baumpatenschaften

Wald-Foto-Tagebuch BALDWALD ZWEI


Schichtwechsel in der Schönheit des Herbstes: Blätter, Waldboden und die Pilze

Jetzt im voranschreitenden Herbst kommt es zu einem regelrechten Schichtwechsel: Die Verfärbung der Baumblätter - und damit ihr Sterbeprozeß - wird intensiver, das Laub an den Bäumen weniger und in Folge die Laubschicht am Waldboden immer dicker. Dort durch kommen jetzt die Fruchtkörper vieler (meist holzzersetzender) Pilze zum Vorschein um ihre Süporen in die Welt zu schicken. Schichtwechsel zwischen Blättern und Pilzen: Die einen sterben, die anderen planen ihre Vermehrung bzw. Verbreitung. Hier ein paar Eindrücke vom Anfang November, erst die verfärbten Blätter (hier ähnliche Blattfotos von vor einem Monat) , dann der Waldboden in einigen Farbschattierungen und schließlich die zersetzenden Wald Pilze: bläulich, rosa und bräunlich.

Rechts das Laub im Rotbuchen-Hain in BALDWALD EINS. Rotbuchen heißen wegen einer Rotfärbung des Holzes so. Ihre Blätter sind grün, nur jetzt im Herbst haben sie diesen Rotton. Die Rotbuchen sind für 2022 von einer Stiftung zu den Bäumen des Jahres ernannt worden. Wir haben eine Extraseite zu Ihrnen hier: www.baldwald.de/ Rotbuche...

 

Baumpilze im Buchenlaub

Baumpilze im Lärchenlaub
Anmerkung zu den Pilzen: Sie sind neben Tiere und Pflanzen die dritte große Gruppe in der Natur. Früher wurden sie gern zu den Pflanzen gezählt, aber: "Nach heutiger Kenntnis sind die Pilze näher mit den Tieren als mit den Pflanzen verwandt." Und: "Ein grundlegender Unterschied zu den anderen höher organisierten Lebewesen ist, dass ... jeder Teil des Organismus autark ist und keine Kommunikation zwischen den Teilen stattfindet." Das was wir sehen, die Fruchtkörper, sind nur ein kleoiner teil des Pilzes. Sie dienen der Fortpflanzung durch Verbreitung der Sporen. (wikipedia)


Lärchen, graugrüne Eminenzen?

Sehr viel anders als die Herbstfarben vieler Bäume die Eindrücke im Lärchenhain. Die Kronen sind noch grün-gelblich, besonders wenn die Sonnen sie trifft (Foto 1). Überwiegend in der Lärchenoptik ist aber der grau-grüne Farbton der Stämme, Zweige und Äste. Das ist auch richtig so, denn die Lärchen wachsen überwiegend nach oben, und nicht seitlich. Die meisten auf den Fotos 2 und 3 zu sehenden Zweige sind schon älter und inzwischen abgestorben (was aber ganz normal für die Lärchen ist, sie bilden kaum seitlichen Triebe, dafür stehen sie hier auch zu eng.) Foto 4 dann ein Blick auf den Waldboden unter den Lärchen: Ein gelblich schimmender Nadelteppich. (PS: Hier Fotos des Lärchenbodens aus dem letzten Jahr

Lärchen Lärchenboden


 

Herbststurm 2021 in BALDWALD

Schon mehrfach haben Windstürme einzelne Bäume in BALDWALD entwurzelt. Doch bisher waren einzelne Lärchen und eine alte Kiefer betroffen. Nun hat es das erstemal den Stamm einer dreistämmigen Ulme getroffen. Sie war (und ist) der wachstumsfreudigste Baum im ganzen, gerademal 12 jährigen, BALDWALD gewesen. Schon von weitem war der helle Fleck (weil das schützende Laubdach nun nicht mehr da war) im Wald zu sehen (Foto 1) und bei näherem Hinschauen wurde deutlich: Eine der drei Stämme (Foto 2) hat dem Herbstwind nicht standhalten können. Scheinbar hat die frühe, unterirdische Verzweigung dem Baum, die Möglichkeit genommen, genügend Standfestigkeit zu entwickeln. In den nächsten Tagen werden wir den gefallenen Ulmenstamm (Foto 3) etwas zerschneiden, um den Druck auf die anderen Bäume, auf denen er jetzt liegt, zu nehmen. Schade. Aber die anderen beiden Stämme dieser Feldulme werden es hoffentlich viele weitere Jahre schaffen. (Fotos vom 20. Oktober 2021)

ulmenbruch ulmenbruchulmenbruch



 

