Wald-Foto-Tagebuch von BALDWALD ZWEI

Baumpaten erleben mehr. Was sie dürfen steht hier. Und hier kann die Baumpatenschaft direkt online bestellt werden.

 

Eigentlich sind junge Bäume vor Sturm gut geschützt. Eigentlich.

Weil sie noch nicht so hoch sind wehen die kräftigen Böen meist über sie hinweg. Doch bei einer Baumart habe ich mich getäuscht: Die Erlen (genauer die "Europäischen Erlen") in BALDWALD EINS sind in ihren neun Jahren schon so hoch gewachsen dass der Sturm in Norddeutschland am ihnen gefährlich wurde. Auf den ersten Blick sind es drei Bäume die entwurzelt und herausgerissen daliegen. Ein erneutes Aufstellen ist unmöglich. Sie werden im Winter zersägt. Wer etwas Holz haben möchte möge sich melden.

Zwei Anmerkungen: Die Lärchen sehen irgendwie schon viel älter und kräftiger aus als ich sie vermutet hätte nach neun Jahren Wachstum. Ihnen scheint es richtig gut zu gehen. Und: Der helle Sand in ca. 20 cm Tiefe erstaunt mich. Beim Pflanzen des BALDWALD ZWEI gab es zwar Stellen die (aufgrund eines ururalten Flussbettes im Waldgebiet) hellen Sand und rundgeschliffene Kieselsteine lagerten - aber hier im Lärchenhain in BALDWALDEINS, immerhin rund 200 Meter vom alten Flussbett entfernt, hatte ich es nicht in Erinnerung. Villeicht ist es eine kleinere lokale Fläche mit hellgelbem Sand und dieser dann auch eine Ursache für die scheinbar geringe Standfestigkeit gerade dieses Baums. Wer weiß.... (Eintrag 17.10.2017)

 

 

Wald säen?

wlad säenGanz neu für mich war die praktische Demonstration wie ein Wald gesät werden kann. Von der Theorie bekannt hatte ich es noch nicht live gesehen. Auf dem Bild ist der Schlepper mit einer Spezialmaschine zu sehen, die in zwei Reihen den Boden aufkratzt und dann über Luftdruck durch 2 Röhren oberhalb der rotirenden Scheiben die Samen auf den Boden wirft. Dort liegen sie dann und sollen - ersteinmal ohne weitere Bodendeckung - keimen. Die Samen werden in den Fortsbaumschulen vorbereitet und vorgekeimt. In der gelben Kiste gabs einige Samenmuster: Eicheln (klar), Buchen, Lärchen, Ahorn, ...

wlad säenDas säen hat Vor- und Nachteile und ist ein rein maschinelles und personalsparendes Verfahren. Irgendwelche Emotionen über die gute Tat einen Baum zu pflanzen kommen dort nicht auf. jedoch gibt es auch Menschen, die per Hand säen (PE-Flasche mit entsprechender Öffnung) und nur die Bodenvorbereitung maschinell machen lassen.

Der Hauptvorteil des säens soll in der besseren Wurzelbildung der jungen Bäume liegen, die den Stress einer Umpflanzung - also von der Fortsbaumschule in den Wald - nicht haben. Nachteilig jedoch ist die notwenige Kulturpflege in den ersten Jahren, besonders was den Grasbewuchs angeht. Hier habe ich noch einige Fragen...

In der praktischen Vorführung wurde in einem bestehenden Fichten-/Kieferwald einige Reihen Buchen untergesät. Mehr dazu später einmal. Ich will mir solche Waldansäuung mal vor Ort und auch ein paar Jahre später anschauen, bevor ich es beurteilen kann.

 

 

Neue Farben für alte Blätter

Vereinzelt - aber noch ganz vereinzelt - haben die ersten Blätter ihre Arbeit eingestellt. Ob es Vorboten des Herbstes sind oder gänzlich andere Gründe dafür gibt bleibt im Einzelfall unklar. Aber es gibt optisch schon einen Vorgeschmack auf die farbenfrohe Herbstzeit.

Baumpatenschaft Baumpatenschaft Baumpatenschaft BaumpatenschaftBaumpatenschaft Baumpatenschaft

 

Sommertage sind auch Waldtage denn

die Frische und Abkühlung unter den Bäumen ist wunderbar. Diese "Kühlleistung" der Bäume ist enorm und kann mehrere Kilowatt je Baum erreichen, also vergleichbar einer Klimaanlage im Büroraum. Die Abkühlung unter den Bäumen entsteht durch die Verdunstung von Wasser über die Blätter der Bäume. Für diese Verdunstung braucht es Energie, die der umgebenden Luft entzogen wird. Deshalb ist es unter Bäumen kühler. Hinzu kommt die Schattenwirkung eines dichten Laubdaches. Und wenn die Lichtstrahlen dann doch hier und da durch das Blätterdach strahlen gibt es schöne Bilder:

Baunpatenschaft im Sommer Baumpatenschaft: Sonne unter ErlnenBaumpatenschaft: Sonne im Wald Baumpatenschaft: Sonne  mit leicht kaputter Erle Baumpatenschaft: Sonne am Abend über dem Wald

PS: Wer einen Besuch in BALDWALD ZWEI plant: Hier Tipps und die Wegekarte im Wald.

 

Nach den Knospen kommen die Blätter.

Hier einige junge Eichenblätter der Stieleichen in BALDWALD ZWEI. Aufnahmen 16. Mai 2017.

 

Viele Bäume tun es -
und es ist jetzt die Zeit es zu entdecken: Knospen, Blätter und Zweige wachsen direkt aus dem Stamm heraus. Doch später im Jahr sterben diese kleinen Wunderwerke oft ab, weil die dichte Baumkrone über ihnen nicht genug Licht durchlässt.

 

Mai 2017: Es sind immer wieder kleine Kunstwerke

- diese Knospen und jungen Blätter. Hier aktuelle Bilder der erwachenden Wallnussbäume in BALDWALD ZWEI.

 

 

Alles beginnt von vorn ...

