noch weniger. Doch die Aktion "Wir hängen sie alle auf" hatte eine Fortsetzung: Weitere Vogelkästen - und dabei ein neues Modell - trudelten ein. Das besonders Schöne: Einige Versandhändler schaffen es mit rein natürlichen Isoliermaterialien die (schweren) Kästen zu versenden. Hier ein paar davon.

vogelkasten im Patenwald vogelkasten im Patenwald vogelkasten im Patenwald

Als Zwischen-"Herberge" für Menschen sind nun auch zwei einfache Bänke und ein Tisch in BALDWALD zu finden. Bitte vorsichtig nutzen; sie sind nicht so stabil wie Bänke anderswo und stehen etwa in der Mitte des Waldes, nahe der Wasserpumpe. Leicht zu finden. Bisher gibt es nur ein paar Fotos aus kurzen Filmsequenezen der Montage, denn dann war leider der Akku des Fotoapparates leer. Mehr sicher demnächst.

Sitzbank in BALDWALD Sitzbank in BALDWALD

PS: Ich habe die Gesichter von Paul und Myron, die geholfen haben (Danke!), bei den Fotos abgeschnitten um nicht mit dem neuen Datenschutz (EU-DSGVO) in Konflikt zu kommen.

April 2018: Die Maronen oder auch Ess-Kastanien erfreuen -

Maronenblatt

jetzt im April unsere Augen und im Herbst dann den Gaumen. Da die Ess-Kastanie in Deutschland zum Baum des Jahres erkoren wurde (anders als die Wahl zum Europäischen Baum des Jahres) haben wir mal genauer hingeschaut. Und siehe da: Während viele Waldbäume noch zurückhaltend sind haben die Knospen der Maronen behgonnen sich zu entfalten und liefern uns wunderbar Blicke in die Schönheit der Natur. Hier auf der Sonderseite zum Baum des Jahres 2018 einige weitere Bilder dieser Entfaltung.

 

"Wir hängen sie alle auf"

- was aus dieser ersten Aktion am 16. April 2018 geworden ist hier auf dieser Sonderseite. Auch Heute noch sind Spenden für neue Vogelherbergen willkommen und werden von uns dann in die Tat umgesetzt. Wie das einfach geht steht auch auf der Seite. Und das komplette Angebot an Vogelhäusern im BALDWALD steht hier.

Vogelhaus aufhöngenVogelhaus

Ein paar milde Tage machen noch keinen Frühling.

Und auch wenn zwischen all den Häusern in den Städten die Pflanzenknospen vielerorts schon aufgehen sind die Bäume im Wald noch vorsichtig. Einzig die Hainbuche zeigte Mut und fing schon Anfang April an ihre Knospen zu entfalten.

baumknospen hainbuche

10 weitere Fotos der Knospen der Hainbuche, des später kommenden Knospen der Wallnuss und der Esche hier auf die Seite zum Thema Baumknospen.

Nicht alle Blätter verlassen im Herbst & Winter ihren Zweig. Die die geblieben sind verwöhnen unsere Augen mit gekrümmten Formen und neuen Blattfarben. 3 Beispiele hier, andere hier.

 

Im Winter sieht man mehr: Auch Bäume haben Augen und schauen uns scheinbar zu.

 

Spätherbstbilder

Situationen, die man richtig gut erst im Spätherbst sehen kann weil sie sonst hinter dem dichten Laubkleid versteckt sind: : Foto 1: Böden voller Laub | Foto 2: Flechten übernehmen Zweige | Foto 3: Die letzten Blätter im Herbst | Foto 4: Die Vielfalt der gesamten Zweige.

 

Eigentlich sind junge Bäume vor Sturm gut geschützt. Eigentlich.

Weil sie noch nicht so hoch sind wehen die kräftigen Böen meist über sie hinweg. Doch bei einer Baumart habe ich mich getäuscht: Die Erlen (genauer die "Europäischen Erlen") in BALDWALD EINS sind in ihren neun Jahren schon so hoch gewachsen dass der Sturm in Norddeutschland am ihnen gefährlich wurde. Auf den ersten Blick sind es drei Bäume die entwurzelt und herausgerissen daliegen. Ein erneutes Aufstellen ist unmöglich. Sie werden im Winter zersägt. Wer etwas Holz haben möchte möge sich melden.

Zwei Anmerkungen: Die Lärchen sehen irgendwie schon viel älter und kräftiger aus als ich sie vermutet hätte nach neun Jahren Wachstum. Ihnen scheint es richtig gut zu gehen. Und: Der helle Sand in ca. 20 cm Tiefe erstaunt mich. Beim Pflanzen des BALDWALD ZWEI gab es zwar Stellen die (aufgrund eines ururalten Flussbettes im Waldgebiet) hellen Sand und rundgeschliffene Kieselsteine lagerten - aber hier im Lärchenhain in BALDWALDEINS, immerhin rund 200 Meter vom alten Flussbett entfernt, hatte ich es nicht in Erinnerung. Villeicht ist es eine kleinere lokale Fläche mit hellgelbem Sand und dieser dann auch eine Ursache für die scheinbar geringe Standfestigkeit gerade dieses Baums. Wer weiß....