Leuchtende Herbstfarben

Es sind die typischen Herbstfarben der Blätter, die nun mehr und mehr die Optik des Waldes übernehmen. Sehr schön ist diese beginnende, noch dezente Herbstverfärbung bei den Buchen (BALDWALD EINS) aktuell zu sehen. (Fotos vom 20. Oktober 2021)

herbstlaubherbstlaub

 

Albino Reh und Hirsch

Seit der Demontage des Waldzaunes 2019 kommen immer mehr Tiere in den BALDWALD. Wir haben deshalb Wildkameras installiert, die Tag & Nacht Aufnahmen machen. Neben zahlreich erwarteten Tieren (und einigen unerwartetende wie z.B. eine Wildkatze; ein Video einiger Tieraufnahmen in BALDWALD hier bei youtube) haben wir nun auch Grossaufnahmen eines wunderbaren Hirsches und eines Albino-Rhs, bzw. weißen Rehs machen können. Weiße Rehe sind eine genetische Mutation, die häufiger zu sehen ist, vielleicht auch deshalb weil einige Jäger sich fürchten sie zu schießen. Das Erlegen eines weißen Rehs bringe Unglück in die eigene Familie - heist es hier und da.

hirsch hirsch albinorehalbinoreh

 



 

Oktober 2021: Waldblicke

Neben den jungen Bäumene (Bild 1), die aber auch schon nach rund 10 Jahren wie z.B. die Lärchen (Bild 2) beträchtliche Höhen erreicht haben, gibt es auch einige uralte, majestätische Eichen zwischen BALDWALD EINS und ZWEI (Bild 3 und 4). Ein Blick nach oben lässt ihre Pracht erahnen, zeigt aber auch eine Reihe absterbener Zweige und Äste. Für solch alte Bäume nicht ungewöhnlich. Vielleicht eine Folge gesunkener Grundwasserspiegel, denn der Wasserbedarf solcher Altbäume ist schon enorm. Er wird es überleben.

maronenmaronenmaronenmaronen

 

Maronenernte 2021

Vielleicht ist das Wort "Ernte" etwas hochgegriffen, denn es war mehr ein "Erntchen": Nur wenige Maronen hingen an den beiden Bäumen (eher Sträuchern). Aber ihre Optik und das Aufplatzen bei Reife ist ein Schauspiel der Natur. Allein dafür lohnt es sich Maronen zu pflanzen, die zudem immer - egal ob trockenes oder feuchtes Wetter herrscht - einen sehr vitalen und gesunden Eindruck machen. Davon könnten wir gern noch Weitere pflanzen.

maronenMaroneMarone

 



Das Ende des Sommers

ist gerade vorbei und an einigen Blättern ist schon jetzt am 8. Oktober die Auflösung der Blätter voll in Gange. Dabei wird das Innere immer besser sichtbar. Verbunden mit einer herbstlichen Farbenvielfalt. Diese Blattstrukturen waren mit die Lebensquelle des Baumes und lösen sich jetzt mehr und mehr auf. Bis zum nächsten Jahr. (Die Fotos stammen von der Obstallee vor BALDWALD ZWEI.)


August 2021: Immer mehr Tiere siedeln in BALDWALD

In der Nacht gibt es Stellen in BALDWALD, die sind bei Tieren sehr beliebt. War es im Frühjahr und Frühsommer die Brunftstelle der Rehe (Aufnahmen dazu hier auf dieser Seite) scheint es jetzt ein älterer Fuchsbau (oder Waschbärbau ?) zu sein: Mit einer auch tag- & nachtaktiven Kamera konnten wir in nur drei Nächsten fünf Besucher aufnehmen. Dabei in der Bildfolge: Ein Waschbär, ein Marder, ein Eichhörnchen, ein Dachs, ein Fuchs, noch ein Fuchs, ein neugieriges Reh und eine Wildkatze (!). Die Wildkatze - immerhin recht selten - könnte aus der nahe gelegenen Lüneburger Heide (ca. 50 km) eingewandert sein. Es kann aber auch eine verwilderte Hauskatze sein, obwohl die schwarzen Ringel am Schwanz eigentlich ein typische Erkennungszeichen der Wildkatzen sind.





