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| Wald-Foto-Tagebuch
BALDWALD ZWEI
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8. November 2011:
Der Blick über
den neuen herbstlichen BALDWALD ZWEI. Gegenüber den großen
Bäumen im Hintergrund ist noch viel zu wachsen...

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8.
November 2011:
Die Herbstkleider
in den aktuellen Herbstfarben. Die neue Herbstkollektion:
  
  
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8. November 2011:
Es ist einiges her, dass ich neue Fotos im
BALDWALD machen konnte. Und es ist Herbst. Was fällt auf? Die
Verbisse an den Eschen aus dem letzten Winter haben zu Verwachsungen
und teils merkwürdigen Baumformen geführt. Mal sehen,
wie im Laufe der Jahre diese Bäume sich noch entwickeln können.
 
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24. Juni 2011: Second Live 2011
Wie
hier beschrieben und gezeigt sind einige junge Eschen
im Winter (wahrscheinlich) von Rehen angefressen worden. Dort wo
eine auch kleinste Brücke nach oben in der Rinde noch vorhanden
ist, scheint die Wasser-Versorgung auch oberer Zweige und Blätter
möglich. Anderseits dort wo die Rehe es einmal um den Stamm
herum geschafft haben, sind die oberen Triebe nicht mehr versorgt
und sterben ab...
 
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31. Mai 2011: Second Live 2011
Eine der aktuell typischen
Scenen in BALDWALD: Nach dem Nachtfrost am 5. Mai kommt die zweite
Generation der Blätter 2011. Das Zweite Leben beginnt für
viele Bäume in 2011 gerade jetzt.
Links ein schöner leuchtender
frischer Blattaustrieb (mir ist nicht ganz klar, welche Baumart
es ist...) . Rechts die Esche beim Ablegen des Trauerkleides: der
Nachtfrost am 5. Mai hat die schwarzen, erfrorenen Blätter
erzeugt. Jetzt - gerademal 3 Wochen später - ist die zweite
Blättergeneration 2011 in vollem Wachstum.

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30 Mai 2011: Nur wenige Meter auseinander:
So wiedersrüchlich sind die Bilder:
Links frisches und vitales Eichenlaub, welches nach dem Nachtfrost
am 5. Mai neui gewachsen ist.
Rechts: Schon das zweite Jahr hat die Apfelbaumgespinstmotte
die Apfelbäume bei BALDWALD ZWEI besiedelt. Das Auftreten wird
begünstigt durch im Frühjahr lange und warme Trockenperioden.
Kein Grund zur Panik, sagt die LandwirtschaftskammerNiedersachsen.
Gesunde Bäume überstehen selbst diese Tortour unbeschadet
und treiben wieder neu aus. Da jedoch unsere Bäume noch jung
sind und auch die Wühlmäuse aktiver werden könnte
es für die Apfelbäume so langsam kritisch werden.
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24. Mai 2011: Der Frühjahrsschock:
Nachtfrost schlug durch
Beim ersten Hinschauen war
es ein Schock: Viele braune Bäume stehen im Wald. Es gab zwischen
dem 4. und 5. Mai Nachtfröste (ca. 2 bis 3 Grad minus) und
die jungen Bäume hat es hart getroffen. Je nach Art jedoch
sehr unterschiedlich: Während Linde, Erle und Ulme die tiefen
Temperaturen scheinbar gut überstanden haben, sind die jungen
Esche, Eichen und Buchen sehr hart getroffen. Ein genauer Blick
gibt jedoch Hoffnung, denn vielerorts fangen die Bäume mit
einen zweiten Knospen- und Blattaustrieb an. Jedoch wird die Zeit
fürs Wachstum - und dazu bedarf es der Blätter - dieses
Jahr etwas kürzer.
Auch
wenn einzelne Bäume - hier eine Esche- noch sehr mitgenommen
aussehen, sind sie noch am Leben. Und andere Bäume gleich nebenan
- hier eine Eiche - haben sich schon prächtig entwickelt.

Diesen Frost-Angriff werden
die jungen Bäume allermeist überstehen. Und teils liefern
sie in ihrem Kampf gegen die Widrigkeiten der Natur noch wunderbare
Bilder: Hier zwei Hainbuchenblätter die zum Teil vom Frost
verformt und deformiert wurden.
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20. April 2011
Obwohl das Wetter eher hochsommerlich
wirkt, ist im Wald noch frühe Frühjahrsstimmung. Die ersten
Knospen und Blätter entfalten sich:

In diesen jungen Knocpen
sind auch die ersten Marienkäfer entdeckt. Es ist ein Siebenpunkt-Marienkäfer.
(Übrigens: Der Artenreichtum europäischer Marienkäfer
ist enorm und umfasst 75 Gattungen, mit über 250 Arten und
Unterarten. Für mehr schaue
mal hier. )
 
Insgesamt jedoch ist der
Blick in den neuen Wald noch wenig Frühlingshaft:

Lediglich die Erlen lassen
schon den Schimmer eines grünen Blattwerkes erkennen:

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März 2011:
Was war hier los?
War es der stürmische Herbstwind, ein wütender Nachbar
oder die eingedrungenen Rehe? Da die Spitze abgebrochen ist, wird
der Baum ersteinmal mehr ein Busch als ein Baum werden. Wir lassen
ihn aber als Beispiel einfach mal stehen. Vielleicht entwickelt
sich ein Seitentrieb ja auch zum neuen Haupttrieb, derrechts oben
geht ja schon in die Richtung...

