BALDWALD EINS: Hier das Wald-Foto-Tagebuch Nr.2
Es gibt insgesamt fünf Tagebücher:

BALDWALD EINS:

Tagebuch 3
... bis Heute
Tagebuch 2
2008 bis 2011
Tagebuch 1
Vom Beginn bis 2007

BALDWALD ZWEI:

Tagebuch 2
...bis Heute
Tagebuch 1
Vom Beginn bis 2012

8. November 2011: Herbsttag

Ein Blick in den fast laublosen BALDWALD EINS: vorne die blattlose Ahorngruppe, ganz hinten (mitte und rechts) schimmert noch die goldgelbene Lärchengruppe leicht durch. Es war immer noch nebelig an diesem Tag.

 

24. Juni 2011: Second Live

In den Ahornreihen herrscht frisches Grün. Nur ein Baum, der erste in der Linken Ahornreihe (von Süden her gesehen) wird von brauner Farbe geprägt. Nicht weil er trocken oder krank ist, sondern in sehr vitalem Zustand. Kaum zu glauben, dass er aus der gleichen Kinderstube wie die anderen Ahorne kommt.

Die Bäume werden mehr und mehr erwachsen: Lärchen und auch die roten Haselnüsse bilden schon munter Früchte.

 

31. Mai 2011: Second Live

Eine der aktuell typischen Scenen in BALDWALD: Nach dem Nachtfrost am 5. Mai kommt die zweite Generation der Blätter 2011. Das Zweite leben beginnt für viele Bäume in 2011 gerade jetzt.

Zwischen ganz erforenen (die brauen), angefrorenen (die rundlich verkrüüpelten) und überlebten (die Glatten) Blätter der Buche wächst duie zweite Blättergeneration 2011.

 

30. Mai 2011: Wespennest und schiefe Kiefer

In der Sammlung der BALDWALD-Bewohner (mehr dazu hier) konnte nun auch die Wespen aufgenommen werden. Recht lebhaft bewohnt, jedoch ist meine Digicam zulangsam um die Wespen aufzunehmen. Zudem wurden sie umso mehr ich dort stand umso angriffslustiger.

Das rechte Foto zeigt eine sehr schief, fast waagrecht gewachsene junge Kiefer. Da sie so schön um die Ecke wächst haben wir sie stehen gelassen. Eigentlich wurden viele der inzwischen eingesiedelten Kiefern und besonders der Birken entfernt, da sie sehr stark das Wachstum der gewünschten Bäume beieinträchtigen. . Mal sehn, was daraus wird.

 

24. Mai 2011: Der Frühjahrsschock: Vier Wochen zurückgeworfen: Beim ersten Hinschauen war es ein Schock: Viele braune Bäume stehen im Wald. Es gab zwischen dem 4. und 5. Mai Nachtfröste (ca. 2 bis 3 Grad minus) und die jungen Bäume hat es hart getroffen. Je nach Art jedoch sehr unterschiedlich: Während Linde, Erle und Ulme die tiefen Temperaturen scheinbar gut überstanden haben, sind die jungen Esche, Eichen und Buchen sehr hart getroffen. Ein genauer Blick gibt jedoch Hoffnung, denn vielerorts fangen die Bäume mit einen zweiten Knospen- und Blattaustrieb an. Jedoch wird die Zeit fürs Wachstum - und dazu bedarf es der Blätter - dieses Jahr etwas kürzer.

Auch wenn einzelne Bäume - hier eine Hainbuche - noch sehr mitgenommen aussehen, sind sie noch am Leben. Und andere Bäume gleich nebenan - hier eine Linde - haben sich schon prächtig entwickelt.

Diesen Frost-Angriff werden die jungen Bäume allermeist überstehen. Und teils liefern sie in ihrem Kampf gegen die Widrigkeiten der Natur noch wunderbare Bilder: Hier zwei Hainbuchenblätter die zum Teil vom Frost verformt und deformiert wurden.

 

 

20. April 2011:

Obwohl die Temperaturen eher hochsommerartig (und damit zu hoch für diese Jahreszeit!) sind, haben die meisten Bäume noch keine Blätter gebildet. Die braune Töne der Stämme, Zweige und Blätter aus dem letzten jahr bestimmen weitestgehend noch die Farben im Wald.

Auffällig zu dieser Jahreszeit sind jedoch die Lärchen, die in prächtigem frischen Grün dastehen - ganz anders als die jungen Buchen, hier mit braunem Altlaub im Vordergrund des Bildes. Auch sind sie schon wieder auf Vermehrung gepolt sind: deutlich wachsen Knospen an einigen Bäumen wie letzten jahr (Schöne Lärchenzapfen aus 2010 hier.)

Die Unterschiede des Wachstum sind aber auch innerhalb einer Baumsorte sichtbar: Links ein Foto zweier Lärchen, die unmittelbar nebeneinander stehen. Einmal mit gerade erwachenden Knospen, einmal mit ausgebildeten Blättern. Und rechts ein Foto, dass die Vitalität der Bäume zeigt: direkt aus dem Stamnm wachsen jungen Zweige heraus. Schon eindrucksvoll!

BALDWALD bietet auch immer mehr Platz für die wilden Tiere - die Spuren zeigen es: Links ein Wildschein - Schlaflager. Inzwischen sind die Eintrittsstellen der Wildschweine jedoch gefunden und beseitigt (Dank an Jan und Leo aus Bremen für die Hilfe!), obwohl die Wildschweine eigentlich dem Wald kaum geschädigt haben. Vielleicht ist ihre die Anwesenheit auch gut zur Bekämpfung der (viel schädlicheren) Scheer- bzw. Wühlmäuse. Es wäre also eine Überlegung gezielt Eintrittsklappen für Wildschweine anzulegen. Dazu später einmal mehr.

Auf dem rechten Bild ein riesengrosser Vogelschiss in derAstgabel, So etwas kann nur von einem Greifvogel kommen, der auf dem jungen Baum sitzend auf Mäuse gewartet hat. Hoffentlich war er erfolgreich.

