
Wasser
im Boden verdrängt den Sauerstoff. Eine Folge ist daß Fäulnissprozesse
einsetzen und nicht Sauerstoff benötigende Pilze besser wachsen. Meist
sind es Schimmelpilze. Mit dieser Gefahr im Wurzelbereich können die
verschiedenen Baumarten scheinbar unterschiedlich umgehen.

Unklar
bleibt wie lange und wie gut Bäume das aushalten können. Als "Hochwassertolrant"
gelten z.B. Weiden, Pappeln und Erlen; mit wenig Hochwassertoleranz werden
Bergahorn, Kiefern, Buchen und Fichten eingruppiert. Je nach Autoren gibt
es aber Unterschiede in diesen Einordnungen. (Quelle [1]).

"Offensichtlich
ist die Dauer der Überflutung von entscheidender Bedeutung für auftretende
Schäden. Eine entsprechende Auswertung der Umfrage [bei Waldbesitzern
im Donautal] ergab dass die Ausfälle bei allen Baumarten nach Überflutungen
von mehr als zwei Wochen den Durchschnitt der Auswertung wesentlich überschritten.
(Quelle [1])
Quellen:
[1]: https://www.lwf.bayern.de/mam/cms04/boden-klima/dateien/a66_wenn_den_b__umen_das_wasser_bis_zum_hals_steht.pdf
[2]: https://www.dwd.de/DE/leistungen/klimadatendeutschland/mittelwerte/nieder_8110_akt_html.html;jsessionid=6DB2CF8F818DBEFE1557BDBC76815C73.live11053?view=nasPublication&nn=16102
[3]: https://www.proplanta.de/wetter-statistik/verden-dauelsen-niedersachsen_niederschlag_wetterstatistiken_05209.html