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| Foto
- Waldtagebuch des Jahres 2006 und 2005 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Dezember 2006: Es ist noch mehr Ruhe auf dem Gelände eingekehrt
(fehlt nur noch der Schnee damit es ganz winterlich wird). Inzwischen beginnen
auch die Vorarbeiten für die Nachpflanzung im Frühjahr, denn einige
junge Bäume haben es nicht geschafft. Als Erstes wird jetzt über Weihnachten
gezählt, wieviele Pflanzen und von welchen Baumarten nachbestellt werden
müssen. Der Pflanztermin wird irgendwann im März sein. Wer Interesse
hat dabei zu sein möge sich einfach jetzt schon melden. Alle gekennzeichneten
Patenbäume übrigens sind gut durch das erste Jahr gekommen! Oktober 2006: In den Herbsttagen hatten die Bäume viel Besuch, u.a. von der Fotokünstlerin Karin Puck aus Bremen. So sind einige Geschenk-Bilder für Baumpatenschaften entstanden, die für die Presse als Bildmaterial genutzt werden sollen. Eine Auswah steht im Kleinformat auf der Seite: >>geschenk-baumpatenschaft. Im baldwald wird es nun auch - wenn auch sehr langsam - Herbst, das junge
Laub fällt, Spinnnetze sind zu sehen - der Herbst beginnt Es ist immer noch
recht trocken und es zeigen sich erste kleinere Lücken: Einige Bäume
haben es nicht geschafft. So wie es aussieht, sind aber alle Patenbäume vital
und gesund. Wo genau nachgepflanzt werden muss wird sich im Frühjahr zeigen.
Nach Auskunft erfahrener Waldmenschen ist der "Ausfall" (vielleicht
so 5-8%) aber völlig normal. |
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Ein sehr warmer Spätsommer. Inzwischen sind viele Kräuter vertrocknet und es gibt Neues zu sehen. Insbesondere die in der Trockenheit im Juli gelittenen Bäume haben teils neu getrieben. Ebenso einige Lärchen haben noch einmal einen Schuss gemacht (zu erkennen an den hellgrünen Spitzen). Die Ahorngruppe fällt inzwischen am meisten auf, sie wächst prächtig. Und Disteln blühen und sind verblüht - ein schönes Bild der Kräuter. | ![]() Neu treibende Linde | ![]() Neu treibende Eiche |
![]() Die Ahorngruppe (hinten links im neuen Wald) | ![]() weiss (ver) blühende Distel | |
![]() Und auch das ist jetzt möglich: Der eigene Baum im baldwald. Bei Interesse aber bitte unbedingt vorher Kontakt aufnehmen und die Pflanzung absprechen! | Auch
gepflochtene Bänder sind geeignet, die Patenbäume zu markieren. (Leider
etwas unscharf!)![]() | |
| Hier ein Blick über einen Grossteil des jungen Waldes. Inzwischen haben die Pflanzen rund 4 Monate Wachstum mit teils grosser Trockenheit hinte sich. Unterscheide sind deutlich vor Ort zu erkennen: der Bergahorn ist sehr gut und kräftig angewachsen. Die Lärchen haben inzwischen auch noch einen Schub gemacht und die Trockenheit gut überstanden. | ![]() Blick über den jungen Wald | |
Die Trockenheit und Hitze der letzten Tage und Wochen ist geringer geworen. Inzwischen hat es auch mal wieder geregnet und ein Blick auf den jungen Wald zeigt: Die Pflanzen haben sich gut gehalten. Grob geschätzt haben etwa 10% die Anwachsphase nicht überstanden, besonders im rechten hinteren Teil des Waldes. Die Eichen und Buchen haben etwas mehr Schwierigkeiten gehabt, ebenso wie die Linden, die ihre Blätter doch teils recht schlapp hängen ließen. Dort wo das aufgelaufende Getreide steht, hatten die Pflanzen etwas mehr Schutz vor der Trockenheit - es ist ihnen gut bekommen.