 

12 neue BALDWALD-Bilder vom Mai 2021

Kaum ein Monat indem sich die Bilder in BALDWALD (wie auch anderswo) so stark ändern wie im Mai.

Auf der Suche nach Licht strecken sich die Bäume in die Höhe. Doch auch unten wachsen noch Blätter (in der Mitte ein Blatt des Feldahorn)

Unterschiedlichste Bodenbewuchs dort wo Licht bis zum Waldboden kommt. Vom sanften Teppich (hier im linken Bild zwischen den Ahornbäumen in BALDWALD EINS), über Blühende Bodenpflanzen (auf der Lichtung in BALDWALD ZWEI) bis zu den häufigen Brennesseln (zwischen den Schwarzerlen am Rande von BALDWALD ZWEI). Doch meist ist es unter den Bäumen schon zu dunkel um Bodenpflanzen zu ermöglichen.

Sie sind die Spätesten aber oft mit ihren Knospen die interessatesten: Die Wallnuss-Bäume zeigen sich sehr unterschiedlich, mal mit aufgehenden Blattknospen, manchmal schon mit entfalteten Blättern.

Es gibt immer wieder auch Schäden: Links eine - aus welchen Gründen auch immer - gebrochene und gestürzte Lärche. Und die Tierwelt ist schon länger aktiv: Schnecken suchen einen Weg nach oben und die Ameisen (zwischen BALDWALD EINS und ZWEI) haben ihren Bau hochgebaut, bis über den alten Baumstumpf hinaus der nun nicht mehr zu sehen ist.

 

Neue Tiere in BALDWALD

Seitdem die Einzäunung der jungen Wälder abgebaut ist (was nicht freiwillig geschah, sondern eine Auflage des Waldgesetzes ist, nachdem Wald frei zugänglich sein muss) haben wir doch einige Baumschäden. Bei allem Ärger darüber ist BALDWALD scheinbar ein beliebter Treffpunkt der Tiere: seit einigen Monaten gibt es mehrer Plätze die davon zeugen. Mit einer Wildkamera haben wir einige Fotos tags & nachts an einem dieser Plätze machen können. Die vielen Rehe - auch ein Albino-Reh - fallen auf, aber auch Hase und Wildschwein kommen gern.

neue-tiere-im-patenwaldrehe-nachts neue Tiere im Patenwald

neue Tiere im Patenwaldjunge-reheneue Tiere im Patenwaldrehe

neue Tiere im Patenwaldalbino-rehneue Tiere im Patenwald-hase

PS: Diese Fotostelle (einige meinen es wäre ein Brunftplatz der Rehe) liegt zwischen BALDWALD EINS und ZWEI. Die Fichtenkultur im Bildhintergrund ist ein kleinerer Restbestand zwischen den beiden Wäldern, die wir jetzt einfach mal verwildern lassen. Der einzelne kleinere Baum im Foto ist ein 2006 gepflanzter Wallnuss, den die Rehe nun völlig demoliert haben.



Winterflugbilder

Der Schnee unter den laubfreien Bäumen schafft gerade von oben ganz neue Blicke. Dank an Arne von Prill (hier seine homepage) für die wunderbaren Aufnahmen! So sieht BALDWALD aktuell mit Schnee aus. Ein paar Fotoausschnitte (dann etwas pixeligere Fotos) mit Erläuterungen weiter unten.

Die grobe Dreiteilung des gesamten BALDWALD wird hier gut sichtbar: Vorne BALDWALD ZWEI mit der etwas ausgelichteten Fläche in der rechten Mitte, dort hat das Eschentriebsterben ca. 150 Eschen "erlegt". An der linken (südlichen) Seite vom vorderen Wald liegt die Nuss-Apfel-Allee.