Der weitgehend laubfreie Wald bietet Blicke frei, die schon in wenigen Tagen und Wochen kaum noch möglich sind. Hier ein Vogelnest (wohl aus dem letzten Jahr), wobei aber erstaunt, dass noch soviele Eier vorhanden sind. (Dank an Jan für die Fotos!)

Eine weitere Tierart fängt an die Bäume zu schädigen: Kannichen. Eigentlich ist der Zaun gerade im unteren Bereich eng genug, damit sie nicht eintreten können. Aber hier waren sie. Zudem sind an einer hinteren Stelle von BALDWALD Erdlöcher zu sehen, die wahrscheinlich (ich bin kein Tierprofi) auf Kanichen hinweisen.

Ist dies ein Kannichenbau?

 

März 2011: Immer mal wieder entdecke ich Baummarkierungen, die so nicht gut sind. Zwar wird so ein Einschnitt von den jungen Bäumen schnell überwachesn - aber es muss ja nicht sein. Alle Paten sind daher gebeten, die Markierungen sehr locker, mit viel Platz und am Besten an einem Ast und nicht am Stamm der jungen Bäume zu befestigen. Danke.

Links die fast eigewachsene Patenmarkierung, rechts nach ihrer Entfernung (die Markierung habe ich um einen Ast des Baumes befestigt, ist also noch da!)

 

Februar 2011: Zwei Bilder aus dem BALDWALD EINS: Links ein Blick in die südliche Buchengruppe mit ihrem vollem Laub aus dem Jahr 2010. Und rechts die ersten Boten des Frühjahrs: Ein Knospe wagt sich direkt aus dem Stamm der Baumhasel (zwei Exemplare stehen in der "Nussallee").


 

Februar 2011: Der mit Nadeln der Lärchen aus dem letzten Jahr übersäte Waldboden hat auch die Wildschweine angelockt. Eigentlich unerwünscht haben sie jedoch sauber um den Baum herum ihre Spur der Nachrungssuche hinterlassen. Die Auflockerung des Bodens wird den Bäumen guttun.

 

Februar 2010: Patenmarkierungen, eins rot und frisch, sind mit den Bäumen in die Jahre gekommen. Jetzt wird es Zeit sie auszutauschen bevor der Baum sie umschlingt und einwächst. Wir werden das im Frühjahr machen.

 

DEZEMBER 2010: Die Lärchen sehen aus als wenn der Wind Watte verteilt hat.

Da sagt sich die Buche: Schnee fangen kann ich auch. Doch die Lärchen sind mit ihren engen Ästen und Zweigen die Meister im schneefangen.

Und der Schnee zeigt noch mehr: Die Wildschweine waren mal wieder Gast in BALDWALD EINS - sind aber nicht mehr da. Doch die Spuren waren noch frisch. In den nächsten Tagen wird der Zaun auch hier noch besser im Boden verankert, auf dem linken Foto die hochgeschonbene Zaunstelle. Außer das Sie den Boden etwas bei ihrer Futtersuche durchfühlt haben (rechtes Foto) ist jedoch Nichts angerichtet worden.


 


Die folgenden Bilder sind vom Anfang Dezember 2010 - als noch kein Schnee lag - und beschreiben ein ganz anderes Problem:



Vier Patenbänder die in die Jahre gekommen sind. Unten rechts sogar so, dass der Baum sie überwachsen hat. Ich werde dort, wo es zu eng wird noch diesen Winter die Bänder neu anbringen.

Anfang DEZEMBER 2010


Die Buchenund Lärchen im Herbstlaub



November + Dezember 2010: Pilze übenehmen...


Zwei Ahorne - tatsächlich nur zwei bisher - sind von Pilzen besiedelt. Oben in leuchtend roter Färbung zwie Bilder des gleichen Baumes. Unten ein klassicher Baumpilz an einem Ahorn.
Im Frühjahr wird sich zeigen, wie und ob die Bäume es überleben.

Oktober 2010:



Zwei ungewöhnliche Wachstumsverläufe: Links mit Bogen - ohne ersichtlichen Grund - und rechts mit Abzweigungen in allen Richtungen, ohne richtigen Haupttrieb.

Zweimal Ahornlaub: einmal dunkel am Boden - ein Beitrag für den ganz langsam entstehenden Waldboden - und rechts Ahornlaub in herbstlicher Gelbfärbung, allerdings mit vielen kleinen Teerflecken (mehr zu den Teerflecken am Ahorn hier) . Insgesamt jedoch hat in 2010 die Teerfleckenkrankheit bei den Ahornen nicht zugenommen. Wir werden es weiter beobachten müssen.

September 2010: Sommerbilder sind immer rar, da wie schon mal gesagt der Sommer nicht meine Besuchszeit in den Wäldern ist. Doch hier ein paar Eindrücke vom Spätsommer in BALDWALD EINS:


Mag es auf den ersten Blick auch gleich grün aussehen: Links die jungen Buchen vor den genauso alten, aber doppelkt so großen Lärchen. Das ist alles ok so. Rechts jedoch steht mitten zwischen den jungen Buchen ein Kiefernbäumchen. Das hat niemand gepflanzt sondern ist alleine hergekommen.







Immer mehr Kiefern werden sichtbar. Hier ein paar Aufnahmen der an sich schönen jungen Bäume. Was jetzt mit Ihnen passiert ist noch nicht entschieden. Eigentlich sind sie nicht erwünscht in diesem Laubwald...

 


Juli 2010:


Linkes Bild: Operation geglückt: Obwohl man es kaum sehen kann, wo die Rinde an diesem Bergahorn noch genügend verbunden ist, scheint es ihm prächtig zu gehen. Der Baum wurde im letzten Winter geschient, da er gebrochen war. Die Krone ist jetzt wieder in vollem Laub.