Anfang Mai sehen wir überall viel grün - doch die Eindrücke im Wald sind andere: Meist noch kahle junge Bäume warten auf Wärme, Licht und Wasser. Daneben erste Bäume mit Blättern und vielen Knospen. Die Laubfreiheit ermöglicht jetzt einige Blicke die schon in kurzer Zeit nicht mehr so möglich sind: Knospen, Blattaustriebe, die Reste des letzten Jahres oder auch Vogelnester und Mäusebauten sind gut zu erkennen. Hier drei Bilderserien: Knospen, Vogelnester und Waldblicke aus BALDWALD ZWEI von Anfang Mai 2017.

 

Drei Blicke in den jungen Wald mit erstem Grün Anfang Mai. (Der Sandhaufen im mittleren Bild ist der unterirdische Bau einer Scheermausfamilie oder -gruppe.

 

Baumknospen Anfang Mai 2017: Apfel, Linde und Eiche.

 

Die ersten Blätter: Linde, Baumhasel und Linde.

 

Reste vom letzten Jahr: Blüte (?) und Früchte (Erle)

 

Erste Neubauten aus diesem Jahr

 

 

Winterende

Ein wenig habe ich vergessen das Tagebuch zu führen. Heute am 2. April ist der Winter schon laaange vorbei. Es wird Zeit sich auch optisch auf die kommenden Wochen einzustellen, die mehr Veränderung bringen als viele andere Monate zusammen. Neue Bilder aus dem BALDWALD sind erst ab kommender Woche möglich, da ich vorher nicht hinkommen. Daher hier ein paar Fotos vom letzten Aprilanfang (6.4.2016). Da sieht es noch recht winterlich aus, auch wenn erste Knospen kommen.

 

Winterstart

Nach dem Herbst kommt der Winter. In den ersten Tagen meist mit Rauhreif, der ein wahrer Maler ist: Blätter mit weißen Rändern, Belägen und Schattierungen. Da ist es dann schön wenn man etwas Zeit hat und Fotos machen kann. Hier einige Blätter der jungen Patenbäume vom 5. Dezember 2016 - teils noch vollständig, teils schon arg zerfallen.

Auch der Waldboden ist Blicke wert...

... und wenn die Sonne durchkommt färbt sie das Laub und die jungen Bäume:

 

Die Herbstfarben der Blätter

Die jetzt vielen gelben Farben der Blätter werden durch Karotinoide, die roten durch Anthocyane hervorgerufen. Die hinter den Farben stehende Stoffe verhindern auch eine herbstliche Bildung "freier Radikale" in den Blättern. Zudem haben auch gelbe & rote Blätter eine Fotosynthese. Und noch ein Vorteil bringt die Herbstfärbung: je mehr rote Farbstoffe in den Blättern desto mehr giftige Substanzen sind meist da. Die Rotfärbung zeigt also auch die Abwehrstärke einer Pflanze an. Und dies schützt sie vor Feinden, z.B. den Blattläusen. (Quelle & mehr hier bei Spektrum.de).

Hier die Farbe Rot im Herbst-BALDWALD:

 

 

PS: Weihnachten kommt: Baumpatenschaften als Geschenk jetzt auch in farbigem Seidenpapier mit farbiger Papierschleife. 12 Gründe für eine Baumpatenschaft hier.

 

Es ist wieder mal Zeit für einen Übergang: Mit beginnendem Herbst kommen neue Farben in´s Spiel. Jetzt werden die Chloroplasten (Stoffe die grünes Licht streuen) aus den Blättern in den Baumstamm verlagert. Damit werden andere Stoffe im Blatt immer mehr sichtbar, z.B. Carotinoide die die gelb-orangen Anteile des Sonnenlichts streuen. Oder auch die Anthocyanen, spezialisiert auf die roten Anteile des Sonnenlichts.

Dieser Umbau der Blattchemie führt zu den wunderbaren Farben vieler Blätter. Dabei verfolgen die einzelnen Baumarten scheinbar unterschiedliche Strategien des Abbaus. Während Eichen partiell arbeiten (einzelne Blattteile sind schon abgebaut, andere noch ganz grün und bei der Arbeit) gehen z.B. Linden flächendeckend vor. Hier 2 Fotos der Herbstblätter der Eichen und der Linden.


Eichenblätter (genauer die der Stieleche, auch Sommereiche oder Deutsche Eiche gannnt oder "Quercus robur") im Herbst

 

Lindenblätter (genauer die der Winterlinde, auch Steinlinde genannt, bzw.: Tilia cordata) im Herbst

 

Die Lärchen im September 2016: Was meist im September noch bunt am Himmel strahlt liegt dieses Jahr schon farblos am Boden: Den Lärchennadeln war es dies Jahr einfach zu anstrengend: Zu wenig Wasser und zu viel Wärme machten ihnen anscheinend zu schaffen.

Sowohl im Juli als auch im August und jetzt auch noch im ersten Teil des Septembers fehlten jeden Monat zwischen 20 bis 50mm Niederschlag - das sind pro Quadartmeter dann 20 bis 50 Liter Wasser! - gegenüber dem langjährigen Mittel. Besonders zu Ende August gab es kaum Regen aber grosse Hitze - das war den Lärchen dann wahrscheinlich zu viel. Hier die norddeutsche Karte mit dem Regendefizit im August 2016 und der ersten Hälfte des Septembers. (Zur Orientierung: BALDWALD liegt so zwischen Bremen und Hannover.)

Zur Interpretation der Farben hier die Legende vergrößert. Beispiel: Die Einfärbung heißt dass hier je Quadratmeter zwischen 50 und 100 mm Niederschlag weniger als im langjährigen Mittel gefallen sind. (Quelle http://www.wetteronline.de; Quelle der Karten durch Klick auf die Bilder)

 

Und da schon 2015 ein sehr trockenes Jahr war (es regnete im Durchschnitt rund 117 mm Wasser weniger als im langjährigen Mittel; Quelle) wird die Situation für viele Bäume von Jahr zu Jahr anstrengender. Facit: Alle freuen sich über viel Wärme & Sonnenschein - nur der Regen fehlt.