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März 2011: Die
ersten Boten des Frühlings: hier die männlichen Blütenstände
der Schwarzerlen
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März 2011: Immer
mal wieder entdecke ich Baummmarkierungen, die so nicht gut sind.
Zwar wird so ein Einschnitt von den jungen Bäumen schnell überwachesn
- aber es muss ja nicht sein. Alle Paten sind daher gebeten, die
Markierungen sehr locker, mit viel Platz und am Besten an einem
Ast und nicht am Stamm der jungen Bäume zu befestigen. Danke.
Links die fast eigewachsene
Patenmarkierung, rechts nach ihrer Entferneung (die Markierung habe
ich um einen Ast des Baumes befestigt, ist also noch da!)
 
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DEZEMBER 2010:
Der Blick über einen
Teil des neuen Waldes im Winter. Es ist schon erstaunlich wie gut
die jungen, dünnen Bäumchen diese Minustemperaturen überstehen
- wo woanders Wasserleitungen platzen und Seen gefrieren scheint
ihnen gar nichts zu passieren.

Die Erlen (teils auch die Flatterulmen) tragen noch die Kätschen
- jetzt mit Schnee bzw. Rauhreif.

Bei Schnee sieht man mehr: Links ein in derSpitze abgerbochene Ulme,
die in 2010 viele neue Zweige ausgetrieben hat. Es war mir vorher
noch gar nicht aufgefallen. Rechts derRauhreif bzw. Schnee an den
Verzweigungen.

Wunderschön anzusehen auch die Distelfrüchte
zwischen den Bäumen.
 
Im Winter und bei Schnee werden Unterschiede besser sichtbar: links
eine junge Buche mit Altlaub, rechts eine ebenso junge Eiche ohne
Laub. So ist es meistens zu sehen, jedoch gibt es auch einige Eichen
bei bALDWALD, die über den ganzen Winter ihr Altlaub behalten.
 
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November 2010:


Irgendwann musste es ja mal passieren: Scheinbar
war ein Reh - oder auch mehrere- doch über den Zaun gesprungen
und hat an der Rinde der jungen Eschen geäst. Obohl der Zaun
fest und hoch genug ist haben sie es geschafft. Bisher waren nur
an einigen Eschen diese Schäden zu sehen. Welcher Baum sich
davon erholt (und im Frühjahr dann auch oberhalb der Bisstellen
gesund weiterwächst) oder welche neu gepflanzt werden müssen,
wird sich im Frühjahr zeigen. Mehr dazu später und im
neuen Waldbrief (erscheint im März 2011).
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November 2010:
Neue Patenbäume freuen
immer wieder, auch weil sie so unterschiedlich sind.

 

Hier jedoch ein Beispiel, wie es nicht so
gelungen ist: Schon nach einem Jahr hat die schnell wahsende Erle
das Band eingeschlungen. Beim nächsten Besuch nehme ich ein
Messer mit und befreie den Baum von diesem Einschnitt. Das Band
kommt dann locker um den Stamm.
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September 2010:
Sommerbilder sind immer rar, da wie schon mal
gesagt der Sommer nicht meine Besuchszeit in den Wäldern ist.
Doch hier ein paar Eindrücke vom Spätsommer in BALDWALD
ZWEI

Hier ein Blick über den neuen Wald: vorn die Eichen (die braunen
Pflanzen sind einjährige Beikräuter, die jetzt im Spätsommer
absteben, keine Bäume..) , dahinter schon deutlich höher
die Erlengruppe und ganz hinten die alten Bäume - die gehören
aber nicht mehr zu BALDWALD. Der Unterschied im Höhenwachstum
ist schon jetzt nach gut 2 Jahren sehr deutlich.

2 Patenbäume, denen es unterschiedlich ergangen ist: Links die
Flatterulme mit Ihrem feinen Band und rechts die Esche mit der Karte.
Die Esche hat leider eine vertrocknete Spitze und konnte sich aber
- wahrscheinlich wegen der Patenschaft - gut erholen: seitlich sind
viele neue Triebe gekommen. Einer von diesen wird dann in den nächsten
Jahren die Spitze übernehmen.
 
Links eine Reihe der Roterlen. Diese haben ein wahrlich rasantes Tempo
vorgelegt, auch ein Zeichen dass sie sich wohl fühlen. Aber nicht
alle Roterlen sind angewachsen. Die Unterschiede im Boden, besonders
in seiner Fähigkeit Wasser zu speichern, ist doch sehr unterschiedlich.
Die Problemecke - sehr kieselig und steining - in der Erlengruppe
ist troz Nachpflnzen vor einem Jahr heute noch nicht bewaldet.
Sehr
vital und Blattfarbe und -form immer wieder schön: der Wallnuss.
Die Nuss-Apfel-Allee am südlichen Rande des Waldes ist eigentlich
nicht Teil der Patenbäume sondern eine Zugabe für Alle.
Einige Paten haben aber auch hier einzelne Markierungen angebracht.
Soll kein problem sein.
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August 2010:
Der
Sommer ist nicht gerade (m)eine Waldbesuchszeit weil einfach zuviel
fliegende Insekten unterwegs sind. Doch beim letzten Besuch fand
ich weitere wunderbare Rottöne, die mal eine Abwechslung im
dauernden Grün-Gelb-Braun eines Waldes sind. Nicht immer waren
es Teile der Bäume, sondern mal Beikräuter oder Disteln
- aber immer wieder eine Augenweide, dem Cyanidin sei Dank. Da es
weder eine Krankheit noch gefährlich ist (>>hier
steht etwas mehr zum Rot bei Pflanzen) kann ich es positiv
sehen. Ich hoffe Andere haben auch etwas Freude dran. (Die ersten
beiden Bilder sind aus BALDWALD EINS vom Ahorn. In BALDWALD ZWEI
sind keine Ahorns.)
 