| ![]() Eiche im Getreide | ![]() Eiche im Hafer |
| Inzwischen sind weitere Pflegearbeiten angelaufen. Die Reihen wurden mit einem Balkenmäher gemäht (Danmk an Stefan!!). Noch ist das Gemähte grün, aber 2,3 Tage Sonne werden deutlicher zeigen, was an "Unkräutern" oder "Beikräutern" abgemäht werden konnte. Zwischen den Pflanzen wurden weitere Unkräuter beseitigt, besonders eine die Bäume stark angreifende etwas hartnäckige Köterichart. Ist jedoch nur im vorderen teil des baldwald stark vertreten. Handarbeiten | ![]() Die frisch gemähten Baumreihen - gemäht wurden natürlich nur die Zwischenräume und nicht die Pflanzreihen | ![]() nicht windender Knöterich |
![]() Windender Knöterich zieht die jungen Pflanzen runter. Es sind häufig nicht die Knöteriche direkt neben der Baumpfalnze, sondern meisten welche, die etwas entfernt wurzeln und dann über andere Pflanzen (z.B. Melbe) den Weg zur Baumpflanze finden. Dies ist auch ein Grund für das Ausmähen der Reihen. | ![]() Hier die gleiche Eichenpflanze kurz nach Befreieuung vom Knöterich. | ![]() Melbe - wächst schnell und hoch |
![]() Ackerdistelkraut | ![]() Hafer Es gibt einige weitere Getreidearten (Weizen, Triticale,..) die auflaufen. Immerhin wurde baldwald jhrelang als Getreidefläche genutzt. | ![]() Kamille (Noch nicht genau klar ob es die echte oder die unechte Kamille ist. "Die Duftlose Kamille ist von der Echten Kamille durch den fehlenden typischen Kamillengeruch, und den halbkugeligen, markigen Köpfchenboden zu unterscheiden.") |
| ![]() Nach dem Mähen huschte plötzlich ein Vogel aus einer Baumreihe und war ganz aufgeregt. Sein Nest war unverletzt geblieben. Ich glaube es ist eine Lerche (Lerche mit e statt Lärche mit ä). |
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17. Juni 2006: Inzwischen haben viele andere Pflanzen den baldwald erobert. Das Ganze ist eine bunte, grüne Landschaft geworden, so daß einige Bäume - besonders die kleinen Lärchen - es schwer haben mitzuwachsen. In mühsamer Handarbeit haben wir begonnen, einige Pflanzen freizulegen, damit sie Licht und Platz bekommen. Einige Pflanzen haben es zudem bisher nicht geschafft, genügend anzuwachsen. Hier im Bild zwei Buchen. Im herbst - spätestens im nächsten Frühjahr werden dort neue Pfalnzen nachgepflanzt. | Insgesamt
jedoch ist der "Ausfall" sehr gering, höchsten wenige Prozent.
Genau gezählt wird jedoch erst später. Einige Pflanzne können es
ja noch schaffen. Da es im Moment recht feucht ist, haben sie gute Chancen.![]() Ahorn mit roten neuen Ästen | ![]() Lärche - zugewachsen |
| ![]() Zwei Buchen, die es bisher noch nicht geschafft haben. | ![]() Lärche - jetzt freigelegt |
| Sonntag,
5. Juni 2006: Heute ist der Internationale Tag der Umwelt. Einige kleinere
Berichte in der Presse gab es auch baldwald. Zudem gingen allein diese Woche drei
weitere Patenschaften ein, so daß jetzt 235 Bäume eine Paten bzw. eine
Patin haben. In den letzten Wochen hat es auch gut geregnet, die Bäume haben schon alle einen kräftigen Wuchs und strecken sich zum Licht. Gleichzeitig auch ist der Acker grün geworden und es erstaunt immer wieder, welche Pflanzen dort alle auch neben den Bäumen wachsen. So gar von den benachbarten großen Eichen außerhalb von baldwald sind junge Bäumchen zu sehen. | Die
kleinen Lärchen haben es da am schwersten und sind von der Ferne zwischen
all den Gräsern kaum zu finden. Insgesamt nur sehr wenige Bäume sind
bisher scheinbar nicht angewachsen. Mit dem Nachpflanzen dieser soll aber bis
zum Herbst gewartet werden.![]() baldwald - gut getarnte Bäume!! | ![]() Traubeneiche |
| ![]() Linde | 7.
+ 5. Mai 2006: Einige Paten haben inzwischen den baldwald besucht, einige
Bäume sind auch mit kleinen Schildchen inzwischen als Patenbäume erkennbar. Aktuell ist es sehr trocken und bei aller Sonnenfreude sollte es bald mal wieder regnen. Einige Linden, viele Ahorn und Buchen haben schon kleines Laub! Die Lärchen sind schon sanft grün - wenn auch noch sehr klein. Die Eichen lassen auf sich warten, die Knospen sind da. Insgesamt ist es aber noch ein Acker mit tausenden Bäumen - es ist eben ein baldwald. |
| Was
wurde gepflanzt? Von den Traubeneichen wurden insg. 2300 gepflanzt, jeweils in engem Verbund mit Rotbuchen, Hainbuchen und Winterlinden. Die Eichen bestimmen in Zukunft die vordere Hälfte des neuen Waldes, hier wird es ein Eichenwald. | 2.4.06: Einige Fotos von den gepflanzten Bäumen (mit Extra-Hintergrund, damit sie besser sichtbar werden!) |