Rechtes Bild: Die schnell wachsende Gräser und Kräuter (im Vordergrund) können den inzwischen über 2-3 Meter hohen Lärchen (im Hintergrund) kein Licht mehr nehmen. Hier muss nicht mehr gemäht werden (an aderen Stellen aber schon; das wird jezt im Juni/Juli gemacht. Dann gibt es auch wieder bessere Wege durch den Wald.).

geschienter bergahornlärchenwald


Juli 2010:


20-30 der 400 Bergahorn sind abgestorben. Der Grund ist nicht so ganz klar. Es ist zwar trocken, aber so schlimm nun auch nicht. Und zudem stehen Sie schon vier Jahre hier. Es könnte eine Wühlmausattake sein - aber in dieser Ecke des Waldes war sie bisher kaum. Ich werde es demnächst mal genauer untersuchen.
Die Bäume werden im Herbst/Winter nachgepflanzt.

toter bergahorn bergahorn tote knospeabegstorbener Bergahorn

An einige der toten Ahorn-Bäumchen haben sich kleine Tiere festgesetzt - kreisrund um den Stamm.
Was es genau ist, ist noch unklar, sieht aber sehr nach Läuse aus...


tiere besetzen toten bergahorn


Der Stamm auf dem Foto ist ca. 4 cm im Durchmesser.
Die Tiere ca. 5mm gross, sind etwas kantig und sitzen eher regungslos darauf.



12. April 2010


Der frühe Frühling wird immer mehr zu meiner Lieblingsbesuchzeit in BALDWALD. Zum einen ist die Sicht durch die Baumreihen noch nicht zugewachsen und es ist möglich gut die unterscheidlichen Strukturen und Eigenarten der Pflanzengruppen zu erkennen. Zum Anderen sind gerade der Knospen- und Laubaustrieb ein Zeichen für den Lebenswillen dieser jungen Pflanzen.

Hier ein paar Bilder. Links: Hier wurde ein Ahornbaum 2009 geschient (helles Holz rechter Rand) und obwohl er fast ganz druchgebrochen war, zeigt sich der junge Baum in bester Verfassung. Die Heil- und Wuchskräfte so junger Pflanzen sind schon enorm. (Der weiße Faden rechts ist lediglich ein Rest vom Tapeband, mit dem ich die Schiene am Baum damals befestigt habe..)

In der Mitte eine Ahrornknospe und rechts der Nadelaustrieb der Lärchen.

knopse bergahornahornknospe lärchenaustrieb

 


1. April 2010


Deutlich spürbar ist der Winter vorbei. Hier erste Bilder der schneefreien Bäume.


Blick in Baldwald zwei

Vorne einzelne Bergahorne, dahinter die Rotbuchen (noch mit Altlaub)
und ganz hinten sehr hell die Lärchengruppe.



Die Lärchen wollen sich vermehren:


männliche Lärchenzapfen 2010 weibliche Lärchenzapfen 2010 Baldwald eins

links die männlichen, rechts die - natürlich - auffallenden weiblichen Lärchenzapfen.


Patenbäume bei BALDWALD EINS

Patenbaum Patenbaum
Patenbaum BergahornPatenbaum

Einige Markierungen kommen in die Jahre, haben sich aber teils auch gut gehalten!


31. Dezember 2009:
Ein letzter Besuch dieses Jahr. Der Schnee hat den jungen Wald überall fest eingenommen. Hauptgrund dieses Besuches war es, einmal ein paar Bilder in weiß zu machen und auch zu schauen, ob die im Herbst anwesenden Wildschweine gegangen sind. Im Schnee sind ja alle Spuren viel besser zu sehen. Frische Wildschweinspuren waren nicht mehr da. Da die Lücke im Zaun repariert ist, sollte ein erneuter Besuch der Schweine jetzt nicht mehr möglich sein. Einzig die frischen Spuren einer Katz (so meine ich) waren zu sehen.

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Zentimeter aufgetürmt liegt der Schnee auf den jungen Ästen und Blättern. Von Bäumen kaum noch eine Spur.

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Überall das gleiche Bild: Der Schnee verhüllt den ganzen jungen Wald.
Rechts die einzigen frischen Spuren an diesem Morgen. Ich denke es war eine (wilde) Katze.


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Die Lärchen im Schnee bilden ein etwas bizarres Bild, doch so gut einsehbar ist die Lärchengruppe nur im Winter. Immerhin sind diese schon weit über 2 Meter groß und haben ein dichtes Nadelwerk um sich herum.
Jetzt wurde auch sichtbar, dass mitten in der Gruppe einige wenige Bäume nicht angewachsen sind.



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Links eine (aufgelaufene, nicht gepflanzte) junge Kiefer im Schnee versunken, ca. 20 cm hoch. Die Kiefern bleiben ebenso wie die "angeflogenen Birken" erst einmal stehen. So wird der Wald dichter und die Scheermäuse
finden auch andere Wurzeln. Rechts eine Eiche ebenso im Schnee gehüllt.

Dezember 2009: Wildschweine sind in der Neuaufforstung eigentlich nicht erwünscht. Da sie jedoch keine Baumfresser sind, ist es nicht dramatisch, daß erneut Wildscheine den Boden bei BALDWALD EINS durchwühlten. Vor einige Monaten (siehe hier) war das schon mal so. Eigentlich dachte ich, der Zaun wäre überall dicht genug, doch nun habe ich eine weitere Stelle gefunden, wo scheinbar die (recht kleinen) Wildschweine sich durchwühlen konnten. In den nächsten Tagen über Weihnachten, wird nun auch diese Stelle im Zaun unpassierbar gemacht. Es könnte sogar sein, dass der Wildschweinbesuch die Schermäuse gestört hat - und die sind nun die wirklichen Waldschädlinge! Jedenfalls ist in den durchwühlten Stellen sehr viele Schermausgänge sichtbar. Und bekanntlich mag diese unterirdisch lebende Maus es gar nicht, wenn Luft und Licht in ihre Gänge kommt. Mehr zur Schermaus auch hier.