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Juli 2010:
Wespen haben die Wasserpumpe besetzt. Was
nun?
PS: Inzwischen - August 2010 - haben die
Wespen sich wieder verzogen. Ich vermute dieser Standort einer Wasserpumpe
aus Metall entsprach doch nicht so ganz ihren Wünschen.
 
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Juli 2010:
Blätter sind grün, weil sie den Farbstoff Clorophyll
enthalten, der aus dem Sonnenlicht Energie gewinnen kann. Sie
enthalten aber auch andere Farbstoffe, was im Herbst (wenn das
Clorophyll abgebaut wird) gut sichtbar wird. Der rote Farbstoff
z.B. heist Cyanidin. Doch nicht nur im Herbst sondern auch bei
Trockenheit oder zu viel Licht / Hitze können Blätter
sich verfärben. Es gibt aber auch Arten, die generell rot
aussehende Blätter haben (z.B. die Blutbuche) - aber diese
stehen nicht in Baldwald.
Die vereinzelten roten Blätter in Baldwald sind weder schlimm
noch ansteckend - nur schön anzusehen. Hier ein rotes Eschenblatt
und ein rötliches Lindenblatt. Wahrscheinlich werden auch
diese Blätter im Laufe des Jahres ganz normal wieder grün.
(zurück nach oben)

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Juli 2010:
Der Sommer ist da. Es ist trocken - wie
so oft im Frühjahr bis Frühsommer. Doch z.B. den Roterlen
macht es scheinbar nichts aus; sie wachsen prächtig und bilden
schon die ersten Blüten (Kätzchen genannt). Erlen haben
weibliche und männliche auf einer Pflanze. Die weiblichen verholzen
später zu einem Zapfen.
 
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Mai
2010:
Meine aktuellen Liebelingsfotos
kommen von den Eschen. Immer im Frühjahr - eher dem Späteren
- entblättern sie Ihre Knospen und liefern ein schönes
Schauspiel für die Kraft der Natur und beste Fotomotive.
  
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1. April 2010:
Die ersten Bilder der schneefreien Bäume bei BALDWALD ZWEI
- und im Wind flattern die Patenbänder.
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Bei genauem Blick sind die ersten Blattformen
zu erkennen. Es wächst.
 
Patenbäume mit flatternden Bändern.
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31. Dezember 2009: Ein letzter Besuch
dieses Jahr. Der Schnee hat den jungen Wald überall eingenommen.
Und um die Formen der Bäume etwas besser zu sehen bietet der
Schnee einen guten Hintergrund.
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Schnee auf den Pfosten der Eingangsforte und Schnee auf der Wasserpumpe
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Eine kleine Eiche hält den Schnee | Ihre Nachbarin macht es
genauso.
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Vier Bäumchen in vergleichbarer Wuchsform, einem lachenden
Mund mit langer Nase nicht unähnlich.
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Aber auch schnurrgerade (besonders die Eschen) oder etwa wild verwachsen
stehen sie da.
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Die Linden laden ihre Äste weit aus - und auch eine abgebrochene
Baumspitze ist zu entdecken.
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Dezember 2009: Viele neue Markierungen von
Baumpaten und -patinnen schmücken den winterlichen Wald. Erfahrungen
aus BALDWALD EINS zeigen jedoch, dass nur wenige Markierungen das
rauhe norddeutsche Wetter, Frost, Wind und Hitze ganzjährig
überstehen. Scheinbar sind die einfach dünnen Fäden
und Bänder noch am haltbarsten. Aber egal - auch ohne Markierung
bleibt jede Baumpatenschaft in vollem Umfang natürlich bestehen!

Diese Erle hat gleich zwei Bänder - ein rotes und ein grünes.
Ich hoffe, dort gibt es keinen Streit :-)
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Noch ein paar Stimmungsbilder des winterlichen,
laubfreien Waldes hier. Gut sichtbar ist jetzt immer noch die
enorme Größe der Erlen, die nun mal gerade 19 Monate
hier stehen. Es scheint ihnen gut zu gehen. Wie insgesamt der BALDWALD
ZWEI bisher einen etwas vitaleren Eindruck macht als der inzwischen
ca. dreieinhalb Jahre alte BALDWALD
EINS. Aber die Probleme (Trockenheit, Schermäuse, Wildschweine,..)
können noch kommen. Warten wir´s ab.