Dann mittig im Bild der ältere, schon ca. 40 Jahre bestehenden Kiefernstreifen, mit den noch grünen Kiefern und dahinter BALDWALD EINS, jetzt ca. 12 Jahre alt mit der Gruppe der Lärchen, deren Rest-Nadeln einfach heller strahlen als Andere.

Hier die lichte Stelle in BALDWALD ZWEI noch mal näher. Dort sind aber schon neue Pflanzflächen für neue Bäume vorbereitet. Und rechts eine der verschiedenen älteren Eichen am Rande des Waldes.

Hier in der Mitte die erwähnten Europäischen Lärchen, der einzige Nadelbaum, der im Winter seine Nadeln abwirft. Vorher jedoch im Herbst leuchten sie in gelblichen-orangen Tönen; davon merkt man jetzt noch etwas wenn sie selbst im Winter so helle Kronen mit Restnadeln haben.

Hier eine sehr ungewöhnlicher Blick direkt auf die Schwarzerlen gleich vorne (östliche Seite) in BALDWALD ZWEI.


 

Baumpilze

wachsen beständig, sehr vielfältig und überall sofort. Meist aber erst richtig kräftig wenn der Baum abstirbt. Es gibt nur wenige Pilze, die auch an lebenden Bäumen wachsen. Und obwohl einige der Baumpilze auch essbar sind, warnen Viele vor ihrem Genuss: Die Gefahr der Verwechslung ist zu gross.

Baumpatenschaft - Baumpilz Baumpatenschaft - Baumpilz Baumpatenschaft - BaumpilzBaumpatenschaft - BaumpilzBaumpatenschaft - BaumpilzBaumpatenschaft - Baumpilz

PS: Ganz anders übrigens im Erdreich: Dortige Pilze haben mit den Baumwurzeln eine nette Symbiose eingegangen: Sie tauschen Nährstoffe aus (vor allem Phosphor, Stickstoff, Zucker) und helfen sich vielseitig gegenseitig.


Nadelteppich

bei den Lärchen: Eine der schönsten Momente in diesem Lärchenhain: Das grün-grau des Unterholzes und auf dem Boden die gelblichen Nadeln, wie ein neuer Teppich im Wald.

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Herbstblicke

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Rote, rötliche, gelbe, graue und blasgrüne Blätterbedecken den Waldboden

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Zwischen dem grau-grünen kahlen Stämmen immer wieder farbiges Herbstlaub - meist von den Buchen und Hainbuchen.

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Neue Luftbilder

der Fotograf Arne von Brill aus Verden (homepage) hat seine Drohne mal wieder über BALDWALD geschickt. Ganz neue Blicke tun sich auf, weil die Kamera diesmal senkrecht auf Bäume und Waldboden schaute. Hier fünf kommentierte Fotos aus dem Film der in Ausschnitten ab 15. Oktober im BALDWALD-Filmkanal zu sehen ist.

Bild 1: Der typische Blick auf die Laubmischwälder BALDWALD. Da es noch früh im Herbst ist, fallen die unterschiedlichen Farben der verschiedenen Arten nicht so auf. Ob die einzelnen, hellen, offensichtlich laublosen Bäume nur die Blätter verloren oder größeren Schaden haben wäre vor Ort mal zu schauen.

Bild 2: Der Blick auf die Lärchen in BALDWALD EINS von oben. Sie stehen sehr eng und schlagen sich gegenseitig bei in die Kronen. Dies wird die Kronenentwicklung bremsen. Damit aber könnte die Wasserversorgung der recht hohen Lärchen gefährdet sein. In den kommenden Jahren müssen wir hier etwas Licht und Raum schaffen, sprich: einige Bäume bei den Lärchen werden - auch wenn wir das nicht gern machen - gefällt werden müssen.

Bild 3: Hier bei den Lärchen in der linken Bildhälfte 3 abgestrobene Bäume und davor ein kleines baumloses Gebiet, das durch den aus dem Boden aufsteigenden Stier entstand (mehr zum Stier hier). Rechts daneben die jungen Buchen von oben.