Immer wieder ist es schon erstaunlich, wie energisch die Schweine den Boden durchwühlen und leider auch mal einen jungen Baum dabei zerstören. Insgesamt jedoch ist der Schaden gering. Die junge Eiche auf dem Foto war der einzige Wildscheinschaden, den ich bisher gesehen habe.


Linkes Foto: Wildschweine durchwühlten den Boden. Rechts: hier versuchten Sie etwas tiefer zu kommen.


Foto: Eine junge Eiche (rechts vorne noch mit trockenem Laub)
wurde von den Wildschweinen umgeknickt und fast freigelegt.

Dezember 2009: Ein schöner, aber auch kalter Sonnentag erlaubte Blicke auf den jungen Wald. Das Laub ist vielfach noch nicht abgefallen. Die Buchen warten sowieso bis zum Neuaustrieb im Frühjahr, viele Eichen lassen sich noch Zeit. Nur die Linden, einige Eichen und die Lärchen sind fast ganz fertig mit dem Laubabwurf (bzw. Nadelabwurf) und gehen nun langsam in W9interruhe. Besonders jedoch die jetzt absterbenden "Beikräuter" geben viele neue Blicke und Wege durch die Baumreihen frei. So wirken die sonst so laubvollen Ahorne wie dünne Spargel und in die sonst so undurchdringbaren Lärchenreihen ist jetzt ein Blick möglich.


links die jungen Buchenreihen, rechts die nun sehr frei durchsehbarten Reihen mit Bergahorn;
unten im Hintergrund die inzwischen weitestgehend nadellosen Lärchen.

Okotber 2010: Inzwischen haben auch einige Bäume eigenständig den Weg zu BALDWALD gefunden. Insbesondere Birken und Kiefernsamen fühlen sich schnell wohl, keimen und sind immer mehr zu sehen. Im letzten Jahr habe ich sie noch entfernt, aber nun - nach einem Gespräch mit dem Förster - bleiben sie ersteinmal stehen. So haben die Scheermäuse auch ein paar andere Wurzeln zum fressen und die gepflanzten Bäume haben vielleicht etwas mehr Antrieb zu wachsen. Also könnten die Eichen, Buchen oder auch der Ahorn von den neuen Gästen profitieren. Später werden allerdings sicher die meisten Birken und Kiefern wieder entfernt werden müssen.Es gibt also keinen Sinn diese neuen Bäume als Patenbaum zu wählen (was an einer Stelle schon geschehen ist - diese Birke bleibt dann einfach stehen).

Stehen bleibt sicher auch die ganz junge Eiche, die einen Platz hinter den Lärchen gefunden hat. Diesen Platz kann Sie nur mit Hilfe irgendwelcher Tiere gefunden haben, denn direkt neben Ihren Standort steht gar keine Eiche. Ich werde sie demnächst mit einem Stab markieren.


Links: Eine junge Eiche hat sich niedergelassen. rechts:junge Fichten - jetzt Anfnag Herbst gut zu erkennen

September 2009: Zwei Situationen sind neu: Links der Eingang zu einem Fuchsbau. Das wäre - gerade angesichts der vielen Schermäuse im Wald - natürlich eine schöne Bereicherung. Mal sehen, ob sich der Fuchs tatsächlich beständig niederlässt.

Rechts eine typische Wildschweinwühlerei. Sollte eigentlich gar nicht sein, aber die angrenzenden Maisfelder waren für die Schweine wohl so attraktiv, dass sie sich dann zumnächtlichen Ruhelager sich in Baldwald niedergelassen haben. Ich habe auch eine Stelle am südlichen Zaun gefunden, wo sie durchgekrochen sind. Inzwischen ist diese Zaunstelle wieder gut geschlossen und es sollten keine neuen Wühlstellen sichtbar werden. Mal sehn.


links der neue Fuchsbau, rechts eine typische Wildscheinwühlerei.
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Drei Bäume in Baldwald eins: Links eine Hainbuche - eigentlich etwas klein; vielleicht hat die Schermaus sie am zügigen Wachstum gehindert, weil sie einige Wurzeln des jungen Baumes gefressen hat. In der Mitte eine Buche, ebenfalls für ein Gesamtalter von 5 Jahren zu klein. Rechts eine Birke, die wie viele andere Birken von alleine kam und inzwischen sogar als Patenbaum gewählt wurde (von wem auch immer). Die Birken und auch Fichten, die an einigen Stellen im Baldwald zu sehen sind, bleiben erst einmal stehen. Sie schaden (noch) nicht dem Wachstum der anderen Bäume, sondern fördern es eher - meinte der Förster.... Später sehen wir weiter.


 

Links ein Blick in die gut wachsenden Buchen. Rechts ein Ahorn, der 2009 geschient werden musste. Nach den guten Erfahrungen in den letzten Jahren bin ich dazu übergegangen, abgeknickten, von Mäusen am Boden angenagten oder auch schräg wachsenden Bäumen z.B. durch eine Holzschiene im Wachstum zu helfen. Bisher konnten so vier Bäume wieder gerettet werden.

 


Wie schnell Bäume wachen, ist an diesem Beispiel zu sehen. 2008 war ein Ahorn - aus welchem Grund auch immer - am Boden abgeknickt. Um ihn wieder aufzurichten habe ich ihn mit einer Leiste und einem wasserfesten Kunststoffband geschient, wie auf dem linken Bild zu sehen ist. Es hat gewirkt und er ist wieder gut angewachsen. Dieses Jahr - 2009 - habe ich die Leiste und den Faden gelöst, und siehe da: Deutlich ist auf dem rechten Foto zu sehen, wie der junge Ahorn in der Dicke gewachsen ist - nur an der Stelle des Fadens eben nicht. Ich denke, zwei, drei Jahre und die Stelle ist nicht mehr zu sehen und überwachsen.

