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| BALDWALD
EINS: Foto-Waldtagebuch 2007 bis 2010 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Juli 2010: Linkes Bild: Operation geglückt: Obwohl man es kaum sehen kann, wo die Rinde an diesem Bergahorn noch genügend verbunden ist, scheint es ihm prächtig zu gehen. Der Baum wurde im letzten Winter geschient, da er gebrochen war. Die Krone ist jetzt wieder in vollem Laub. Rechtes Bild: Die schnell wachsende Gräser und Kräuter (im Vordergrund) können den inzwischen über 2-3 Meter hohen Lärchen (im Hintergrund) kein Licht mehr nehmen. Hier muss nicht mehr gemäht werden (an aderen Stellen aber schon; das wird jezt im Juni/Juli gemacht. Dann gibt es auch wieder bessere Wege durch den Wald.).
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Juli 2010: 20-30 der 400 Bergahorn sind abgestorben. Der Grund ist nicht so ganz klar. Es ist zwar trocken, aber so schlimm nun auch nicht. Und zudem stehen Sie schon vier Jahre hier. Es könnte eine Wühlmausattake sein - aber in dieser Ecke des Waldes war sie bisher kaum. Ich werde es demnächst mal genauer untersuchen. Die Bäume werden im Herbst/Winter nachgepflanzt.
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12. April 2010 Der frühe Frühling wird immer mehr zu meiner Lieblingsbesuchzeit in BALDWALD. Zum einen ist die Sicht durch die Baumreihen noch nicht zugewachsen und es ist möglich gut die unterscheidlichen Strukturen und Eigenarten der Pflanzengruppen zu erkennen. Zum Anderen sind gerade der Knospen- und Laubaustrieb ein Zeichen für den Lebenswillen dieser jungen Pflanzen. Hier ein paar Bilder. Links: Hier wurde ein Ahornbaum 2009 geschient (helles Holz rechter Rand) und obwohl er fast ganz druchgebrochen war, zeigt sich der junge Baum in bester Verfassung. Die Heil- und Wuchskräfte so junger Pflanzen sind schon enorm. (Der weiße Faden rechts ist lediglich ein Rest vom Tapeband, mit dem ich die Schiene am Baum damals befestigt habe..) In der Mitte eine Ahrornknospe und rechts der Nadelaustrieb der Lärchen.
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1. April 2010 Deutlich spürbar ist der Winter vorbei. Hier erste Bilder der schneefreien Bäume.
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Patenbäume bei BALDWALD EINS
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Einige Markierungen kommen in die Jahre, haben sich aber teils auch gut gehalten! | |
Ein letzter Besuch dieses Jahr. Der Schnee hat den jungen
Wald überall fest eingenommen. Hauptgrund dieses Besuches war es, einmal
ein paar Bilder in weiß zu machen und auch zu schauen, ob die im Herbst
anwesenden Wildschweine gegangen sind. Im Schnee sind ja alle Spuren viel besser
zu sehen. Frische Wildschweinspuren waren nicht mehr da. Da die Lücke im
Zaun repariert ist, sollte ein erneuter Besuch der Schweine jetzt nicht mehr möglich
sein. Einzig die frischen Spuren einer Katz (so meine ich) waren zu sehen. | |
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Wildschweine sind in der Neuaufforstung eigentlich nicht erwünscht. Da sie jedoch keine Baumfresser sind, ist es nicht dramatisch, daß erneut Wildscheine den Boden bei BALDWALD EINS durchwühlten. Vor einige Monaten (siehe hier) war das schon mal so. Eigentlich dachte ich, der Zaun wäre überall dicht genug, doch nun habe ich eine weitere Stelle gefunden, wo scheinbar die (recht kleinen) Wildschweine sich durchwühlen konnten. In den nächsten Tagen über Weihnachten, wird nun auch diese Stelle im Zaun unpassierbar gemacht. Es könnte sogar