Bild 4: Ein Blick auf die (ältere) Waldbereich zwischen BALDWALD EINS und ZWEI zeigt einzelne grosse aber abgestorbene Bäume. Wir werden sie mal aufsuchen und schauen was da los ist bzw. war.

Bild 5: Wie in Fremdkörper ist die alte Drahtrolle links oben im Bild zu erkennen; das ist der Rest vom Schutzdraht um den Bau der Waldameisen herum. Gleich rechts neben der Drahtrolle - nicht so leicht von oben zu erkennen - eine Kiefer deren Krone beim letzten Frühjahrssturm abgebrochen ist. Deutlich auch daneben der Trampelpfad der Rehe und Menschen.

Der ganze ca. 2 Minuten lange Flug-Film ab 15. Oktober im BALDWALD-Filmkanal



Ernte im Wald - Wald kulinarisch

Wenn gar nicht auf Ertrag getrimmt tragen sowohl einige der Wallnuss-Bäume in BALDWALD ZWEI wie auch eine der Maronen mehrere Früchte bzw. Nüsse. Doch es braucht noch etwas Zeit um sie zu ernten.

PS: Einige Aufnahmen sind etwas grob, da die ISO-Empfindlichkeit bei ihnen zu hoch eingestellt war.

Maronen im BaumpatenwaldMaronen im BaumpatenwaldMaronen im BaumpatenwaldMaronen im Baumpatenwald

 

Disteln schreiten voran

Schon lange vor dem eigentlichen Herbstbeginn zeigen die Disteln ihr Ende - und werden dabei zu richtig kleinen Kunstwerken. Hier einige schon im fortgeschrittenen Verfall.

Einige Tiere lieben die Distelreste ...


Der Stier der aus dem Boden kam ...

manchmal werfen kräftige Stürme auch einzelne Bäume um. Im Letzten Jahr hat dies einige der "Europäischen Lärchen" in BALDWAld eins getroffen (und einige einzelne Kiefern). So kamen die Wurzel dieser Bäume ans Licht. Und siehe da, ein junger Stier entstieg dem Waldboden. Nun wacht er im Wald.

 

Eindrücke Ende August 2020

Noch ist der Somnmer da, doch sein Ende deutet sich an. Hier ein paar neue Bilder aus BALDWALD ZWEI & EINS.

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Ein Blick aus dem Wald auf die Lichtung in BALDWALD ZWEI; daneben die beeindruckenden neuen Schlingpflanzen an den Lärchen von BALDWALD EINS.

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Immer wieder neu markierte Baumpatenschaften, dazu der Stier in BALDWALD EINS, der aus dem Boden kommt und der junge Ginko in BALDWALD zwei:

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Zwar läuten die trockenen Disteln Ende August das Ende des Sommers ein, doch die meisten Bäume - hier die Esche - stehen noch im vollen Grün.


Juli 2020

Hier ein paar Bilder der Nachbarbäume im neuen TINY-FOREST: Blicke auf kräftige, grüne und offensichtlich meist gesunde Bäumchen - mit wenigen Ausnahmen - entschädigen für die vielen Stunden des Kümmerns.

 

Anfang Juni

Der Mai war eine zweifache Herausforderung für die Bäume: Zum einen gab es Anfang Mai sehr kalte, ja frostige Mainächte. Für die schon jugendlichen Bäume in BALDWALD diesmal ohne Schaden. (Jedoch haben diese Maifröste einige der ganz jungen Bäume im Nachbarwald TINY-FOREST geschadet. Bilder dazu hier im dortigen Tagebuch).

Die zweite Herausfordeurng für die Bäume war Trockenheit der letzten Wochen. Seit rund 8 Wochen gab es keinen regen; der kam erst jetzt Anfang Juni. Für eine wichtige Wachstumsphase der Bäume im Frühjahr leider etwas zu spät. Dazu ein paar Bilder der nun endlich mal wieder feuchten Blätter und Stämme. Da der Regen etwas andauernd war, so wie eben ein guter Landregen sein sollte, wird auch der Boden unter den Bäumen etwas abbekommen haben.