 


Auch im Spätsommer sind noch Sträucher mit Beeren zu finden, die als Randbewachsung gepflanzt wurden (südliche Seite des Waldes). Als Übergang zu den angrenzenden Feldern ist dies vorgeschrieben und sicher auch sinnvoll. Und rechts ein Bild, das die Unterschiede der Baumarten gut verdeutlicht: Im Vordergrund die noch zaghaften, kleineren Buchen, dahinter die schnell und massiv wachsenden Lärchen.


August
2009: Die Großen und die Kleinen: Links ein Blick in die schon immer mehr nach Wald aussehenden Ahornreihen. So wie man sich einen jungen Wald nach einige Jahren wünscht! Rechts die kleinen gelben Blüten, die einen ebenso kleinen Schmetterling angelockt haben. Und dies genau zwischen den Ahornreihen.

 


Bei allem Wachstum gibt es auch zwei auffallende Lücken in Baldwald Eins: Einmal im vorderen Teil, eigentlich gleich hinter der Eingangsforte (also an der westlichen Waldseite) im Eichenmischwald und einmal im eher süd-westlichen, hinteren Waldteil bei den Buchen. Wahrscheinlich sind hier die Schermäuse besonders aktiv gewesen und/oder die Bodenschichten können hier nicht so gut Wasser halten und haben die Pflanzen daher teilweise verdursten lassen. Diese Stellen werden im Winter jetzt noch einmal, teils schon das dritte Mal, nachgepflanzt.

 

Die Bergahorne stehen wunderbar da, aber sie haben die tpischen schwarzen kleinen Flecken. Wahrscheinlich ist das die Teerfleckenkrankheit, sie kommt von einem Pilz mit dem wunderbaren Namen: Rhytisma acerinum, der große schwarze Flecken von 1 - 2 cm Durchmesser erzeugt. Da die Bäume durch den Pilz - der im alten Laub überwintert - wieder befallen werden, wäre bei einem sehr starken Befall die Entfernung des Laubes eine Maßnahme. Aber soweit sind wir dieses Jahr noch nicht.


Links und rechts: Bergahorns mit Teerkrankheit. Ist aber nicht weiter schlimm.

Mai 2009: Es ist einige Zeit her, dass ich den Fotoapparat dabei hatte. Hier einige Frühlingsgrüße aus dem immer mehr Wald werdenden BALDWALD eins. Weiteres demnächst

junger roter Ahorntrieb bergahorn Blick in dreijährige Ahornreihen
Links: Der junge rote Trieb des Bergahorns | Rechts: Blick in dreijährige Ahornreihen


junger dreijähriger Buchenwald Patenbäume überall
Links: Blick auf die drei Jahre alte Buchenanpflanzung | Rechts: Zwei (!) Patenbäume mit Markierungen



Wer mal etwas anderes als nur Wald sehen will: Eine verblühte Löwenzahnwiese am Ende von BALDWALD EINS

Zwei Bilder zur Winterstimmung in BALDWALD EINS: Lärchen und Buchen im Winterkleid.


Leuchtend Rot schimmert es durch die Lärchenreihen: Lärchen ohne und mit Patensymbolen


Junge Buchen im Winterkleid


13. Dezember 2008:
Heute haben wir ca. 250 Bäume nachgepflanzt: 100 Eichen und 150 Buchen. Es waren Pflanzen, die etwa 50-80 cm gross waren. Da der Boden nicht gefroren war, war dies leicht möglich. Wie sich zeigte, sind jedoch noch einige Bäume zusätzlich notwendig, da besonders die Verluste durch die Scheermäuse nicht unbeträchtlich sind. Es war eine sehr schöne Winterstimmung im jungen Wald, wenn auch der Schnee noch fehlte. Und es war von oben trocken, während der Boden sehr schön feucht und auch noch locker war.

Eine weitere Nachpflanzung - dann bereits die dritte in BALDWALD EINS - wird Im Frühjahr stattfinden, da dann auch bei dem neuen Wald - BALDWALD ZWEI - ebenso nachgepflanzt werden soll. Wer Lust hat dabei zu sein, möge sich per E-Mail an info@baldwald.de melden . Ich werde dann rechtzeitig den genauen Termin im Frühjahr 2009 mitteilen.

 

Oktober 2008: Der Sommer geht, hier ein paar Fotos. Zuerst ein Blick durch die Buchen auf die in Herbstfärbung stehenden Lärchen. Dann in der ersten Reihe nocheinmal die Buchen im Herbst und drei kleinere Fotos von unterschiedlichen Ahornfärbungen. In der zweiten Reihe einige Gräser und Beikräuter, die mit bunten Farben erfreuen.


15. Juli 2008: In den letzten Wochen hat es wieder mehr und teils sehr gut geregnet. Die Pflanzen - aber auch die "Begleitflora" - kurz auch Unkraut genannt - sind prächtig gewachsen. Teils so prächtig, dassgemäht werden musste (Dank an Stefan für´s Mähen). Dabei wurden einige gerade Wege durch die Reihen angelegt. Einzelne Pflanzreihen wurden nun per Hand bearbeitet (Dank an Annette für die Arbeit!), also die Bäume etwas vom Unkraut freigelegt, so dass sie wieder mehr Luft und Platz haben. Obwohl: viel werden sie in der zweiten Jahreshälfte nicht mehr zulegen. Dabei sind auch einige kleine Birken und Fichten als Aufläufer gesichtet worden, die jedoch beseitigt werden mussten. Birken, die passend Lücken in den Reihen füllten, bleiben stehen. Ebenso ist Holunder und ein Weißdorn aufgelaufen. Auch diese haben wir stehen gelassen, da sie bisher das Wachstum der gepflanzten Bäume nicht stören. So nimmt die Artenvielfalt wieder zu.
25. Juni 2008: Es war lange überwiegend trocken. Ich habe den Eindruck, dass das inzwischen recht hochstehende Gras, die Disteln, Brennesseln und anderen Pflanzen den Boden vor weiterer Austrockunung geschützt haben. Insoweit ist es wohl gut gewesen, bisher nicht zu mähen. Aber in den nächsten Tagen/Wochen soll gemäht werden. Es gibt inzwischen zu viele Stellen, auf denen es kaum möglich ist, zu den Bäumen zu gehen. Und gerade kleinere Bäume werden dadrurch vielleicht auch im Wachstum behindert. Allen Besucher/innen sei dringend geraten, feste Hosen und festes Schuhwerk mitzunehmen, wenn Sie in die Baumreihen gehen wollen. Und wer Interesse hat bei der Freilegung einzelner Bäume mitzuarbeiten, möge sich melden. Ein- bis zweimal die Woche bin ich vor Ort.