 

August 2016: Sommer im Wald: Schwitzen Bäume eigentlich auch? "Ja, heißt es. Nachvollziehen könne man das mit einem einfachen Experiment. .. Ich packe ein paar seiner Blätter in eine Plastiktüte und verschließe diese luftdicht mit einem Haushaltsgummi. Zwei Stunden später das Ergebnis: In der Tüte sind kleine Wassertropfen zu erkennen. Der Baum hat tatsächlich geschwitzt." (Quelle: Julia Ehmer auf waldliebhaber.de)

"Durch die Transpiration in Nadeln bzw. Blättern besteht ein stetiger Sog und die Wurzeln stehen unter Druck.. Die Wasseraufnahme selbst erfolgt fast ausschließlich über die Wurzel, deren feine Haare trockener sind als der Boden und daher das Wasser aufnehmen. ... Die Höchstgeschwindigkeit des aufsteigenden Wasserstroms beträgt bei Laubbäumen je nach Leitungsdurchmesser 1 (Buche) bis 44 Meter (Eiche) in der Stunde, bei Nadelbäumen ein bis zwei Meter, da diese weniger Wasser verdunsten als Laubbäume (Fichten ca. 10 Liter, Buchen 30 Liter, Eichen 40 Liter und Birken bei großer Hitze weit über 100 Liter pro Tag). " Quelle: proHolz, Österreich.

Das Thema Wasserverdunstung im Wald ist im Detail sehr kompliziert. Dieser Text "Wasserverbrauch von Wäldern" (5 Seiten) kann als Einstieg helfen.

 

Verregnete Tage haben Vieles für sich: Der Waldboden und die Bäume tanken auf, es prasselt ruhig vor sich hin und ist Zeit etwas genauer zu schauen. Hier zwei Eindrücke: Die Eschen haben einige Nachzügler bei der Blattentfaltung - Meisterwerke der Natur - und Wassertropfen perlen auf den Eichenblättern:

WELTUMWELTTAG -bzw. World Environment Day: Immer am 1. Sonntag im Juni - und jetzt in 2016 ist dies der 5. Juni. Beschlossen von der UN Vollversammlung, aber vielfach nur mit Presseerklärungen & Statements gedacht. In vielen Städten - allen voran in Berlin -finden an diesem Tage Fahrradsternfahrten statt. Ok, ist nicht verkehrt aber den World Emviroment Day hatte sich die UN etwas anders vorgestellt.

Das internationale Motto des Tages 2016 ist: "ZERO TOLERANCE FOR THE ILLEGAL WILDLIFE TRADE". Mehr Informationen zum Tag bei BILDUNGSTAGE.net

Und über twitter gibt´s die aktuellen Meldungen & besten Fotos zum World Environment Day:

 

 

Ende Mai sind es die Wallnussbäume die die Tage der Knospen abschließen. In einem wahren Formen- und Farbenzirkus gehen sie auf und entfalten die grossen kräftigen Blätter des Wallnussbaumes.

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Anfang Mai 2016: Schon drei wärmere Tage haben nach den letzten kälteren Wochen zum Austrieb der jungen Blätter gereicht. Alles etwas schnell. Hoffentlich überstehen die jungen Blätter die noch kommenden Eisheiligen (.. finden regional unterschiedlich an drei bis fünf Tagen Mitte Mai statt). Hier junge Eichenblätter (Bild 1 und 2), junge Ahorn- und Buchenblätter.

junge eichenblätter junge eichenblätter junge ahronblätter junge buchenblätter

 

April 2016: Allgemein gilt diese Jahreszeit nicht als Pilzzeit. Doch ein Blick in BALDWALD ZWEI hat mich verwirrt: An einem jungen Eichenbaum sah ich diese Pilze jetzt Anfang April:

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Es ist ein "Abgestutzter Drüsling" (lateinisch: EXIDIA TRUNCATA). Er ist ungenießbar aber nicht giftig und kommt gern im Frühjahr als einer der ersten Pilze zum Vorschein. (Mehr zum Pilz steht hier).

Dieser Fund erinnerte mich an schon so einige optisch aufregenden Baumpilze die an den BALDWALD-Bäumen bisher gesichtet wurden, z.B.

Hier alle Baumpilze auf einer Extraseite.

 

März 2016: Frühjahrsbote Haselnuss bzw. Gemeine Hasel (Corylus avellana): Am südwestlichen Rand von BALDWALD ZWEI wachsen einige Haselnusssträucher, grüne und rote. Sie sind Frühjahrsboten und jetzt im März ist ihre Blüte schon fast vorbei. Ihre Blätter und ihre Früchte überzeugen optisch, aber vom letztjährigen Ertrag waren wir enttäuscht: Zwar hingen viele Haselnüsse im Herbst in den Sträuchern aber gefühlt rund 90% davon waren sog. "Taube Nüsse": Der Haselnussbohrer (Curculio nucum) legte seine Larven in die Nusschale und diese ernährten sich etwa vier Wochen lang vom Inneren der Nuss. Das wars dann mit den Nüssen. Mal sehn wie es dieses Jahr wird. Hier einige Bilder zur "Gemeinen Hasel":

1. Grüne männliche Blütenkätzchen | 2. Rote Blütenkätzchen | 3. Haslenusstrauch mit Blütenkätzchen | 4. Kleine rote weibliche Blüte am dunklen Zweig (Aufnahmen Februar 2016) | 5. Haselnuss mit roten Hüllblättern (Aufnahme Herbst 2015)

 


TIPPS: Es gibt viele Haselnussprodukten, z.B. Haselnusskerne, Haselnuss Obstbrand oder auch Hazelnut Kaffeepads. Und es gibt den Filmklassiker: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel. Ein wunderbares Nachschlagewerk ist Nüsse und Quitten und Kochrezepte mit Nüssen gibts hier: Nüsse in Garten & Küche: Mit Rezeptteil!

 

Weitere Buch- und andere Tipps zu Bäume und Wald hier (teils noch im Aufbau):

Das Beste zu Wald und Bäumen:

weihnachtsgeschenk-waldbuch geschenk-buecher-zur-baumbestimmung buecher waldmedizin weihnachtsgeschenk-waldkinderbuch weihnachtsgeschenk-waldliederbuch wald-und-baum-in-hörbüchrern

weihnachtsgeschenk-waldfilm wald-und-baum-auf-postkarten weihnachtsgeschenk-baumkalender weihnachtsgeschenk-tierstempel baumapps-waldapps-handy-im-wald wälder-und-Bäume-auf-tapeten

 

 

Februar 2016: Rinde eines abgestorbenen Ulmenzweigs im Sonnenlicht. Leuchtendes Rot im grauen Winterwald. Optisch der Hingucker an diesem sonnigen Tag (17.2.2016). Unklar bleibt wieso der Zweig des Baumes eigentlich abstarb; vielleicht ein ganz normaler Vorgang. Es war aber auch die einzige so leuchtende Baumrinde weit und breit.