sein, dass der Wildschweinbesuch die Schermäuse gestört hat - und die sind nun die wirklichen Waldschädlinge! Jedenfalls ist in den durchwühlten Stellen sehr viele Schermausgänge sichtbar. Und bekanntlich mag diese unterirdisch lebende Maus es gar nicht, wenn Luft und Licht in ihre Gänge kommt. Mehr zur Schermaus auch hier. Immer wieder ist es schon erstaunlich, wie energisch die Schweine den Boden durchwühlen und leider auch mal einen jungen Baum dabei zerstören. Insgesamt jedoch ist der Schaden gering. Die junge Eiche auf dem Foto war der einzige Wildscheinschaden, den ich bisher gesehen habe. | |
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Dezember
2009: Ein schöner, aber auch kalter Sonnentag erlaubte Blicke auf den
jungen Wald. Das Laub ist vielfach noch nicht abgefallen. Die Buchen warten sowieso
bis zum Neuaustrieb im Frühjahr, viele Eichen lassen sich noch Zeit. Nur
die Linden, einige Eichen und die Lärchen sind fast ganz fertig mit dem Laubabwurf
(bzw. Nadelabwurf) und gehen nun langsam in W9interruhe. Besonders jedoch die
jetzt absterbenden "Beikräuter" geben viele neue Blicke und Wege
durch die Baumreihen frei. So wirken die sonst so laubvollen Ahorne wie dünne
Spargel und in die sonst so undurchdringbaren Lärchenreihen ist jetzt ein
Blick möglich. | |
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Inzwischen haben auch einige Bäume eigenständig den Weg zu BALDWALD gefunden. Insbesondere Birken und Kiefernsamen fühlen sich schnell wohl, keimen und sind immer mehr zu sehen. Im letzten Jahr habe ich sie noch entfernt, aber nun - nach einem Gespräch mit dem Förster - bleiben sie ersteinmal stehen. So haben die Scheermäuse auch ein paar andere Wurzeln zum fressen und die gepflanzten Bäume haben vielleicht etwas mehr Antrieb zu wachsen. Also könnten die Eichen, Buchen oder auch der Ahorn von den neuen Gästen profitieren. Später werden allerdings sicher die meisten Birken und Kiefern wieder entfernt werden müssen.Es gibt also keinen Sinn diese neuen Bäume als Patenbaum zu wählen (was an einer Stelle schon geschehen ist - diese Birke bleibt dann einfach stehen). Stehen bleibt
sicher auch die ganz junge Eiche, die einen Platz hinter den Lärchen gefunden
hat. Diesen Platz kann Sie nur mit Hilfe irgendwelcher Tiere gefunden haben, denn
direkt neben Ihren Standort steht gar keine Eiche. Ich werde sie demnächst
mit einem Stab markieren. | |
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September 2009: Zwei Situationen sind neu: Links der Eingang zu einem Fuchsbau. Das wäre - gerade angesichts der vielen Schermäuse im Wald - natürlich eine schöne Bereicherung. Mal sehen, ob sich der Fuchs tatsächlich beständig niederlässt. Rechts eine typische Wildschweinwühlerei. Sollte
eigentlich gar nicht sein, aber die angrenzenden Maisfelder waren für die
Schweine wohl so attraktiv, dass sie sich dann zumnächtlichen Ruhelager sich
in Baldwald niedergelassen haben. Ich habe auch eine Stelle am südlichen
Zaun gefunden, wo sie durchgekrochen sind. Inzwischen ist diese Zaunstelle wieder
gut geschlossen und es sollten keine neuen Wühlstellen sichtbar werden. Mal
sehn. | |
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Links ein Blick in die gut wachsenden Buchen. Rechts ein Ahorn, der 2009 geschient werden musste. Nach den guten Erfahrungen in den letzten Jahren bin ich dazu übergegangen, abgeknickten, von Mäusen am Boden angenagten oder auch schräg wachsenden Bäumen z.B. durch eine Holzschiene im Wachstum zu helfen. Bisher konnten so vier Bäume wieder gerettet werden.