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28. NOVEMBER 2009: Viel
schlechter hätte das Wetter bei der Nachpflanzaktion nicht
sein können: die ersten drei Stunden war es noch trocken, doch
dann setze mehr und mehr Dauerregen ein. Annette meinte zwar, dass
wäre nun bestes Pflanzwetter - aber naß war´s trotzdem.
Die warme Suppe haben wir dann doch nicht draußen sondern
im Schutz einer warmen Küche gegessen. Dank auch noch an Norbert,
Ute und Christiane für das Engagement. Und der noch über
Stunden anhaltende Regen hat die Erde nun auch zu den kleinsten
Wurzeln gespült und so den jungen Pflanzen einen guten Start
gegeben.
Nachgepflanzt haben wir bei BALDWALD ZWEI diesmal:
100 Roterlen, 25 Eschen und 50 Stieleichen.
Bei den Erlen und Eichen waren es ganz konkrete Bereiche,
wo die ersten Pflanzungen nicht angewachsen waren. Offensichtlich
besteht dort ein Problem mit dem Boden, da beide kahlen Stellen
im alten, vermuteten Flussbett liegen (Details
zu dieser Flussbettthese hier). Entsprechend schwer waren die
Arbeiten in diesem körnigen, festen und steinigen Boden. Sollten
diese Nachpflanzungen wieder problematisch werden, ist es wohl ratsamer
die Stellen ersteinmal frei zu lassen und sie der freien Ansiedlung
von Pflanzen und Bäumen zu überlassen. Aber warten wir
mal ab.
Die Eschen mussten einfach nachgepflanzt werden, da
bei der damaligen Neuanlage des Waldes nicht genügend Eschenpflanzen
da waren und die freien Stellen in der Mitte des Waldes damals zur
Lagerung der Pflanzan etc. genutzt und freigelassen wurden. Nun
ist aber auch der quadratische mittige Eschenhain vollständig.
Mehr
zum Echenhain auch hier.
Das Fotos ist verschwommenn, unscharf und nass - eben
wie das Wetter!