Es gibt eine BALDWALD-Ulmen-Sonderseite mit Fotos, Texten und den 20-Top-Ulmen-Produkten.

Und: Baumpaten erleben mehr und es zu werden ist ganz einfach, z.B. hier online:

 

Januar 2016: Winterzeiten eröffnen neue Blicke: Die Ulmen in BALDWALD ZWEI sind immer wieder ein Hingucker - aber auch problematisch. Ersteinmal das Schöne: Ihre Rinde, ihr wildes Wachstum und ihre erstaunlich gleichständigen Zweigaustriebe begeistern:

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Doch die Ulmen - ca. 150 stehen in BALDWALD ZWEI - sind für die Nachbarbäume ein Problem: Im folgenden Bild im Vordergrund zwei kleingebliebenen Eichen und dahinter eine mächtige Ulme. Alle drei Bäume wurden gleichalt im gleichen Jahr (2008) gepflanzt. Doch die Ulmen sind einfach zu schnell zu mächtig geworden. Zur Rettung ihrer Nachbarbäume werden sie daher noch in diesem Jahr etwas beschnitten, damit die Eichen als Nachbarn ein neue Chance haben.

Es gibt eine BALDWALD-Ulmen-Sonderseite mit Fotos, Texten und den 20-Top-Ulmen-Produkten.

 

2016: Die Winterlinde ist "Baum des Jahres". Schon wieder wurde also ein Baum "Baum des Jahres" der auch im BALDWALD anzutreffen ist - wenn auch nicht so häufig. Nur etwa 200 Winterlinden (Botanischer Name: "Tilia cordata") haben wir damals (2008) zusammen mit den anderen rund 7.500 anderen Bäumen gepflanzt. Inzwischen sind die Linden prächtig gewachsen. Wir haben nun eine neue Extraseite zur Winterlinde.

Dezember 2015: Weihnachts-Geschenktipps zu Wald und Bäume haben wir neu zusammen gestellt. Hier sind sie:

Das Beste zu Wald und Bäumen:

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Diese milden und hier schneelosen Dezembertage 2015 ermuntern zu einem Rückblick: Immer wenn es schneite zeigten die jungen Bäume ihre geniale Fähigkeit den Schnee auch einzufangen. Hier ein paar Schnapschüsse aus vergangenen schneereicheren Jahren in den jungen BALDWALD-Wäldern:

 

lärchen fangen schnee junge buchenbäume fangen schnee buchen fangen schnee eichen fangen schnee

Von links: Kiefer, Buche, Lärchen, Hainbuche und Eiche.

 

Ende November 2015 - "let it rain": 8 Liter Wasser pro m2 fehlen aus dem Oktober. Statt 56 Liter (langjähriges Mittel) kamen 2015 nur ca. 44 vom Himmel. Wo ist der Rest? Wann kommen sie? Wer hat sie? Für den ganzen BALDWALD sind das immerhin rund 240.000 Liter die Petrus vorenthalten hat. Wenn ich die bei unserem Wasserhändler (Stadtwerke) kaufe kostet es rund 500,- allein für den Wasserbezug.

Der Oktober 2015 war einfach zu trocken. Und dabei haben doch alle soviel zum Regen gesungen, hat sie Petrus nicht erhört?
Phil Collins - I Wish It Would Rain Down
Guns 'n' Roses - November Rain
Amanda Marshall - Let it Rain
A-Ha - Crying in the Rain
Madonna - Rain

Wunderbar wie ein Wassertropfen einen ganzen Wald auf den Kopf stellen kann:

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PS: Baumpatenschaften jetzt auch in festlicher Verpackung (Seidenpapier) und weltweit kostenlos versendet. Details dazu hier:

 

November 2015: Die jetzt blattlosen Zeiten lassen Blicke frei, die sonst nicht zu haben sind. Sichtbar werden z.B. die vielen Markierungen der Baumpatenschaften. Hier einige Beispiele auch von solchen Baumpatenmarkierungen, die im Laufe der Zeit eingewachsen und einschnürend geworden sind. Meist kann der Baum das aber gut verkraften. Dort wo wir es jetzt im Herbst & Winter sehen werden die Patenbänder freigesetzt und erneuerd. Die Bäume wird´s freuen.

 

 

Neue Farbspiele als vor-letzte* Tat der Blätter: Die Umstellungen der Bäume von Sommer- auf Winterbetrieb sind fast abgeschlossen. Zu allerletzt blühen die Farben der Baumblätter dabei noch einmal auf weil der dominierende Fargeber - das Chlorophyll - sich nun verabschiedet. Hier ein paar Bilder der Blattfarben aus BALDWALD vom 4. November 2015.

* PS: Die letzte Tat jedes Blattes ist dann die völlige Selbstaufgabe, incl. Absturz auf den Waldboden und die dortige Zersetzung.

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Farben- und Formenspiele im Herbstwald: Mit zunehmendem Herbst nehmen Farben und Formen im Wald eher zu als ab. Jetzt werden die Chloroplasten (Stoffe die grünes Licht streuen) aus den Blättern in den Baumstamm verlagert. Damit werden andere Stoffe im Blatt immer mehr sichtbar. Dabei z.B. Carotinoide die die gelb-orangen Anteile des Sonnenlichts streuen oder Anthocyanen, spezialisiert auf die roten Anteile des Sonnenlichts.

Dieser Umbau der Blattchemie führt zu den wunderbaren Farben vieler Laubbäume im Herbst. Unendlich viele Farben und Formen scheinen möglich. Hier ein paar aktuelle Bilder aus BALDWALD ZWEI dazu:

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Viel Sonne & Regen hier im Norden. Den Bäumen hat es gut getan und die Äpfel reifen bald erntereif in BALDWALD ZWEI. Es sind übrigens alles Sorten die direkt vom Baum gegessen werden können - also nicht gelagert werden. Baumpaten können sich gern zum direkten Verzehr bei einem Besuch in BALDWALD bedienen. Die 10 Apfelbäume stehen am süd-westlichen Rand des Waldes.