 

Wald säen?

wlad säenwlad säen

Ganz neu für mich war die praktische Demonstration wie ein Wald gesät werden kann. Von der Theorie bekannt hatte ich es noch nicht live gesehen. Auf dem Bild ist der Schlepper mit einer Spezialmaschine zu sehen, die in zwei Reihen den Boden aufkratzt und dann über Luftdruck durch 2 Röhren oberhalb der rotirenden Scheiben die Samen auf den Boden wirft. Dort liegen sie dann und sollen - ersteinmal ohne weitere Bodendeckung - keimen. Die Samen werden in den Fortsbaumschulen vorbereitet und vorgekeimt. In der gelben Kiste gabs einige Samenmuster: Eicheln (klar), Buchen, Lärchen, Ahorn, ...Das säen hat Vor- und Nachteile und ist ein rein maschinelles und personalsparendes Verfahren. Irgendwelche Emotionen über die gute Tat einen Baum zu pflanzen kommen dort nicht auf. jedoch gibt es auch Menschen, die per Hand säen (PE-Flasche mit entsprechender Öffnung) und nur die Bodenvorbereitung maschinell machen lassen.Der Hauptvorteil des säens soll in der besseren Wurzelbildung der jungen Bäume liegen, die den Stress einer Umpflanzung - also von der Fortsbaumschule in den Wald - nicht haben. Nachteilig jedoch ist die notwenige Kulturpflege in den ersten Jahren, besonders was den Grasbewuchs angeht. Hier habe ich noch einige Fragen...In der praktischen Vorführung wurde in einem bestehenden Fichten-/Kieferwald einige Reihen Buchen untergesät. Mehr dazu später einmal. Ich will mir solche Waldansäuung mal vor Ort und auch ein paar Jahre später anschauen, bevor ich es beurteilen kann.

 

Neue Farben für alte Blätter

Vereinzelt - aber noch ganz vereinzelt - haben die ersten Blätter ihre Arbeit eingestellt. Ob es Vorboten des Herbstes sind oder gänzlich andere Gründe dafür gibt bleibt im Einzelfall unklar. Aber es gibt optisch schon einen Vorgeschmack auf die farbenfrohe Herbstzeit.

Baumpatenschaft Baumpatenschaft Baumpatenschaft BaumpatenschaftBaumpatenschaft Baumpatenschaft

 

Sommertage sind auch Waldtage

... denndie Frische und Abkühlung unter den Bäumen ist wunderbar. Diese "Kühlleistung" der Bäume ist enorm und kann mehrere Kilowatt je Baum erreichen, also vergleichbar einer Klimaanlage im Büroraum. Die Abkühlung unter den Bäumen entsteht durch die Verdunstung von Wasser über die Blätter der Bäume. Für diese Verdunstung braucht es Energie, die der umgebenden Luft entzogen wird. Deshalb ist es unter Bäumen kühler. Hinzu kommt die Schattenwirkung eines dichten Laubdaches. Und wenn die Lichtstrahlen dann doch hier und da durch das Blätterdach strahlen gibt es schöne Bilder:

Baunpatenschaft im Sommer Baumpatenschaft: Sonne unter Erlnen Baumpatenschaft: Sonne im Wald Baumpatenschaft: Sonne  mit leicht kaputter Erle Baumpatenschaft: Sonne am Abend über dem Wald

PS: Wer einen Besuch in BALDWALD ZWEI plant: Hier Tipps und die Wegekarte im Wald.

 

Nach den Knospen kommen die Blätter

Hier einige junge Eichenblätter der Stieleichen in BALDWALD ZWEI. Aufnahmen 16. Mai 2017.

 

Viele Bäume tun es -

und es ist jetzt die Zeit es zu entdecken: Knospen, Blätter und Zweige wachsen direkt aus dem Stamm heraus. Doch später im Jahr sterben diese kleinen Wunderwerke oft ab, weil die dichte Baumkrone über ihnen nicht genug Licht durchlässt.

 

Mai 2017: Es sind immer wieder kleine Kunstwerke

- diese Knospen und jungen Blätter. Hier aktuelle Bilder der erwachenden Wallnussbäume in BALDWALD ZWEI.

 

Alles beginnt von vorn ...

Anfang Mai sehen wir überall viel grün - doch die Eindrücke im Wald sind andere: Meist noch kahle junge Bäume warten auf Wärme, Licht und Wasser. Daneben erste Bäume mit Blättern und vielen Knospen. Die Laubfreiheit ermöglicht jetzt einige Blicke die schon in kurzer Zeit nicht mehr so möglich sind: Knospen, Blattaustriebe, die Reste des letzten Jahres oder auch Vogelnester und Mäusebauten sind gut zu erkennen. Hier drei Bilderserien: Knospen, Vogelnester und Waldblicke aus BALDWALD ZWEI von Anfang Mai 2017.Drei Blicke in den jungen Wald mit erstem Grün Anfang Mai. (Der Sandhaufen im mittleren Bild ist der unterirdische Bau einer Scheermausfamilie oder -gruppe.)

 

Baumknospen Anfang Mai 2017: Apfel, Linde und Eiche.

 

Die ersten Blätter: Linde, Baumhasel und Linde.

 

Reste vom letzten Jahr: Blüte (?) und Früchte (Erle)

 

Erste Neubauten aus diesem Jahr

 

Winterende

Ein wenig habe ich vergessen das Tagebuch zu führen. Heute am 2. April ist der Winter schon laaange vorbei. Es wird Zeit sich auch optisch auf die kommenden Wochen einzustellen, die mehr Veränderung bringen als viele andere Monate zusammen. Neue Bilder aus dem BALDWALD sind erst ab kommender Woche möglich, da ich vorher nicht hinkommen. Daher hier ein paar Fotos vom letzten Aprilanfang (6.4.2016). Da sieht es noch recht winterlich aus, auch wenn erste Knospen kommen.

Ältere Tagebucheintragungen (2012 bis 2016) kommen noch neu.

 

 

 

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