Hier ein Blick in die vor Kraft strotzenden Ahornreihen, wo ich zudem ein weiteres Patenband gefunden habe.

junge Ahornreihe Patenband an Ahornbaum


Ende Mai 2008:
Es ist schon wieder so trocken, fast so wie 2007 (damals musste aufwendig beregnet werden, siehe >>hier). Doch dieses Jahr stehen die jungen Bäume schon kräftiger da und ich hoffe, Petrus wird´s bald richten.

Einen besonderen Blick habe ich beim letzten Besuch auf den Boden geworfen, denn es fällt auf, dass ganz unterschiedliche Pflanzen Ihre Lebensräume erobert haben. Ein neues Farbenspiel des Sommers beginnt!

gräser im wald bodendecker im wald beikraut im wald
Neue Farbspiele am Boden von baldwald.

patenbäume bei baldwald vor blauer wand
Patenbäume mal etwas anders gesehen: Ich habe einmal probiert, den Teil einer Baumreihe abzulichten. Noch nicht so recht der Eindruck, den ich mir vorstelle. Ein neuer Versuch wird folgen..

 
löwenzahn blüht im neuen waldlöwenzahn blühend im neuen wald

Anfang Mai 2008: Baldwald auf dem Weg zu einer blühenden Löwenzahnwiese.

Linkes Bild: Blühender Löwenzahn (auch "Pusteblume" genannt) zwischen der hinteren Nussbaumreihe

Rechtes Bild: Löwenzahn zwischen den noch ruhenden Buchenreihen. Das bräunliche Laub des letzten Jahres werfen die Buchen erst ab, wenn die neuen Knorspen sprießen.

16. April 2008: Frühling in Sicht - Blumen im Wald: Erste zaghafte Anzeichen eines neuen Jahres sind zu sehen: Knospen an den Ahornbäumen, schon grün schimmernde Lärchen und blühende und sprießende Bodenpflanzen. Doch insgesamt sieht es noch recht winterlich aus; die niedrigen Temperaturen tragen dazu bei. Und was auffällt: die Schermäuse, die unterirdisch leben und fressen und daher für die Greifvögel auch nicht erreichbar sind, haben doch mehr Schaden als gedacht angerichtet. Hier und da sind gleich mehrere Bäuem einer Reihe geschädigt. Inwieweit diese angefressenen Bäume, nachdem ich sie angetreten habe um den Wurzelresten wieder Kontakt zum Boden zu verschaffen, es noch schaffen, wird das neue Jahr zeigen. Alle anderen werden dann im Herbst nachgepflanzt. Geschätzt sind es sicher 10% der über 6.000 Bäume.

 

blumen im wald mit baumpatenschaften knospen im neuen wald frisches bodengrün im wald mit patenschaften
Erste Blühende Bodenpflanzen | Knospen am Baumhasel | Frisches Grün einiger Bodenpflanzen

Anfang April 2008: Besonders schön sind jetzt - wo die Bäume noch kein neues Laub haben - die unterschiedlichen Markierungen einzelner Patenbäume zu erkennen. Einige andere Markierungen sind durch die Witterung schon sehr mitgenommen und kaum noch zu erkennen. Einige Markierungen mit Draht sind zwar noch da, aber werden evtl. weil sie zu eng sind entfernt werden müssen. Ich werde sie aber durch eine weichere Markierung ersetzen.
markierung eines Patenbaumes - einer Birke Markierung an einem Patenbaum im Wald Markierung einer Baumpatenschaft - lärche

Januar 2008: Land unter - Wasser überall:
Die angespannte Hochwasserlage in Norddeutschland hat auch in der Nachbarschaft des Waldes zu vollen Gräben mitten im Wald und auf den Nachbarwiesen geführt. Der junge Wald selbst ist noch "trocken", hier steht noch kein Wasser zwischen den Bäumen. Sehr schön ist im Moment zu sehen, wie tief dunkelbraun und spiegelnd die Wasserflächen in den Wäldern sind (linkes Bild aus dem Nachbarwald), während auf den Nachbarwiesen das Wasser klar und durchsichtig ist. (Mehr Fotos zum Wasser im neuen >>Tagebuch BALDWALD ZWEI)

wasser im wald Blick baldwald zwei: hochwasser im wald



November 2007 - Herbststimmung pur:
Wer diese Tage mal bei baldwald war konnte es deutlich sehen: wie eine selbstleuchtende Kulisse stehen die Lärchen - bei allem Dunst und Nebel der in der Luft liegt - mit ihrem Laub mitten im Wald. Und wenn die Sonne dann mal raufschien war es noch viel intensiver. Alle anderen haben das Laub weitestgehend schon abgelegt (bis auf die Buchen, die behalten es überwiegend bis zum Neuaustrieb im Frühjahr).

lärchen im neuen wald
November 2007 - der Nusswald: Um baldwald weiter anzuregen gab es schon seit längerem die Idee, einige besondere Bäume - besonders Nußbäume - an den Waldesrand zu pflanzen (in der Mitte ist ja gar kein Platz mehr). Schon bei der damaligen Planung wurden dafür am hinteren Rand rund 1.000 Quadratmeter freigehalten. Nun war es soweit. Einige Bilder dazu gibts diesmal >>hier (da es ja nicht direkt zum Projekt baldwald gehört auf einer Extraseite).
 