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September 2009: Hier drei Einzelbilder:
Links eine etws trockene Esche, die aber nicht vom Eschenspitzensterben
(>>mehr
dazu hier) betroffen ist. Es ist einfach etwas trocken für
Sie gewesen. In der Mitte nochmal eine Esche mit Blick auf eine
der zwei Julen. Rechts eine vitale junge Eiche.
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September 2009: Die
Erlen sind dort, wo sie angewachsen sind, erstaunlich gut und schnell
gewachsen. Es war wohl sehr richtig in diesem uraltem Flussbett,
in dem häifig mal Wasser steht, die Erlen zu pflanzen. Rechts
ist eine Roterle als Patenbaum gekennzeichnet, wobei der grüne
Faden kaum zu erkennen ist. Gut getarnt.
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3 Patenbäume in Baldwald zwei : links eine Esche, Mitte und
rechts je eine Flatterulme
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August-September 2009: Den Sommer haben die jungen Bäume
recht gut überstanden. Hier ein Blick über die Eichenreihen
und rechts eine Eichen mit dem häufiger anzutreffenden Mehltaubefall.
Der kommt und geht. Nächstes Jahr kann es schon wieder weg
sein. Eine Bekämpfung ist nicht notwendig - und auch nur schwer
möglich. Mehr zu Mehltau an Eichen >>hier.
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Mai 2009: Es gibt auch Problemstellen
im jungen BALDWALD ZWEI. Besonders eine Ecke in der Gruppe der Roterlen
fällt auf. Hier sind gleich Reihenweise, insgesamt vielleicht
so 100 Pflanzen nicht angewachsen. Schon beim Pflanzen war spürbar,
dass hier der Boden sehr lehmig und schwer war. Wahrscheinlich konnte
er in den vergangenen Trockenphasen - obwohl die noch recht harmlos
waren - nicht genügend Wasser halten und/oder der Boden war
für die jungen Wurzeln einfach undurchdringlich. Im Herbst
2009 soll hier neu gepflanzt werden. Ob es wieder Erlen sind oder
andere wird bis dahin geklärt. (Im Foto - linkes Foto - sieht
es dramatischer aus, als es in Wirklichkeit ist. Liegt wohl an der
Perspektive..)
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Mai 2009: Obwohl ich in letzter Zeit
viel im BALDWALD ZWEI war, fehlte es an Fotos. Hier nun einige Frühjahrsgrüsse
aus dem neuen Wald, der insgesamt einen wunderbar vitalen Eindruck
macht. Wenn auch hier und da Lücken in der Bepfanzung oder
einzelne abgestorbene junge Bäume zu entdecken sind.
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Links: junge Bäume vom Gras befreit | Mitte: Eichenmischwald
| Rechts: Gruppe Roterlen
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PS: Das Freilegen der Pflanzen
ist gerade für Kleinere sehr hilfreich, bevor die Beikräuter
ihnen Licht und Luft nehmen. Wer Lust hat hier aktiv zu werden,
ist willkommen. Dank bisher an Albrecht aus Bremen, der auch ein
sehr schönes Foto
vom Zauneidechsen-Männchen auf dem Weg zum BALDWALD "geschossen"
hat.
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Links: junge Linde | Mitte: Flatterulme | Rechts:
Buche als Patenbaum markiert
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Mai 2009: Eine weitere
Besonderheit bei BALDWALD ZWEI ist eine kleine, ca. 1 qm grosse
Fläche, auf der gerade neue Eichen keimen und die ersten Zentimeter
wachsen. Man könnte es auch die Keimstation des neuen Waldes
nennen. Die dichte Aussaat verhindert, daß die Un- bzw. Beikräuter
die Oberhand gewinnen. In zwei oder drei jahren werden wir diese
jungen Pflanzen in die Reihen, dort wo Lücken entstanden sind,
umsetzen. (Ach ja: Die blaue Umzäunung ist nur dafür da,
dass beim Mähen nicht aus versehen die jungen Bäume abgeschnitten
werden. Sie hat sonst keine Bedeutung.)
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Links: Blick auf die Keimstation des Waldes |
Rechts: die ganz jungen Eichen
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Die Eschen im Januar 2009: Mitten in
BALDWALD ZWEI zwei gibt es eine Eschengruppe mit ca. 400 Bäumen.
Zu sehen ist der Zuwachs nach einem Jahr. Das junge Holz ist dunkler
als der etwas ältere Stamm. Rechts dann ein Blick auf einen
Teil der Eschengruppe mit der Wasserpumpe mitten in ihr. Schon in
den nächsten Jahren wird diese Baumgruppe durch ihr schnelles
Höhenwachstum immer deutlicher zu sehen sein und einen Hain
mitten im neuen Wald bilden.
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links: ein Blick über die jungen Baumreihen
im Januar 2009. Und rechts: zwischen den Reihen merkwürdige
kohlartig aussehende Gewächse, die aber wohl einjährig
sind und so im Winter nun abstrerben. Mal sehn, was im Frühjahr
davon bleibt.
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Viel Sonnenschein im Januar 2009: Und
was da so auffällig im Sonnenlicht steht ist ausgeblühter
Raps, der noch im Boden war und nun in den Wintertagen absterben
wird.
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Eiche (links) und Buche (rechts) im Winterkleid
Januar 2009: Wie sie sich jetzt gleichen, obwohl eigentlich
doch nur die Buche ihre Blätter bis zum neuen Austrieb behalten
sollte. Jedoch haben auch die meisten jungen Eichen ihr Laub völlig
abgeworfen. Diese hier ist eher die Ausnahme. Wieso es bei einigen