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Die Bergahorne stehen wunderbar da, aber sie haben die tpischen schwarzen kleinen Flecken. Wahrscheinlich ist das die Teerfleckenkrankheit, sie kommt von einem Pilz mit dem wunderbaren Namen: Rhytisma acerinum, der große schwarze Flecken von 1 - 2 cm Durchmesser erzeugt. Da die Bäume durch den Pilz - der im alten Laub überwintert - wieder befallen werden, wäre bei einem sehr starken Befall die Entfernung des Laubes eine Maßnahme. Aber soweit sind wir dieses Jahr noch nicht. | |
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Es ist einige Zeit her, dass ich den Fotoapparat dabei hatte. Hier
einige Frühlingsgrüße aus dem immer mehr Wald werdenden BALDWALD
eins. Weiteres demnächst | |
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| Zwei Bilder zur Winterstimmung in BALDWALD EINS: Lärchen und Buchen im Winterkleid. | |
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Eine weitere Nachpflanzung - dann bereits die dritte in BALDWALD EINS - wird Im Frühjahr stattfinden, da dann auch bei dem neuen Wald - BALDWALD ZWEI - ebenso nachgepflanzt werden soll. Wer Lust hat dabei zu sein, möge sich per E-Mail an info@baldwald.de melden . Ich werde dann rechtzeitig den genauen Termin im Frühjahr 2009 mitteilen.
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Oktober
2008: Der Sommer geht, hier ein paar Fotos. Zuerst ein Blick durch die
Buchen auf die in Herbstfärbung stehenden Lärchen. Dann in der ersten Reihe nocheinmal
die Buchen im Herbst und drei kleinere Fotos von unterschiedlichen Ahornfärbungen.
In der zweiten Reihe einige Gräser und Beikräuter, die mit bunten Farben erfreuen.
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| In den letzten Wochen hat es wieder mehr und teils sehr gut
geregnet. Die Pflanzen - aber auch die "Begleitflora" - kurz auch Unkraut
genannt - sind prächtig gewachsen. Teils so prächtig, dassgemäht werden musste
(Dank an Stefan für´s Mähen). Dabei wurden einige gerade Wege durch die Reihen
angelegt. Einzelne Pflanzreihen wurden nun per Hand bearbeitet (Dank an Annette
für die Arbeit!), also die Bäume etwas vom Unkraut freigelegt, so dass sie wieder
mehr Luft und Platz haben. Obwohl: viel werden sie in der zweiten Jahreshälfte
nicht mehr zulegen. Dabei sind auch einige kleine Birken und Fichten als Aufläufer
gesichtet worden, die jedoch beseitigt werden mussten. Birken, die passend Lücken
in den Reihen füllten, bleiben stehen. Ebenso ist Holunder und ein Weißdorn
aufgelaufen. Auch diese haben wir stehen gelassen, da sie bisher das Wachstum
der gepflanzten Bäume nicht stören. So nimmt die Artenvielfalt wieder zu. | |
| Es war lange überwiegend trocken. Ich habe den Eindruck, dass
das inzwischen recht hochstehende Gras, die Disteln, Brennesseln und anderen Pflanzen
den Boden vor weiterer Austrockunung geschützt haben. Insoweit ist es wohl gut
gewesen, bisher nicht zu mähen. Aber in den nächsten Tagen/Wochen soll gemäht
werden. Es gibt inzwischen zu viele Stellen, auf denen es kaum möglich ist, zu
den Bäumen zu gehen. Und gerade kleinere Bäume werden dadrurch vielleicht auch
im Wachstum behindert. Allen Besucher/innen sei dringend geraten, feste Hosen
und festes Schuhwerk mitzunehmen, wenn Sie in die Baumreihen gehen wollen. Und
wer Interesse hat bei der Freilegung einzelner Bäume mitzuarbeiten, möge sich
melden. Ein- bis zweimal die Woche bin ich vor Ort. Hier ein Blick in die vor Kraft strotzenden Ahornreihen, wo ich zudem ein weiteres Patenband gefunden habe.