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. | Die Rotbuche kommt in zwei unterschiedlichen Größen im baldwald vor: Kleinere Pflanzen (ca. 1400) wurden als Begleitpflanzen eng (70 cm) neben den Eichen gepflanzt, um diese zu schützen und zu einem geraden Wuchs zu bringen. Begleitpflanzen sind zudem die Hainbuche und Winterlinde (je 450 Stück). Insg. 1600 etwas größere Rotbuchen (geschätzt 40 bis 60 cm gross) wurden in zwei etwa gleichgrossen Gruppen im hinteren Teil des neuen Waldes angepflanzt. Zwischen diesen beiden Buchengruppen... | |
| Die Pflanzhelfer in Aktion. Insgesamt haben die 6 bis 8 Pflanzer und Pflanzerinnen 2 ganz volle Tage gebraucht, um alle Pflanzen zu pflanzen. | ..stehen 500 Europäische Lärchen. Diese sind - obwohl jetzt noch die kleinsten Pflanzen - in einem grossen Abstand von ca. 2 m gepflanzt worden, damit sie sich in voller Breite entwickeln können. Im hinteren Teil des Waldes wurde
zudem eine Gruppe Bergahorn (300) gepflanzt. Ein Foto fehlt noch. | ![]() |
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![]() | : Die Pflanzen werden von der Baumschule angeliefert und auf dem Acker abgeladen sowie als Schutz mit etwas Erde "eingeschlagen". | ![]() |
![]() | ![]() | (bestes "April-Wetter"- Sonneneschein und Regenschauer wechseln sich ab): Ein weiterer Schritt, der Zaun steht! Fest gespannt schützt er die Pflanzen vor dem Hunger der Tiere. Hinter dem Zaun sind noch die tiefen (70-90 cm) gezogenen Pflanzreihen zu erkennen. |
| (regnerisch) :Über 100 Pfähle aus gespaltenem Eichenholz, ca. 2 bis 2,20 m lang, wurden von Nachbarwald geholt (und gekauft) und in die gezogenen Rillen gesetzt. Die Pfähle schauen meistens über 1,50 aus dem Boden, so dass der spätere Zaun an ihnen befestigt und gespannt werden kann. | ![]() | ![]() |
| (bewölkt bis heiter): Mit einem grossen Haken wurde die verdichtete Bodenschicht in ca. 50 cm Tiefe aufgrissen, so dass die Pflanzen später gut wurzeln können. In diese gezogen Rillen werden die Bäume geplanzt und auch die Pfähle für den Zaun gesetzt. | ![]() | ![]() |
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Es ist Nachts noch immer unter Null-Grad kalt und der Boden ist noch gefroren. Wir und die jungen Bäume warten auf wärmeres Wetter. Wenn der boden taut dauert es 2,3 Tage, damit er etwas trocknet um mit dem Trecker die Pflanzreihen ziehen und den Zaum setzen zu können. Danach wir dann per Hand von Landarbeitern gepflanzt. Wir hoffen, daß es njoch alles vor Ostern fertig wird, aber das hängt wesentlich vom Wetter ab.
Februar
2006:
Durch Kontakte in die Nachbargemeinde konnten inzwischen ein
gebrauchter Zaun (ca. 500 Meter) abgebaut werden, der aber noch so gut erhalten
ist, daß er für baldwald genutzt werden kann. Inzwischen sind auch
die rund 100 Pfähle (Eichenpfähle) gespalten und warten auf die Abholung.
Januar 2006: Ruhezeit
Dezember
2005:
Es gab inzwischen einige Presse- und Rundfunkbeitrräge. Die
ersten Baumpatenschaften kommen inzwischen rechtzeitig zum weeihnachtsfest.
Ein
Satelitenbild und eine Muster-Urkunde sind nun fertig und auf der homepage zu
finden.
November
2005:
Ein genauer Arbeits- und Pflanzplan wird aufgestellt,
um eine Zuwendung der "fortwirtschaftzlichen Maßnahme" durch das
Land Niedersachsen sowie eine Prämie (als Ausgleich für die nicht mehr
vorhandene Pacht) zu beantragen.
Der Pachtvertrag mit dem bisherigen Pächter
wird im gegenseitigen Einverständnis aufgelöst.
August
2005:
Die Ergebnisse der Bodenuntersuchung und Vorschläge
an Baumsorten und -anteilen werden in einem konkreten Pflanzplan umgesetzt.
Der Landkreis Verden (Fachdienst Naturschutz und Landschaftspflege) stimmt der Erstaufforstung auf 1,6 ha zu. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung ist nicht erforderlich. Die Entscheidung wird im Amtsblatt öffentlich bekannt gegeben.
Juli
2005:
Der Initiator des Projektes, Ulrich Reinhardt,
tritt in die Forstbetriebsgemeinschaft / Forstverband für den Kreis Verden
ein.
Mai
2005:
Vom zuständigen Geologen aus Dörverden werden mehrere
Bodenproben für eine standortskundliche Untersuchung der Fläche gezogen.
Als Standortstypen werden die Kategorien "34.3 und 5.6 f, P1" festgestellt.
Als VZB-Vorschläge werden vorgeschlagen:
012 - Stieleiche - Buche
010
- Traubeneiche - Buche
027 - Buche - Kiefer
082 - Lärche - Buche
April
2005:
Bei einem erste Besuch mit dem Förster auf der geplanten
Fläche wird klar, daß diese Fläche für einen neuen Wald gut
geeignet ist. Da schon an 2 Seiten Wald besteht (allerdings eher monotoner Nadelwald)
wird eine Anpflanzung mit verschiedenen Laubholzsorten bevorzugt.