Oktober 2007: Spätsommer und Herbst - die ersten Laubverfärbungen sind da. Und viele Reihen präsentieren sich gut und kräftig. Einen erstaunlichen Höhenschub haben die Lärchen und die meisten Ahorne gemacht. Wenn man bedenkt, daß sie vor rund 1,5 Jahren noch so klein waren. Auffällig auch, wie unterchiedlich einige Sorten gewachsen sind: Einige geradeaus mit einem Hauptzweig nach oben, andere mehrfach verzweigt und eher in die Breite als nach oben. Es gibt Überlegungen, hier einen Schnitt zu machen und einen Zweig als Hauptstamm heranzuziehen.

Ahorn in Herbstfarbe Ahorn mit vielen Verzweigungen Buche in Herbstfärbung

Ahorn in Herbstfarbe - Ahorn mit vielen Verzweigungen - Buche in Herbstfärbung

Oktober 2007: Bei jedem Besuch sind viele Rehe und Greifvögel zu sehen - doch als Amateurfotograf ist es kaum möglich sie "festzuhalten". Hier ein paar leider unscharfe (weil stark vergrößerte) Versuche.

Außerhalb des neuen Waldes ist zudem gut zu sehen, wie der Zaun die Pflanzen schützt: die Rehe haben schon richtige "Fußwege" im Gras hinterlassen, die direkt am Zaun vorbeiführen. Wie gern wären sie wohl zum Fressen innerhalb des Waldes gewesen!

Greifvogel (Bussard?) in der Luft Rehe weit entfernt auf der Nachbarwiese Rehspuren direkt am Zaun

Greifvogel (Bussard?) in der Luft - Rehe weit entfernt auf der Nachbarwiese - Rehspuren direkt am Zaun

September 2007: Inzwischen wurden mit (teils mühseliger!) Handarbeit die Disteln und andere "Unkräuter" in den Baumreihen, also zwischen den einzelnen Bäumen, beseitigt. Nach einigen Tagen waren tatsächlich alle Reihen einmal durch (Dank an Annette!!). Dabei wurde auch sichtbar, wie kreativ einige Baumpaten die Bäuem markiert haben, hier ein paar Beispiele:

 

patenbaum ahorn projekt baldwald patenbaum birke projekt baldwald patenbaum lärche projekt baldwald
 
panoramafoto projekt neuer wald

schmetterlin im neuen wald baldwald

August 2007: Ganz erstaunlich, wie einige Bäume gewachsen sind. Ahorn und Lärchen sind schon oft größer als wir; Buchen und Eichen und Linden eher etwas kleiner noch. Doch immer mehr wird der Wald und seine einzelnen Flächen sichtbar. In dem grossen Foto ist hinten links schon deutlich die etwas höhere Ahornfläche zu erkennen, und die Reihen sind gemäht. Hier noch ein Foto vom Treiben der Schmetterlinge Mitte August 2007. Dank dafür an Michael aus Blaubeuren!

linde mit blattfärbung10. Juni 2007: Ein Blick in die jungen Baumreihen im zweiten Jahr des Waldes (die Pflanzen sind jetzt also vier bis fünf Jahre alt). Noch ist das Gras ungemäht, aber in den nächsten Tagen wird gemäht!

Ganz vorne eine Linde mit unterschiedlich gefärbten Blättern: frisches Grün und zartes Rosa.

10. Juni 2007: Wie willensstark die jungen Bäume schon sind zeigen diese Bilder. Schon fast totgegalubt zeugen neue Triebe und neue Blätter vom Wachstum und Leben dieser jungen Pflanzen. Links eine Linde mit neuen Trieben und Blättern an dem eigentlich tot scheinenden Zweigen. Rechts eine Eiche, deren vergilbte Blätter (wahrscheinlich aufgrund einer Mangelerscheinung im letzten Jahr) von neuen, frischen aus diesem Jahr überdeckt werden.

neu treibende linde eiche mit mehltau

 

1. Juni 2007:
Die Pflanzen, die die trockenen Zeiten gut überstanden haben kommen immer besser in Wuchs. Auch bei den Eichen haben die jungen Pflanzen jetzt schon richtig grosse, neue Blätter. Erstaunlich nur, welch unterschiedliche Färbungen das junge Laub hat (im Original noch stärker unterschiedlich als hier auf den Fotos!) und erstaunlich auch, wie unterschiedlcih im Wuchs bzw. die Größe von jungen Bäumen ist, die direkt nebeneinander stehen. Aber schaut selbst:
dunkles Eichenlaub 2007
dunkles Eichenlaub 2007
helles Eichenlaub
helles Eichenlaub 2007

1. Juni 2007:
es blüht, und blüht, und blüht - manchmal kann man/frau es fast vergessen, daß es ja ein Wald werden soll. Einge Eindrücke vom Blütenmehr im baldwald:


weisse blueten 2007 gelbe blüten 2007 distelblüten

grass im neuen wald mohnblüte

 

23. Mai 2007:
Nach dem (noch immer zu wenigen) Regen ist jetzt gut zu erkennen, wie die Pflanzen so dastehen. Auf der einen Seite besonders der Ahorn, aber auch die Lärchen und Linden, die die Trockenheit sehr gut überstanden haben. Auf der anderen Seite die Eichen und Buchen, die vertrocknete Stellen zeigen und doch mehr Ausfälle haben, als erwartet. Ein Nachpflanzen im Herbst wird hier notwendig (wer Interesse hat ddabei zu bhelofen, möge sich bitte rechtzeitig melden).
Und: alle anderen, eher nicht gewollten Pflanzen haben sich augenscheinlich prächtig erholt - ein Ausmähen wird in den nächsten Tagen folgen müssen.
ahornreihe
Ahorn wird zum Wald!

junge buchen
Buchen - teils trocken und mit Lücken

7. Mai 2007:
Nach - ich glaube - über fünf Wochen Trockenheit regnet es heute ruhig
und gemächlich vor sich hin. Schön. Durch die Beregnund bei baldwald vor einigen Tagen kann der Boden dass jetzt besonders gut auch aufnehmen.