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Es ist schon wieder so trocken, fast so wie 2007 (damals musste aufwendig beregnet werden, siehe >>hier). Doch dieses Jahr stehen die jungen Bäume schon kräftiger da und ich hoffe, Petrus wird´s bald richten. Einen besonderen Blick
habe ich beim letzten Besuch auf den Boden geworfen, denn es fällt auf, dass ganz
unterschiedliche Pflanzen Ihre Lebensräume erobert haben. Ein neues Farbenspiel
des Sommers beginnt! | |
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Neue
Farbspiele am Boden von baldwald. | |
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![]() ![]() Baldwald auf dem Weg zu einer blühenden Löwenzahnwiese. Löwenzahn zwischen den noch ruhenden Buchenreihen. Das bräunliche Laub des letzten Jahres werfen die Buchen erst ab, wenn die neuen Knorspen sprießen. | |
1: Erste zaghafte Anzeichen eines neuen Jahres sind zu sehen: Knospen an den Ahornbäumen, schon grün schimmernde Lärchen und blühende und sprießende Bodenpflanzen. Doch insgesamt sieht es noch recht winterlich aus; die niedrigen Temperaturen tragen dazu bei. Und was auffällt: die Schermäuse, die unterirdisch leben und fressen und daher für die Greifvögel auch nicht erreichbar sind, haben doch mehr Schaden als gedacht angerichtet. Hier und da sind gleich mehrere Bäuem einer Reihe geschädigt. Inwieweit diese angefressenen Bäume, nachdem ich sie angetreten habe um den Wurzelresten wieder Kontakt zum Boden zu verschaffen, es noch schaffen, wird das neue Jahr zeigen. Alle anderen werden dann im Herbst nachgepflanzt. Geschätzt sind es sicher 10% der über 6.000 Bäume.
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![]() Erste Blühende Bodenpflanzen | Knospen am Baumhasel | Frisches Grün einiger Bodenpflanzen | |
Besonders schön sind jetzt - wo die Bäume noch kein neues Laub haben - die unterschiedlichen Markierungen einzelner Patenbäume zu erkennen. Einige andere Markierungen sind durch die Witterung schon sehr mitgenommen und kaum noch zu erkennen. Einige Markierungen mit Draht sind zwar noch da, aber werden evtl. weil sie zu eng sind entfernt werden müssen. Ich werde sie aber durch eine weichere Markierung ersetzen. | |
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Wer diese Tage mal bei baldwald war konnte es
deutlich sehen: wie eine selbstleuchtende Kulisse stehen die Lärchen - bei allem
Dunst und Nebel der in der Luft liegt - mit ihrem Laub mitten im Wald. Und wenn
die Sonne dann mal raufschien war es noch viel intensiver. Alle anderen haben
das Laub weitestgehend schon abgelegt (bis auf die Buchen, die behalten es überwiegend
bis zum Neuaustrieb im Frühjahr). | |
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| Um baldwald weiter anzuregen gab es schon seit längerem die Idee, einige besondere Bäume - besonders Nußbäume - an den Waldesrand zu pflanzen (in der Mitte ist ja gar kein Platz mehr). Schon bei der damaligen Planung wurden dafür am hinteren Rand rund 1.000 Quadratmeter freigehalten. Nun war es soweit. Einige Bilder dazu gibts diesmal >>hier (da es ja nicht direkt zum Projekt baldwald gehört auf einer Extraseite). | |
| Oktober
2007: Spätsommer und Herbst - die ersten Laubverfärbungen sind da. Und viele
Reihen präsentieren sich gut und kräftig. Einen erstaunlichen Höhenschub haben
die Lärchen und die meisten Ahorne gemacht. Wenn man bedenkt, daß sie vor rund
1,5 Jahren noch so klein waren. Auffällig auch, wie unterchiedlich einige Sorten
gewachsen sind: Einige geradeaus mit einem Hauptzweig nach oben, andere mehrfach
verzweigt und eher in die Breite als nach oben. Es gibt Überlegungen, hier einen
Schnitt zu machen und einen Zweig als Hauptstamm heranzuziehen. | |
Ahorn
in Herbstfarbe - Ahorn mit vielen Verzweigungen - Buche in Herbstfärbung | |
Oktober 2007: Bei jedem Besuch sind viele Rehe und Greifvögel zu sehen - doch als Amateurfotograf ist es kaum möglich sie "festzuhalten". Hier ein paar leider unscharfe (weil stark vergrößerte) Versuche. Außerhalb des neuen Waldes ist zudem gut zu sehen, wie der Zaun die Pflanzen schützt: die Rehe haben schon richtige "Fußwege" im Gras hinterlassen, die direkt am Zaun vorbeiführen. Wie gern wären sie wohl zum Fressen innerhalb des Waldes gewesen! | |
Greifvogel
(Bussard?) in der Luft - Rehe weit entfernt auf der Nachbarwiese - Rehspuren direkt
am Zaun | |
September 2007: Inzwischen wurden mit (teils mühseliger!) Handarbeit die Disteln und andere "Unkräuter" in den Baumreihen, also zwischen den einzelnen Bäumen, beseitigt. Nach einigen Tagen waren tatsächlich alle Reihen einmal durch (Dank an Annette!!). Dabei wurde auch sichtbar, wie kreativ einige Baumpaten die Bäuem markiert haben, hier ein paar Beispiele:
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August 2007: Ganz erstaunlich, wie einige Bäume gewachsen sind. Ahorn und Lärchen sind schon oft größer als wir; Buchen und Eichen und Linden eher etwas kleiner noch. Doch immer mehr wird der Wald und seine einzelnen Flächen sichtbar. In dem grossen Foto ist hinten links schon deutlich die etwas höhere Ahornfläche zu erkennen, und die Reihen sind gemäht. Hier noch ein Foto vom Treiben der Schmetterlinge Mitte August 2007. Dank dafür an Michael aus Blaubeuren! | |
10.