Eichen so ist, weiß ich auch nicht. Die jungen Buchen haben
alle noch die Blätter dran.
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Januar 2009: Baldwald zwei ist noch
kein Jahr alt und schon sind einige Patenbäume mit Zeichen
versehen. Im Winter kahl und nicht so leicht zu fotografieren bieten
gerade diese Patenzeichen ein wenig Farbe. Sechs Patenbäume
als Beispiel. So geschmückt kommen sie sicher durch die kalten
Wintertage der letzten Zeit.
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Patenbaum Flatterulme mit Kette
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Patenbaum mit Glaskugel
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Patenbaum Esche Januar 2009
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Patenbaum mit einem bunten "H"
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Patenbaum mit einem bunten "H"
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Patenbaum Linde mit Zettel
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Unscheinba sind einige Buchen erkennba. Auffällig ist der schon
dichte Grasbewuchs schon im ersten Jahr, mehr als damals bei BALDWALD
EINS.
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Weihnachten 25.Dezember 2008:
Es war ein sonnendurchfluteter Weihnachtsmorgen. Ich habe einen
Spaziergang zu BALDWALD EINS und ZWEI gemacht. Hier zwei Fotos von
BALDWALD ZWEI.
Rechts: Im Morgenlicht strahlt eine der alten Eichen, die bei BALDWALD
ZWEI auch stehen.
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Hier
ein Winter-Panoramablick auf einen Teil des Eichen-Mischwaldes. Hunderte neue
junge Laubbäume (Eichen, Flatterulme, Linden,..) bei BALDWALD ZWEI.
 Vor
lauter Arbeit haben wir etwas vergessen, Fotos zu machen. So ist einmal wieder
eine typische Pausensituation zu sehen - und der Baum, das Pflanzloch und der
Spaten müssen noch etwas warten...
| Die
Nuss-Apfel-Beeren-Allee: Am Samstag, den 20. Dezember, kurz vor
Weihnachten wurde die Nuss-Apfelallee fortgesetzt. Zudem war ein Radioreporter
für Radio Bremen 1 da und hat ein paar Töne, Kommentare und Stimmen
eingefangen. Sein Beitrag wird bald gesendet (so wie ich Genaueres weiss, steht
es hier auf dieser Seite.) Dank nochmal an alle Anwesenden (Annette, Norbert,
Heike, Martina, Ute, nochmal Norbert, Jan, Leo, Franka und Aurea). Die
Allee im BALDWALD ZWEI ist eine Extrapflanzung, die den neuen Wald bereichern
soll. Nüsse und Äpfel sowie einige Beeren stehen nun in einer zweireihigen
Allee (4 Meter Reihenabstand, Pflanzabstand 3 bis 5 Meter) an der südlichen
Seite des Waldes. Die Pflanzen wurde danach ausgewählt, dass bei vielen Besuchen
im Wald auch ein Apfel, ein Nuss und/oder Beere gegessen werden kann. Die Apfelsorten
sind solche, die direkt vom Baum gegessen werden können, also keine Lageräpfel.
Gepflanzt wurden an diesem Tag: 2 Maibeeren, 4 Aronia mel. Hugin Apfelbeeren,
2 Maronen / Esskastanien (Castanea sativa), 2 Baumhasel (Corylus colurna), 6 Haselnuss
und 10 Äpfelbäume als Halbstamm (2 Dälmener Rosen, 2 Danziger Kantapfel,
2 Altländer Pfannkuchen und vier weitere Äpfel. Mit den schon im Frühjahr
gepflanzten 10 Walnussbäumen und den beiden Haselnüssen stehen damit
38 Pflanzen bzw. Bäume in dieser Nuss-Apfel-Beeren-Allee. |
 Foto
1: junge Eschen, bei denen deutlich der diesjährige Zuwachs an der dunkleren
Färbung des jungen Stammes zu sehen ist. Bild 2 und 3 sind junge Flatterulmen,
bei Bild 3 mit einer Kette als Patenbaum markiert.
  Hier
der Blick über den jungen Eichenwald im Herbst und die Wasserpumpe mit weissem
Kot von den Greifvögeln.
15. Juli
2008: In den letzten Wochen hat es wieder mehr und teils sehr gut geregnet.
Die Pflanzen - aber auch die "Begleitflora" - kurz auch Unkraut genannt - ist
prächtig gewachsen. Teils so gut, daß gemäht werden musste (Dank
an Stefan). Dabei wurden einige Wege angelegt.
Juni 2008:
Und neben den Bäumen fangen auch andere Kräuter und Pflanzen an
sich auszuweiten. Auch ein Beitrag zur Artenvielfalt.
Juni 2008: Die Trockenheit der
letzten Wochen hat Spuren hinterlassen. Insgesamt jedoch sind nur wenige der über
7.000 Bäume wirklich in bedrohliche Situation gekommen. Eine Stelle im Erlenbereich
jedoch fällt auf: Hier sind sowohl der Grasbewuchs als auch die Bäume
alle vertrocknet, insgesamt etwa 50 Erlen. Die werden auf alle Fälle im Herbst
oder im nächsten Frühjahr nachgepflanzt. Wahrscheinlich ist hier die
Bodenzusammensetzung irgendwie anders, so dass der Boden keine Feuchtigkeit über
all die trockenen Wochen halten konnte.
Juli 2008: Die meisten Bäume stehen doch trotz
der grossen Wärme und langen Trockenheit recht gut. Nur vereinzelt sind trockene
Zweige (hier am Beispiel einer Esche) zu sehen. Diese frühen Schäden
sind wahrscheinlich auf Pflanzfehler - also dass die Wurzeln keinen rechten Kontakt
zum Boden herstellen konnten - zurückzuführen. Warten wir mal ab, ob
diese Esche sich noch wieder erholt.
 Eschen
- mal in vollem frischen Laub, mal etwas angetrocknet, aber noch nicht verloren..
 Eine
Pumpe und eine mutige Eiche in knochentrockenem Boden.
6.
Juni 2008: Fast vier Wochen sind die jungen Bäume jetzt im Boden -