4. Mai 2007: Es ist es gelungen, einen Bauern (Heinrich Hellberg) zu finden der für ca. 12 Stunden seine Beregnungsanlage für baldwald entbehren kann. Hier zwei Fotos dazu: Die "Wasserkanone" schafft rund 45 Meter in jede Richtung. Mit 10 bar Druck wird das Wasser aus einem nahe gelegenden Hydranten reingepumt. In den 12 Stunden wurden ca. 500 qm Wasser verregnet. Jedoch konnten "nur" etwa 80% der Fläche (vom Tor gesehen auf der rechten Waldseite) erreicht werden, ein zweiter Durchlauf wäre zu aufwendig geworden. Der Boden ist nun etwas feucht, aber so richtig genug ist es sicher noch nicht. Eine Beregnung ist Nichts gegen einen guten Landregen! Hoffen wir, dass es den ein und anderen jungen Baum gut getan hat und ihn beim Überleben half.

beregnung eines waldes beregnung und regenbogen

1. Mai 2007: Die anhaltende Trockenheit führt inzwischen zu größeren Schäden. Hier zwei Fotos dazu. Alle vertrockneten Bäume werden im Herbst nachgepflanzt. Wer Interesse hat, mitzupflanzen, möge sich schon jetzt mal melden.
 
vertrocknete Buche
buche mit teils trockenen blättern
 

26.4.07: Es ist immer noch viel zu trocken und heiß - doch die Pflanzen stehen ganz gut. Besonders die Pappeln, Lärchen. Linden und jetzt auch die Buchen haben zunehmend volles Blatt. Die Eichen - wie immer - lassen sich noch etwas Zeit. Die neuen zwei Sitzplätze für die Greiffvögel (Bild siehe weiter unten) werden angenommen - Kotreste unterhalb der Sitzplätze zeigen es. Neues Fotos kommen bald.

25.April 2007: Heute ist der Tag des Baumes - baldwald ist dabei. Das NDR-Regionalfernsehen hat berichtet - wenn auch kurz ist ein schöner Beitrag zu baldwald entstanden. Gesendet wurde in den 18:00 Uhr Regionalnachrichten. Wenn wir einen neuen Sendetermin kriegen, steht er hier.

 
24. April 2007: Ein Fernseh-team des NDR besucht baldwald und bereitet einen Beitrag für das Reginalmagazin ("Hallo Niedersachsen") vor. Allen beteiligten Paten und Patenspenderinnen herzlichen Dank für die Unterstützung und Dank auch an Julia Kammigan vom NDR!!

(Gern hätten wir mehr und bessere Fotos als diese zwei vom Fernsehtag und den Arbeiten des Teams vor Ort gezeigt, doch die Batterien unserer kleinen Kamera waren alle und Ersats nicht da. Sorry.)

ndr fernsehen bei baldwald
14. April 2007: Rund 300 Bäume wurden nachgepflanzt, genau: 25 Acer pseudoplatanus (Bergahorn, 2j.), 25 Larix decidua (Europäische Lärche, 2j.), 100 Fagus sylvatica (Rotbuche, 2j.), 100 Quercus petraea, 3j.), 50 Tilia cordata (Winterlinde, 4j.) und 50 Carpinus betulus (Weißbuche, Hainbuche, 3j.). Details dazu später. Es wird im herbst einen zweiten Nachpflanztermin geben, wer Interesse hat und dabei sein möchte möge sich ruhig jetzt schon melden.

Es war trocken und heiß. Hoffentlich regnet es bald.
mauselöcher in einer aufforstungsflöche

scherrmausopfer

14. April 2007:
Mäuse haben sich bei baldwald niedergelassen und fühlen sich scheinbar sehr wohl. Oben die Löcher der (kleinen) Spitzmaus. Unten ein Bild eines typischen Schadnes durch die (größere, unterirdisch lebende) Schermaus. Da sie jedoch angefangen haben die Pflanzen anzuknappern und einige auch schon abgestorben sind, sollen dien Mäuse mit ihren natürliche Gegnern (z.B. den Greifvögeln) bekämpft werden. Zur Unterstützung der Greifvögel wurden zwei Ständer aufgestellt. Jedoch: die Bekämpfung der Schermaus wird schwieriger, da Sie ja unterirdisch lebt.

 

März 2007: Am 21. März ist der internationale Tag des Waldes. Dieser Tag wurde von der Organisation für Ernährung und Landwirtschaft der UNO Ende der 1970er Jahre als Reaktion auf die weltweite Vernichtung der Wälder ins Leben gerufen. Einige neue Berichte zum baldwald sind dazu erschienen, z.B.: >>Ulmer online zum Tag des Waldes und baldwald.

baldwald macht Karriere!! Seit Ende Februar ist das Projekt baldwald bei der weltweiten Aufforstungsaktion der UNO dabei. Die Umweltkampagne der UNO (UNEP genannt) will weltweit
1 Millarde Bäume unter dem Motto "PLANT FOR THE PLANET" pflanzen lassen - wie sie es konkret unterstützT ist (mir) noch unklar. Viel Prominez ist dabei und baldwald ist registriert. >>direkt dorthin gehts hier

junge linde  im schnee

Februar 2007: Nach den milden Wintertagen ist nun im Februar etwas Schnee gefallen (für einen richtigen Winter viel zu wenig) und eine Winterstimmung stellt sich auch bei baldwald ein. Während Ahorn und Lärchen alle Blätter bzw. Nadeln früh haben fallen gelassen, sind viele Buchen und auch einige Eichen noch mit Laub des letzten Jahres behangen. Die Temperaturen waren nur leicht unter Null-Grad, was die jungen Bäume ja vielleicht auch gefreut hat.

Beim letzten Spaziergang zum baldwald kommten wir über 20 Rehe den Weg kreuzen sehen, nur etwa 50 Meter vor uns.

junge buche im schnee buchenanpflanzung im schnee

 

Hier das Foto-Wald-Tagebuch von BALDWALD EINS mit den Jahren 2006 und 2007