Juni 2007: Ein Blick in die jungen Baumreihen im zweiten Jahr des Waldes (die
Pflanzen sind jetzt also vier bis fünf Jahre alt). Noch ist das Gras ungemäht,
aber in den nächsten Tagen wird gemäht!Ganz vorne eine Linde mit unterschiedlich gefärbten Blättern: frisches Grün und zartes Rosa. | |
10. Juni 2007: Wie willensstark die jungen Bäume schon sind zeigen diese Bilder. Schon fast totgegalubt zeugen neue Triebe und neue Blätter vom Wachstum und Leben dieser jungen Pflanzen. Links eine Linde mit neuen Trieben und Blättern an dem eigentlich tot scheinenden Zweigen. Rechts eine Eiche, deren vergilbte Blätter (wahrscheinlich aufgrund einer Mangelerscheinung im letzten Jahr) von neuen, frischen aus diesem Jahr überdeckt werden. | |
1. Juni 2007: Die Pflanzen, die die trockenen Zeiten gut überstanden haben kommen immer besser in Wuchs. Auch bei den Eichen haben die jungen Pflanzen jetzt schon richtig grosse, neue Blätter. Erstaunlich nur, welch unterschiedliche Färbungen das junge Laub hat (im Original noch stärker unterschiedlich als hier auf den Fotos!) und erstaunlich auch, wie unterschiedlcih im Wuchs bzw. die Größe von jungen Bäumen ist, die direkt nebeneinander stehen. Aber schaut selbst: | |
![]() dunkles Eichenlaub 2007 | ![]() helles Eichenlaub 2007 |
1. Juni 2007: es blüht, und blüht, und blüht - manchmal kann man/frau es fast vergessen, daß es ja ein Wald werden soll. Einge Eindrücke vom Blütenmehr im baldwald: | |
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23. Mai 2007: Nach dem (noch immer zu wenigen) Regen ist jetzt gut zu erkennen, wie die Pflanzen so dastehen. Auf der einen Seite besonders der Ahorn, aber auch die Lärchen und Linden, die die Trockenheit sehr gut überstanden haben. Auf der anderen Seite die Eichen und Buchen, die vertrocknete Stellen zeigen und doch mehr Ausfälle haben, als erwartet. Ein Nachpflanzen im Herbst wird hier notwendig (wer Interesse hat ddabei zu bhelofen, möge sich bitte rechtzeitig melden). Und: alle anderen, eher nicht gewollten Pflanzen haben sich augenscheinlich prächtig erholt - ein Ausmähen wird in den nächsten Tagen folgen müssen. | |
![]() Ahorn wird zum Wald! | ![]() Buchen - teils trocken und mit Lücken |
7. Mai 2007: Nach - ich glaube - über fünf Wochen Trockenheit regnet es heute ruhig und gemächlich vor sich hin. Schön. Durch die Beregnund bei baldwald vor einigen Tagen kann der Boden dass jetzt besonders gut auch aufnehmen. | |
4. Mai 2007: Es ist es gelungen, einen Bauern (Heinrich Hellberg) zu finden der für ca. 12 Stunden seine Beregnungsanlage für baldwald entbehren kann. Hier zwei Fotos dazu: Die "Wasserkanone" schafft rund 45 Meter in jede Richtung. Mit 10 bar Druck wird das Wasser aus einem nahe gelegenden Hydranten reingepumt. In den 12 Stunden wurden ca. 500 qm Wasser verregnet. Jedoch konnten "nur" etwa 80% der Fläche (vom Tor gesehen auf der rechten Waldseite) erreicht werden, ein zweiter Durchlauf wäre zu aufwendig geworden. Der Boden ist nun etwas feucht, aber so richtig genug ist es sicher noch nicht. Eine Beregnung ist Nichts gegen einen guten Landregen! Hoffen wir, dass es den ein und anderen jungen Baum gut getan hat und ihn beim Überleben half.