und fast vier Wochen schon hat es kaum noch geregnet. Obwohl ich in der letzten
Zeit häufiger da war und noch einige Arbeiten am Zaun hatte (nachspannen,
Draht im Boden fester verankern,..), bin ich erst jetzt zu einigen Fotos gekommen.
Und ich war schon etwas nervös, weil ich das Schlimmste - schlapp herunterhängende
Bäume aufgrund der Trockenheit - vermutete. Doch schau
da: insgesammt recht fitt und vital stehen die Bäume in dem doch sehr
trockenen Boden. Ich bin erstaunt, wie wiederstandsfähig und auch wie tapfer
sie das machen: knochentrockener und teils - dort wo er lehmig ist - aufgerissener
Boden, sieht eher aus wie in einer Trockenzone der Erde - und überall frisches
Grass (ja, auch das kommt und wächst) und die jung gepflanzten Bäume.
Sicher, dieser Zustand kann sich schnell ändern und noch ist kein Regen angesagt
- doch es sieht bisher besser aus, als ich vermutete.
Zur Pumpe ist noch
wichtig, dass diese nicht von selbst das Wasser ansaugt, sondern vor dem Pumpen
von oben mit Wasser gefüllt werden muss (2 bis 3 Liter). Daher ist es nowendig,
dass die bei der Pumpe stehende Gießkanne immer wieder gefüllt wird
und nicht leer hinterlassen wird.
9.
Mai 2008: BALDWALD ZWEI ist gepflanzt! Dank an alle Beteiligten (Max, Adrian,
Benny, Christian, Annette, Norbert, Ute und einige mehr). Rund 7.500 Bäume
werden wachsen. Diese antrengende körperliche Pflanzarbeit hat auch zur Folge,
dass ich abends einfach etwas zu kaputt und müde bin und einige Arbeiten
- Texte und Fotos für dieses Tagebuch aufbereiten, die Waldbriefe, neuen
Newsletter und Presseartiekell fertig schreiben,.. - liegen geblieben sind. Doch
nach all den Wetter- und Wasserkapriolen der letzten Wochen, die das ganze Projekt
BALDWALD ZWEI um einige Wochen verzögert haben, ist es schön zu sehen,
dass die Bäume nun im Boden stehen und anfangen zu treiben.
23.
April 2008: Angesichts des sonnigen norddeutschen Wetters und der geringen
Niederschläge sowie der nachlassenden Schneeschmelze (im Harz) wird es wohl
jetzt möglich sein, die zweite Hälfte des neuen Waldes zu pflanzen.
Ob und wie es gelungen ist dann später hier.
Viele Nachfragen erreichten uns, ob wir etwas zum Tag des Baumes - jetzt Freitag,
am 25. April - wie geplant machen. Ja, wir pflanzen und pflanzen und pflanzen,...
ca. 3.500 Bäume warten bei uns noch darauf. Eine weitere besondere Aktion,
zu der wir gern dann alle eingeladen hätten, schaffen wir zum diesjährigen
Tag des Baumes jedoch nicht mehr. Wir holen das aber nach.
9. April 2008: Die aktuelle Schneeschmelze
im Harz hat dazu geführt, dass die Wasserstände auch bei BALDWALD
ZWEI nicht fallen. Noch kann daher die eine Hälfte des Waldes nicht
für das Pflanzen vorbereitet werden. Die direkte Abhängigkeit des Wasserstandes
im BALDWALD ZWEI von
den Wasserhöhen der Aller (Fluss in Norddeutschland, jetzt ca. 800 Meter
vom neuen Wald entfernt) spricht weiter dafürr, daß der neue Wald in
einem uralten Flussbett liegt. (siehe auch >>hier,
Eintragung 30.Januar 2008) Dort aber, wo wir schon pflanzen konnten (ca.
4.000 neue Bäume sind in der Erde!) beginnt das Treiben: Im Bild rechts eine
Flatterulme mit ersten Lebenszeichen.
 | 23.
März 2008: Ein erneuter Besuch bei BALDWALD ZWEI zeigte, wie hoch
im Moment noch das Grundwasser drückt: Kleinere schon bepflanzte Teilflächen
stehen nach dem Pflanzen erstmalig unter Wasser.
Für die jungen Pflanzen
hat das evtl. sogar etwas Gutes, da die Wurzeln nun richtig guten Kontakt zu Erde
und Wasser bekommen. Wenn es jedoch länger stehen bleibt könnten Wurzeln
und Pflanzen auch Schaden nehmen. |
21.März
2008: Weiterhin Regen und Teil-Land unter. Ein Teil des neuen Waldes liegt
immer noch im Wasser, der Boden kann für die Pflanzung nicht entsprechend
vorbereitet werden. Der Fluss Aller (ganz in der Nähe) hat wieder steigende
Wasserstände. Was bleibt ist warten auf sinkendes Wasser.
|  | 17.
März 2008: Weitere etwa 2.000 Pflanzen...
...wurden heute -
wieder bei gutem Sonnenwetter - von insgesamt vier Personen gepflanzt. Rund 10
Stunden draussen. Dank an Benny, Christian und Max! Gepflanzt wurden heute weiterhin
die Eichen (im Mischverband 1:4 mit Hainbuche und Rotbuche) und ein Teil des Eschenhain
(ein Quadrat mit Eschen in der Mitte des Waldes, um die alte Wasserstelle herum).
Insgesamt sind damit etwa 4.000 Bäume eingepfanzt worden, dass ist etwa die
Hälfte des neuen Waldes. |
Die andere Teilfläche
liegt etwas tiefer und hat eine andere Bodenzusammensetzung (mehr lehmig,..).
Dieser Teil ist wegen des immer noch hoch stehenden Grundwassers nicht befahrbar
und kann daher auch nicht für das Pflanzen vorbereitet werden (pflügen,
kreiseln,..). Es ist jetzt notwendig, dass der Grundwasserstand bzw. der Wasserstand
der Aller (Fluss in der Nähe) fällt damit die Ackerfläche für
das Pflanzen vorbereitet werden kann. Aktuell ist es dort einfach noch so nass,
dass der Trecker fast versinkt und seine Räder nur durchdrehen. Die weiteren
Pflanzen für die Fläche liegen solange gut in der Erde eingeschlagen
auf dem Acker.
15. März: BALDWALD
FILM im Fernsehen und Internet! Ein Fernsehteam hat für das Regionalfernsehen
in Bremen ("buten un binnen") einen TV-Beitrag zu BALDWALD produziert. Er wurde