Wer zur Apfelernte fährt braucht vorher die Apfel-Notizzettel oder gleich einen Apfel Notiz Block. Zur Ernte dann den Apfel-Sammler und für später den Apfelschäler und Apfelausstecher, zum Austeilen den Apfelteiler und für´s Fahrtgeld die Apfel - Geldbörse. Für Mitbringsel gibts die Apfelbox, zum Basteln den Apfel Motivlocher Stanzer, für den HungerApfelrezepte und Apfel Sirup, für den Durst Apfeltee. Später zum Duschn dann das Apfel-Shampoo. Vorher aber den Apfelkern Anhänger abnehmen. Zur Nacht dann noch das Apfel Notlicht einschalten - aber erst wenn vorher mit dem Apfel Shaker etwas Musik gemacht wurde.

 


(Brauchen tut man das alles natürlich nicht.)

 

August 2015: Hohe Brennesseln und Disteln zwischen den Bäumen ärgern beim Sommerbesuch im jungen Wald. Auch auf den gerade gemähten Wegen durch BALDWALD machen sie sich schon wieder breit. Besonders in der Erlengruppe in BALDWALD ZWEI gibt´s ein richtiges Brenesselparadies:

brennesseln im erlenwald

Aber schön anzusehen sind sie allemal ...

brennessel im wald

... und vielfältig nutzbar zudem: Es gibt Bio-Brennesselblätter für Tee, es gibt Shampoo aus Brennesseln und ein Kochbuch mit 30 Rezepten. Und für den Garten gibt´s fertige Brennesseljauche und wie das geht steht dann im Buch "Brennesseljauche und Co". (Ich gestehe: Bisher habe ich Nichts davon ausprobiert.).

Mehr zur Brennessel, zur Biologie, Chemie und Verwendung auch hier bei wikipedia.

 

Vor BALDWALD war der Boden oft aufgerissen und spröde...

... dann haben wir auf feuchtem Boden gepflanzt ...

... und schon bald bedeckte Baumlaub den Boden im neuen Wald ...

.. und wenn da ein Ginkobaum stände, würde es ganz gelb:


PS: Das letzte Ginko-Boden-Bild ist nicht aus BALDWALD sondern aus den Wallanlagen in Bremen.

 

Juli 2015: Das was im Frühjahr für die Ulmen noch so bedrohlich aussah (Hier weitere Bilder davon), hat sich in den Sommerwochen vertrocknet: Der vielfache Pilzbewuchs auf den Ulmenblättern (wahrscheinlich ein Pilz aus der Familie Exoascus, genauer der "Exoascus Ulmi") ist eingetrocknet und zumindest nicht weiter gewachsen. Nur kleiner Farbverfärbungen auf den Blättern sind geblieben und die Ulmen freuen sich meist der Sonne. Bild 1 aus dem Frühjahr, die anderen Beiden aus dem Sommer 2015.

 

BALDWALD im NDR-Fernsehen! Hier der neue fast 4 Minuten Beitrag vom NDR-Magazin "Hallo Niedersachsen": Der BALDWALD in Dörverden.

ulrich-reinhardt-im-baldwald

 

Juni 2015: "Woche für Sonne & Pelletts". Aber es gibt Kritik: Pelletts brauchen immer mehr Altholz (um finanziell attraktiv zu bleiben). Dieses Altholz ist aber häufig einziger Lebensraum vieler Arten im Wald und Ursprung neuen Lebens. Und so treiben Pellets evtl. auch das Artensterben voran.

Viele Pilzarten wachsen nur auf Alt- / Totholz

 

 

23. Mai 2015: Ein Blattpilz hat einige Ulmenblätter befallen. Sieht exotischer aus als es gefährlich ist. Einige der Ulmenblätter haben an der Oberseite Auftreibungen auf den Blätter. Wahrscheinlich - ich bin kein Pilzexperte - ist es die Folge eines Pilzes aus der Familie Exoascus der hier in seiner speziellen Art ("Exoascus Ulmi") solche Auftreibungen und wellige Blätter bewirkt. Ist nicht weiter schlimm; die Ulmen werden es überleben. Sieht aber fast außerirdisch schön aus:

ulmenpilz-baumpatenschaftulmenpilz-patenbaum

ulmenpilz-patenbaumulmenpilz

 

 

Mitte Oktober 2014: Jetzt zum Jahresende geht´s wieder los: Zu alle möglichen Tier- und Pflanzengruppen werden die Spezies des Jahres 2015 gekürt. Ganz früh dabei die Pilzkundler. Sie haben die "Becherkoralle" zum Pilz 2015 auserwählt. Sieht wirklich eindrucksvoll aus, diese "Becherkoralle". (Bild hier: http://goo.gl/8JaefZ) . Und würde da nicht stehen dass es ein Baumpilz ist hätte ich es für eine Unterwasseraufnahme aus einem Korallenriff gehalten. Und es ist ein Pilz der speziell auf abgestorbenen Bäumen bzw. von Ihnen lebt. Und diese abgestorbenen Bäume gibts eben (fast) nur in Wäldern die nicht der "Aufräumwut" ihrer Eigentümer unterliegen. So erleben wir es in Nachbarwäldern leider immer wieder, wo fast jeglich noch verwertbares Holz aus dem Wald geholt und zu Hause verbrannt wird. Und da wächst dann auch kein Baumpilz mehr. Die Pilzkundler sehen das auch so und warnen davor, dass die zunehmende Nutzung von Totholz aus den Wäldern ... den Lebensraum für viele Organismenn reduiziert. Wahrscheinlich haben sie leider Recht.
Eine "Bechjerkoralle" habe ich in BALDWALD noch nicht gesehen, aber mehrere dieser grossen Einzelpilze sind zwischen den Bäumen zu finden. Wie gelandete fliegende Untertassen stehen sie da... (aber das wäre eine andere Geschichte...).

Ach ja, inzwischen ist auch klar, dass es der Gemeine Riesenschirmling, auch Parasol oder Riesenschirmpilz (Macrolepiota procera) genannt ist. Dank an Sari Schröder, die über google+ dies mitgeteilt hat.