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| 1.
Mai 2007: Die anhaltende Trockenheit führt inzwischen zu größeren
Schäden. Hier zwei Fotos dazu. Alle vertrockneten Bäume werden im Herbst
nachgepflanzt. Wer Interesse hat, mitzupflanzen, möge sich schon jetzt mal
melden. | |
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26.4.07:
Es ist immer noch viel zu trocken und heiß - doch die Pflanzen stehen
ganz gut. Besonders die Pappeln, Lärchen. Linden und jetzt auch die Buchen
haben zunehmend volles Blatt. Die Eichen - wie immer - lassen sich noch etwas
Zeit. Die neuen zwei Sitzplätze für die Greiffvögel (Bild siehe
weiter unten) werden angenommen - Kotreste unterhalb der Sitzplätze zeigen
es. Neues Fotos kommen bald. | |
25.April
2007: Heute ist der Tag des Baumes - baldwald ist dabei. Das NDR-Regionalfernsehen
hat berichtet - wenn auch kurz ist ein schöner Beitrag zu baldwald entstanden.
Gesendet wurde in den 18:00 Uhr Regionalnachrichten. Wenn wir einen neuen Sendetermin
kriegen, steht er hier. | |
| 24.
April 2007: Ein Fernseh-team des NDR besucht baldwald und bereitet einen Beitrag
für das Reginalmagazin ("Hallo Niedersachsen") vor. Allen beteiligten
Paten und Patenspenderinnen herzlichen Dank für die Unterstützung und
Dank auch an Julia Kammigan vom NDR!! (Gern hätten wir mehr und bessere Fotos als diese zwei vom Fernsehtag und den Arbeiten des Teams vor Ort gezeigt, doch die Batterien unserer kleinen Kamera waren alle und Ersats nicht da. Sorry.) | ![]() |
| 14.
April 2007: Rund 300 Bäume wurden nachgepflanzt, genau: 25 Acer pseudoplatanus
(Bergahorn, 2j.), 25 Larix decidua (Europäische Lärche, 2j.), 100 Fagus
sylvatica (Rotbuche, 2j.), 100 Quercus petraea, 3j.), 50 Tilia cordata (Winterlinde,
4j.) und 50 Carpinus betulus (Weißbuche, Hainbuche, 3j.). Details dazu später.
Es wird im herbst einen zweiten Nachpflanztermin geben, wer Interesse hat und
dabei sein möchte möge sich ruhig jetzt schon melden. Es war trocken und heiß. Hoffentlich regnet es bald. | |
![]() ![]() | 14.
April 2007:
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März 2007: Am 21. März ist der internationale Tag des Waldes. Dieser Tag wurde von der Organisation für Ernährung und Landwirtschaft der UNO Ende der 1970er Jahre als Reaktion auf die weltweite Vernichtung der Wälder ins Leben gerufen. Einige neue Berichte zum baldwald sind dazu erschienen, z.B.: >>Ulmer online zum Tag des Waldes und baldwald. baldwald
macht Karriere!! Seit Ende Februar ist das Projekt baldwald bei der weltweiten
Aufforstungsaktion der UNO dabei. Die Umweltkampagne der UNO (UNEP genannt) will
weltweit | |
![]() | Februar 2007: Nach den milden Wintertagen ist nun im Februar etwas Schnee gefallen (für einen richtigen Winter viel zu wenig) und eine Winterstimmung stellt sich auch bei baldwald ein. Während Ahorn und Lärchen alle Blätter bzw. Nadeln früh haben fallen gelassen, sind viele Buchen und auch einige Eichen noch mit Laub des letzten Jahres behangen. Die Temperaturen waren nur leicht unter Null-Grad, was die jungen Bäume ja vielleicht auch gefreut hat. Beim letzten Spaziergang zum baldwald kommten wir über 20 Rehe den Weg kreuzen sehen, nur etwa 50 Meter vor uns. |
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