am 15. März gesendet und ist auch im Internet noch zu sehen. Dank an alle
Beteiligten, besonders an Carsten Prehn, Redakteur des Filmes. >>mehr
dazu hier
15. Mürz 2008: Ein
neuer Wald füngt an. Die ersten rund 2.000 Pflanzen sind heute gepflanzt
worden. Das Wetter war prima, der Boden oft gut, manchmal jedoch etwas lehmig
und schmierig. Sieben Freunde und Freundinnen von BALDWALD waren da, einige den
ganzen 10-Stunden-Tag, andere etwas kürzer. Die Stimmung und Freude war wunderbar.
Dank an Adrian und Max, Benny, Annette und Norbert und Ute. Gepflanzt wurden die
Stieleichen im Mischverband 1:4 mit den Flatterulmen und Hainbuchen. Zudem wurden
die ersten Teilreihen des mitten im Wald, um die alte Wasserstelle herum geplanten
Eschenhains angelegt. 14. März 2008: Die
Pflanzen sind da! Inzwischen ist viel passiert: Das Wasser hat sich teilweise
- noch nicht ganz - verzogen, so dass etwa 2/3 der neuen Fläche vorbereitet
(gepflügt; Dank an Peter) werden konnte. Die Zaunpfähle (Eiche) wurden
gesetzt (ca. 100; Dank an Stefan)) und der Zaun gezogen und gespannt (Dank an
Bernd).
Die Pflanzen sind nun auch geliefert worden, insg. 7. 825 junge
Bäume, und zwar:
Stieleiche, 5.150
Winterlinde, 200 (Tilia cordata)
Hainbuche, je 750 (Carpinus betulus)
Rotbuche ca. 750 (Fagus sylvatica)
Flatterulme ca. 150
Roterle ca. 500
Esche ca. 175
und
für den Randstreifen: Haselnuss, Pfaffenhütchen und Ohrweide, je 50 Die
Stieleichen werden mit den Mischbaumarten Hainbuche, Rotbuche, Winterlinde und
Flatterulme im Verhältnis 4:1, d.h. nach vier Eichen kommt eine Mischbaumpflanze,
gepflanzt. Die Roterlen und die Eschen werden in Gruppem gepflanzt. Und das Beste:
Morgen, am 15. März beginnt die Pflanzung.
30.
Januar 2008: Neuer Wald unter Wasser? Die schon länger andauernde
Hochwasserlage in Norddeutschland hat auch bei der neuen Waldfläche, die
im März bepflanzt werden soll, zu reichlich Wasser geführt. Rund die
Hälfte der 15.000 Quadratmeter stehen teils 20 bis 30 cm unter Wasser. Hier
ein Panoramablick aus dem in der Nachbarchaft stehenden Hochsitz. Noch erkennbar
ist auch der Wasserstand in den Nachbarflächen. Es gibt die Vermutung bzw.
Möglichkeit, dass hier im Mittelalter ein altes Flussbett des jetzt ca. 800
Meter entfernt fliessenden Flusses "Aller" war. Diese"Aller" (gut zu sehen auf
dem >>Satelliten-
bzw. Luftbild) ist immer stark "mäandert", was heisst, dass er im Laufe
der Jahrhunderte seinen Verlauf immer wieder geändert hat. (Gute Erklärung
wie das vor sich geht ist >>hier).
Heute verhindern die starken und hohen Deiche dies. Allso könnte es sein,
dass der neuen Wald teils in einem alten Flussbett entsteht. 
Was
vor wenigen Wochen noch harmlos anfing, ist inzwischen enorm gewachsen: Der Wasserstand.
vier Wochen später: 
Für
die weitere Vorbereitung der Fläche für die Pflanzung (Pfähle und
Zaun setzen, Bodenbearbeitung,..) muss es jetzt erstmal einen niedrigeren Wasserstand
geben und der Boden muss einigermassen trocken und befahrbar sein. Aber das wird
schon. Klar ist inzwischen auch, dass die jetzt unter Wasser stehende Fläche
mit Pflanzen, die das abkönnen, z.B. Erlen, bepflanzt wird.
November/Dezember
2007: Noch steht durch die feuchten Tage Oberflächenwasser auf der
bisherigen Wiese. Für weitere Arbeiten muss es trockener werden.
September
/ Oktober 2007: Besichtigung der Fläche mit dem Förster (dabei
sahen wir einen wunderbaren Fuchs in voller Grösse!). Der genaue Zuschnitt
der neuen Waldfläche wurde abgestimmt. Da es zwischen dem vorderen und hinteren
Teil eine leichte Absenkung gibt (ca. 1 Meter Höhenunterschied) wurde diese
Kante als zukünftige Grenze gewählt. Es wurde darauf ein genauerer Arbeits-
und Pflanzplan erstellt. Der neue Wald ensteht aus: ca. 5.100 Stieleichen, 750
Hunbuchen, 200 Winterlinden, 150 Flatterulmen, 750 Rotbuchen, 175 Eschen und 500
Roterlen. Zur Randbepflanzung - quasi als Übergang zwischen Wald und Wiesen
- werden zusätzlich je 50 Haselnuss, Pfaffenhütchen und Ohrweiden gepflanzt.
Zudem wurde entschieden, dass fünf grosse Eichen die am Rande stehen und
die neuen Bäume zu sehr verschatten würden, noch gefällt werden
sollen. Weitere alte Eichen, die die Anpflanzung nicht weiter stören, bleiben
natürlich stehen.
August 2007: Inzwischen
konnte die Bodenuntersuchung ("Standortskundliche Untersuchung...") durch den
Geologen Karl-F. Prigge durchgeführt werden. Es gibt ein Bodengutachten,
indem die Standortstypen und Bepflanzungsvorschläge genannt werden.
Juli
2007: Für den Plan, einen weiteren Wald anzulegen wurde nach einer
neuen Fläche Ausschau gehalten. In unmittelbarer Nähe des ersten Waldes,
eingerahmt von kleineren Fichtenanpflanzungen und einigen älteren Eichen
wurde die Fläche "In den Flagen" (so wird sie beim Katasteramt genannt; im
Ort heißt sie auch "Heidzloh") ausgewählt. Von den dort ca. 3,3 ha
(also 33.000 Quadratmeter) sollen jetzt ca. 1,5 ha neu als Wald angelegt werden.
Bisher wurde diese Fläche als Grünbrache genutzt.
Übrigens: Zum ersten Wald aus 2006 - BALDWALD EINS - gibt es eigenes Wald-Foto-Tagebuch:
>>2005
+ 2006 | >>2007
+ 2008 +2009 +2010
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