Pilzfotos:

Waldpilz-1-www.baldwald.de Waldpilz-2-www.baldwald.de Waldpilz-2-www.baldwald.de Waldpilz-4-www.baldwald.de

 


August 2014: Die letzten Sommermonate hinterlassen Spuren. Überall sind die neu angelegten Wege durch die jungen Patenbäume (und Brennesseln & Disteln) zugewachsen. Aus dem überschaubaren Wald ist ein teils undurchdringbarer Dschungel geworden. Jetzt aber neigt sich der Sommer, das Wachstum hört auf und ein erneutes Freilegen der Wege ist möglich. Der erste Waldweg ist bereits fertig und bietet einen Gang in die Baumreihen. Insgesamt ist dieser Rundweg ca. 300 Meter lang. Aber keine Sorge - immer wieder kommen lichte Stellen und direkter Sonnenschein hindurch. Das Foto täuscht ein wenig - so eng ist es nicht.

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Hier sieht es schon freier und lichter aus...

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..und auch hier führt der freigelegte Waldweg durch. Deutlich sind noch die Baunmreiehn zu erkennen - aber schon in wenigen Jahren wird diese Struktur immer weniger auffallen.

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Juni 2014: Die neuen Wege in BALDWALD ZWEI sind da.

Es sind keine befestigten Wege sondern kleine Waldpfade, die mit einem Rasenmäher ausgemäht wurden. Ca 2 bis 3 mal werden diese nachgemäht. Es kann also auch mal sein, dass die Wege stark bewaschsen sind und Zweige auf die Weg wachsen. Feste Schuhe sind immer gut! Auch sollte man nicht zu nah hintereinander gehen, dann sonst evtl. ein zur Seite gedrückter Zweig dem Nachfolgenden direkt in´s Gesicht schlägt. Schon alles passiert.

Die Eingangsforte ist rechts in der Mitte des Waldes, etwa dort wod er tote Strich auf der Karte beginnt. (Wer die genaue Wegbeschreibung nicht mehr findet melde sich. Baumpaten und -patinnen und Unterstützer/innen erhalten diese kostenlos gerne nochmal zugesandt.) Die Wege sind in der Karte hier rot: Der obere Rundweg ist ca. 230 Meter, der untere ca. 280 Meter lang. Die blaue Umrandung ist die Grenze von BALDWALD ZWEI, aktuell noch der Zaun. Das rechte Bild gibt einen Blick dafür wie es ungefähr aussieht.

 

wegeplan baldwald zwei freier-weg-zu-den-erlen

 

März 2014: Aufquellende Knospen sind in den letzten Winterwochen (neben den Kätzchen der Weiden und Erlen) die ersten Boten des nahenden Frühlings. Je nach Baumart sehen sie sehr unterschiedlich aus. Jetzt muss der Baum nur noch mehr Wasser in die Knospen pumpen und sie gehen richtig auf. Knospen sind sehr beliebte Winternahrung (ist ja sonst auch nicht Viel da) und so ist es gut, dass ein hoher Zaun die jungen Bäume vor z.B. den Rehen schützt. Denn ohne Knospe würde der Baum verbuschen und kaum ein richtiger Baum werden können.

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November 2013: Jetzt wo das Chlorophyll - der grüne Farbstoff der Blätter und eigentliche Lebensspender der Bäume - sich mehr und mehr zurückzieht, werden andere Farbkombinationen immer besser sichtbar. Dass dabei ein und dasselbe Blatt - hier vom Haselnuss - Vor- und Rückseite in unterschiedlichen Farben präsentiert, ist wirklich schön anzusehen.

zweifarbige blaetter

links die Blattvorderseite (die zum Licht gewandte); rechts die Rückseite.

Oktober 2013: Wie im letzten Oktober (siehe hier das Foto aus 2012) fand ich auch dieses Jahr die Behausungen der Eichengallenwespe. Doch dieses Jahr sahen sie noch viel schöner aus. Die beiden linken Behausungen scheinen ausgetrocknet zu sein. Ich habe sie nicht weiter erforscht, sondern in Ruhe gelassen. Die Gemeine Eichengallwespe kommt im Laufe des Jahres in zwei Generationen vor, wobei sich eine zweigeschlechtlich, die andere eingeschlechtlich fortpflanzt. Mehr dazu hier auf einer Sonderseite.

eichengallwespe



Oktober 2013: Die Linden haben die aktuellen warmen Frühherbsttage zwar verpasst, aber ihre prallen Knospen zeigen auf das nächste Jahr.

Die aktuell vereinzelten und letzten Lindenblätter erinnern an einen Song von Tom Waits (mit Keith Richard): "Last Leave":
I’m the last leaf on the tree
The autumn took the rest
But they won’t take me
I’m the last leaf on the tree (>>Quelle: http://www.tomwaits.com/songs/song/371/Last_Leaf/)

last leave

 


Oktober 2013: Die (weiblichen) Fruchtstände sind jetzt da. Links die Frucht der Marone (Esskastanie), die von ihrem wunderbar stacheligen Fruchtbecher geschützt ist. Bei Vollreife öffnet sich der Fruchtbecher mit vier Klappen und entlässt die ein bis drei Früchte. Und rechts die noch unreifen Fruchtstände der Schwarzerlen. Ganz früh im nächsten Jahr, meist schon Januar / Februar werden sie dann von den männlcihen Samen befruchtet.

frucht der esskastanie - marone frucht der schwarzerle

eichelapfel im wald

 

September 2013: Auch das gehört zum Herbst: Früchte und Samen. Erstaunlich dabei: Die Eicheln an dieser Stieleiche waren eigentlich gar nicht zu erwarten, den dieser Baum ist mit 6 Jahren sehr jung dafür. Scheinbar ist es auch die einzige Stieleiche die unter den über 5.000 neu gepflanzten schon Eicheln gebildet hat. Und es sind auch die Einzigen drei Eicheln am ganzen jungen Baum.

eicheln eichensamen

Eicehl Detail

Besonders diese einmalig klare Konstruktion der Eichel in ihrer Kapsel ist schon eindrucksvoll. Un ddie galtten Oberflächen und der strenk strukturierte Korb sind auffällig. In all der Wildniss des Patenwaldes weiß "Murter Natur" schon sehr genau, wie sie was aufbaut...