Der Stier des Waldbodens

Herbst und Winter haben auch im BALDWALD Schäden hinterlassen, die gut sichtbar sind. Ca. 10 Bäume wurden durch Stürme entwurzelt. Besonders bei den Europäischen Lärchen in BALDWALD EINS sind eine Reihe von Bäumen am Boden oder hängen noch überwiegend entwurzelt zwischen ihren Nachbarn. Dabei zum Vorschein kam auch ein Waldstier, gar nicht tief aus dem Boden, nun ganz friedlich darliegend. (Bild 3; Dank für dies geniale Foto an Ronald Wieder, Lübeck).

laerchenschaden-waldtagebuchwaldstier

 

Anfang Mai: Knospen und junge Blätter überall

Der Reihe nach: Lindenknospe, Buchenblatt, Wallnussblätter, Wallnusstrieb, schlappes Eichenlaub am Morgen und Hainbuchenblätter. (Fotos aus dem jungen Nachbarwald Tiny-Forest.)

 

Ein Besuch Anfang März 2020 brachte einige Neuigkeiten aus dem Wald:

Das sind zum einen die jungen Blattaustriebe die direkt an einem Stamm also ohne Ast oder Zweig wachsen. Hier drei Fotos von einem Ahorn.

 

Und auch immer wieder im zeitigen Frühjahr beeindruckend

Die Nadeln und Knospen der Lärchen die als einziger Nadelbaum im Winter die Nadeln abwerfen und daher nun im Frühjahr neue brauchen. Leider sind diese jungen Nadeln und Knospen in BALDWALD nur noch an gefallenen Lärchen zu beobachten, da die noch wachsenden inzwischen so hoch sind, dass ich selbst mit einer langen Leiter sie nicht mehr zu sehen bekomme. Die Herbstürme haben jedoch drei Lärchen in BALDWALD EINS gekippt, von denen diese Fotos sind. Doch schon bald wird ihre Restenergie nicht mehr ausreichen Nadeln und Knospen zu versorgen.

Baumpatenschaften helfen den jungen Wäldern und können hier bestellt werden.

 

Die Reste des letzten Jahres

Gut zu sehen ist jetzt auch das alte Laub vom letzten Jahr das immer noch an einigen Bäumen hängt. Hier zwei Fotos aus BALDWALD EINS

 

Der jetzt blattlose Wald bringt auch neue Blicke zu Tage

Bisher gar nicht aufgefallen war mir eine aus zwei einzelnen Stämmen eng verwachsene junge Buche, die aber einen Durchblick erlaubt. Zwei richtig wieder zusammen gewachsene Stämme hatte ich so noch nicht gesehen. Hier zwei Fotos von ihr.

 


Besuch im BALDWALD Anfang März 2020

Buchen und Feldahorn (Mitte) zeigen schon weit gewachsene Knospen. Hoffentlich macht ein später Frost ihnen keinen Ärger.


Die Lärchen (BALDWALD EINS) verbreiten schon ein schimmerndes Grün. Einige wenige Lärchen haben die letzten Frühjahrsstürme nicht überstanden und liegen am Boden (rechts).

Die roten Waldameisen heben zwischen BALDWALDEINS und ZWEI um einen alten Baumstumpf herum gebaut und sind bei den ersten Sonnensrahlen scheinbar alle draußen am wirken.

Auch die Pilze wachsen im Totholz munter weiter. Die beiden linken Bilder auf alten Birkenstämmen, im rechten Bild an einem noch stehenden kleinen Buche.

 

Bilder aus BALDWALD Anfang Februar 2020

In der laublosen Winterzeit ist es immer gut zu sehen: Einige Patenbäume wurden neu markiert. Willkommen!

Und Bäume wachsen - Patenbänder aber nicht. Und dann wird es für den Baum eng, manchmal zu eng. Hier werden wir in den nächsten Wochen mal für Erneurung sorgen, bei diesen teils festgewachsenen Patenbändern:

PS: Hier kann die egene Baumpatenschaft direkt online bestellt werden.

Blicke in den spätherbstlichen und winterlichen Wald

Der Winter eröffnet immer wieder neue Blicke in den Wald. Hier ein paar Fotos von BALDWALD EINS und ZWEI im Winter 2019/2020.

 

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