August 2013: Die Herbstzeichen sind da. Schon lange bevor wir Menschen den Herbst und Winter spüren, stellen sich die (winterfesten) Pflanzen auf diese härtere Jahreszeit ein. Noch bei voll grünem Laub stellen sie die Photosynthese ein und fangen an salzhaltige Nährstoffe anzulagern und einzubauen. So können sie auch den Winter überstehen und erfrieren (meist) nicht. Jetzt Mitte August sind schon deutliche, aber auch unterschiedliche Zeichen dieser Umstellung zu sehen: Bei den Linden (oberes Bild) schwarze Flecken und bereits abgestorbene Blattspitzen. Bei den Eichenblättern (unteres Bild) eher gräuliche, hellebraune Stellen an den Blatträndern.

herbstzeichen herbstlaub

eichenherbstlaub

 


Juli 2013: Ein extrem heißer Sommertag mit gleißender Sonne vor wolkenlosem Himmel ist nicht gur für einen Besuch des jungen Waldes. Schon nach kurzer Zeit des anstrengenden Gehens durch Brennesseln & anderen Beiwuchs freuten wir uns auf den Schatten unter den Erlen. Es ist kaum zu glauben, dass diese Bäume hier erst seit 2008 stehen. Schon jetzt bilden sie einen richtig schützenden Hain. Der Spruch: "Wer in jungen Jahren einen Baum pflanzt kann im Alter im Schatten sitzen" fiel mir dazu ein. Mit Erlen geht das auch noch in höherem Menschenalter (wenn Boden und Wasserversorgung für die Bäume stimmen).

 

Die Hitze der letzten Tage und Wochen hinterlässt erste Spuren. Während die Eichen, Erlen, Eschen und Buchen noch unberührt sind, lassen die Linden Schwächezeichen sehen: Noch sehr unterschiedlich von Baum zu Baum sind antrockenden Blätter an einzelnen Linden zu sehen. Insgesamt ist die Grundwasserversorgung aber scheinbar noch gut. Und Heute nacht soll es auch noch regnen. Also keine Sommergefahr in Sicht.

 


Juni 2013: Neue Wege führen durch nun den Wald, denn inzwischen waren Disteln, Brennnesseln & Co. so so hoch gewachsen, dass ein Gang durch BALDWALD nur schwer möglich war. Es gibt nun 2 Rundparcours und eine kurze Sackgasse in den Schwarzerlengruppe.

Links der Eingang mit gemähtem Weg (der dann im Wald weitergeht). Rechts ein Blick in den Gang durch die Schwarzerlengruppe (der dann hier endet).

 


5. April 2013: Morning has broken...

baumpatenschaften-als-geschenk

 

März 2013: Immer wieder schön neue Patenbäume zu entdecken. Und immer schöner werden auch die Schilder an den Bäumen. Hier zwei neue und eine schon vor Jahren als Patenbaum ausgewähte Eiche. Nur das Schild ist langsam hienüber: Plastik, Papier und Druckerfarbe hält der rauen norddeutschen Witterung eben nur eine kurze Zeit stand. Wir haben es aufgehoben und für´s Foto in den Baum gesteckt...

Patenbäume für neue Wälder. Patenbäume für neue Wälder. Patenbäume für neue Wälder.

Baumpatenschaften als Ostergeschenk?
>>Wieso das gut ist steht auch hier

kleine-buche-mit-grosser-schneelast

Die ganze Last des Schnees muss auch von den noch kleinen Buchen - die wegen ihres Herbst- und Winterlaubes immer viel Schnee auffangen - getragen werden. Noch halten alle gut durch. Und da es aktuell (Sonntag, 27.1.) taut, wird hier und da die Last einfach dahinschmilzen. Bis dann neuer Schnee kommt.

 


tierspuren-im-schneemauwurtfhaufen-im-schnee

Schon vor dem Wald zeigt der Schnee das Bunte Treiben von Rehen und den Maulwürfen. Erstaunlicherweise -aber gar nicht gern gesehen - sind auch im Wald Spuren von Tieren und Fressstellen von Rehen. Schäden an den Bäumen konnte ich nicht erkennen.

 

rehspuren-im-schnee


Dezember 2012: Junge Patenbäume im Winter - gleichalt, aber so unterschiedlich:
links eine bisher sehr schwach gewachsene junge Eiche (ca. 50 cm hoch), die fast im Schnee versinkt. In der Mitte eine Buche (so 1,5 Meter gross), die mit Ihrem Herbstlaub die wenige norddeutschen Schneeflocken eingefangen hat. Und rechts ein Blick in die Erlengruppe (über 5 Meter hoch) mit schneebedecktem Waldboden.

junger baum im schnee versunkenjunger eichenbaum als schneefänger erlenhain im winter


Dezember 2012: Patenbäume in der Wintersonne...

junge aufforstung im winter mit sonnenschein

 


November 2012: Bäume fangen Regen. Links die Erlenkätzchen (die in Wirklichkeit viel roter sind als auf diesem Foto!) und rechts die Knospe einer Esche.

regentropfen an jungen erlenregentropfen an junger esche

November 2012: Der typische November-schmuddel-Herbst-Blick in den jungen Wald. Im Vordergrund schon blattlose kleine Eichen, dahinter Buchen im Herbstkleid und mitten im Bild eine blattlose, hochgeschossene Ulme. (Ganz hinten rechts die viel älteren Kiefern (gehören nicht zum Patenbaumprojekt BALDWALD)

eichen und buchen als patenbaum


Oktober 2012: Galle der Eichengallwespe gesichtet - ein Tier welches sich verschieden geschlechtlich vermehren kann. >>mehr hier

das nest der eichengallwespe

>>nach oben zurück

 

20. September 2012: Die Spuren des Herbstes sind auf den ersten Blick nicht zu sehen: der Weg in den Wald ist noch voll grün und zugewachsen..-

weg im patenbaumwald

... doch hier und da die ersten Spuren des nahenden Herbstes: Die Linden geben als Erste auf...

lindenblätter im herbst

...einige Eichen fangen auch schon an.

junge eichen mit braunen blättern

Zwischen all den Zweigen entdecke ich: Einige Bäume haben neue Paten und Patinnen gefunden!

schild am patenbaum band als patenzeichen kinderzeichnung am patenbaum


Juni 2012: Die Farben des Waldes sind eigentlich grün.
Aber hin und wieder mischt sich - ob bei den jungen Linden (linke Bildhälfte) oder auch den Eichen (rechts) ein kräftiger Rotton ein. Da es weder eine Krankheit noch gefährlich ist kann ich es positiv sehen. Ich hoffe Andere haben auch etwas Freude dran.

(Blätter sind grün, weil sie den Farbstoff Clorophyll enthalten, der aus dem Sonnenlicht Energie gewinnen kann. Sie enthalten aber auch andere Farbstoffe, was im Herbst (wenn das Clorophyll abgebaut wird) gut sichtbar wird. Der rote Farbstoff z.B. heist Cyanidin. Doch nicht nur im Herbst sondern auch bei Trockenheit oder zu viel Licht / Hitze können Blätter sich verfärben. Es gibt aber auch Arten, die generell rot aussehende Blätter haben (z.B. die Blutbuche) - aber diese stehen nicht in Baldwald. )

eichenblatt und lindenblätter mit rotefärbung

 

15. Juni 2012: Die Geheimnisse der 500 Roterlen: Wie konnten Sie in 4 Jahren so schnell wachsen? Wieso sind sie eine feste Gruppe und bilden so schattenspendene Gänge? Welche Waldgeister beherbergen sie?

dunklwer gang durch schwarzerlen

 

5. Mai 2012: Ein paar warme Tage lassen überall die Blätter treiben und neue Baumpaten besuchen ihre Patenbäume. Hier eine Buche mit neuem Patenband. Viele Buchen haben inzwischen ihr (tolles!) Herbst- und Winterkleid abgelegt (Bilder dieser Kleider hier), die Hainbuchen mehr als die Rotbuchen. Die allermeisten Buchen haben Ihre ersten Jahre trotz Frühjahrstrockenheiten, Scheermausattakten und Maifroststagen gut überstanden. >>Hier ist die Extra-Buchenseite bei BALDWALD.

patenschleife an einer jungen buche

 

25.4.2012: Internationalen Tag des Baumes. Es war zu erwarten: die Bäume halten sich überwiegend noch zurück. Wahrscheinlich wissen sie aus Erfahrung, dass zu frühes Austreiben der Blätter auch die Gefahr bei späten Nachtfrösten erhöht. Gerade im letzten Jahr haben viele Bäume in BALDWALD unter einem Frost in der Nacht vom 4. zum 5. Mai stark gelitten. (Bilder davon im >>Fototagebuch von 2011)

hainbuchen gehen auf

Das Wunderwerk der Baumblätter: Hainbuchen gehen auf.

eichenknospenjunges grün an einer lindestamm der flatterulme

Eibdrücke vom Tag des Baumes, 24.5.2012: Eichenknospen, frühes Grün und Ulmenbild.

 

patenbäume in dem jungen wald

Insgesamt gesehen machen die Bäume noch einen recht winterlichen Eindruck.

 

eschenknospe

Die Eschen sind Spätzünder - ihre Knospen jedoch schwellen an...

drei schwarze käfer auf einem Baumblatt

Die Roterlene haben schon Besuch. Mir unbekannte Käfer sonnen sich.

 

3.April 2012: Schon der Start ins neue Jahr ist bei Bäumen höchst unterschiedlich: Während die Linden gerade die Knospen zeigen, haben viele Hainbuchen schon ihre kunstvollen Blätter entfaltet. Überwiegend jedoch halten sich die Bäume noch zurück. Angesichts der aktuell tiefen Temperaturen eine weise Entscheidung. Und bis zum >>Tag des Baumes, in Deutschland dieses Jahr am 25. April, ist ja auch noch etwas Zeit sich zu entfalten.

 

3.April 2012: Bei einem Blick in die noch laublosen und grauen Baumreihen fallen einige Frühstarter auf: Die Hainbuchen treiben ihre ersten Blätter als wahre Kunstwerke heraus. Und auch die Ulmen packen die Blätter aus.Insgesamt jedoch beherrscht noch die graue Winterfärbung den Eindruck.

 

25. März 2012: Etwas von oben betrachtet gab es jedoch noch nicht sp recht ein frühlingshaftes Erwachen; vielmehr prägten trockenes Winterlaub der Buchen und vertrocknetes, durch den Frost des Winters abgestrobenes Gras das Bild. Für die Jahreszeit aber alles ganz normal. Nur die (Frühjahrs-) Trockenheit könnte wie schon in den vergangenen Jahren wieder zum Problem werden.

panorama Foto im Baumpatenweald

Hier noch zwei Blicke: links junge Buchen mit Winterlaub; rechts eine Erle, die bisher mehr als ihre Buchennachbarn in die Höhe gewachsen ist. Das ist aber auch so gewollt und soll die Buchen anregen sich in dei Länge zu strecken. An vielen Stellen des jungen Waldesl ist gut zu sehen, wie unterschiedlich die Arten in ihren ersten Jahren wachsen.

junge Buchen im Winterkleiderle wächst allen anderen davon

 

5. März 2012: Neben all den Eichen, Buchen, Ulmen, Eschen, Erlen und Linden wachsen im nördlichen Teil des neuen Waldes etwa ein Dutzend Exemplare einer Art, die mir noch unbekannt ist. Scheinbar haben sich damals beim Pflanzen (2008) einige "blinde Baum-Passagiere" eingeschlichen - und keiner hat´s gemerkt. Aber sie seien herzlich willkommen. Wer kann weiterhelfen und kennt diese Art oder hat eine Idee?

Es gibt einige Meinungen, dass es eine Ulme sein könnte. Da in BALDWALD ZWEI auch ca. 150 Flatterulmen stehen könnte es gut sein, daß die Baumschule sich damals vergriffen hat und ein Bündel Feld-Ulmen damals beim Pflanzen in 2008 beilegte. Warten wir das Frühjahr und die Blätter der Blinden-Baum-Passagiere ab. Vielleicht aber auch suchen die Ulmen in ihrem Überlebenskampf (seit Jahren gibt es ein umfassendes Ulmensterben) einfach aktiv neue Standorte.... Insoweit sind sie herzlichst willkommenn

Flatterulme oder was

 


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