Das Beste zu Wald und Bäumen:

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Hier das erste Wald-Foto-Tagebuch von BALDWALD ZWEI:

BALDWALD EINS:

Tagebuch 3
... bis Heute
Tagebuch 2
2008 bis 2011
Tagebuch 1
Vom Beginn bis 2007

BALDWALD ZWEI:

Tagebuch 2
...bis Heute
Tagebuch 1
Vom Beginn bis 2011

 

8. November 2011: Der Blick über den neuen herbstlichen BALDWALD ZWEI. Gegenüber den großen Bäumen im Hintergrund ist noch viel zu wachsen...

8. November 2011:

Die Herbstkleider in den aktuellen Herbstfarben. Die neue Herbstkollektion:

 


8. November 2011:

Es ist einiges her, dass ich neue Fotos im BALDWALD machen konnte. Und es ist Herbst. Was fällt auf? Die Verbisse an den Eschen aus dem letzten Winter haben zu Verwachsungen und teils merkwürdigen Baumformen geführt. Mal sehen, wie im Laufe der Jahre diese Bäume sich noch entwickeln können.

 

24. Juni 2011: Second Live 2011

Wie hier beschrieben und gezeigt sind einige junge Eschen im Winter (wahrscheinlich) von Rehen angefressen worden. Dort wo eine auch kleinste Brücke nach oben in der Rinde noch vorhanden ist, scheint die Wasser-Versorgung auch oberer Zweige und Blätter möglich. Anderseits dort wo die Rehe es einmal um den Stamm herum geschafft haben, sind die oberen Triebe nicht mehr versorgt und sterben ab...

 

 

31. Mai 2011: Second Live 2011

Eine der aktuell typischen Scenen in BALDWALD: Nach dem Nachtfrost am 5. Mai kommt die zweite Generation der Blätter 2011. Das Zweite Leben beginnt für viele Bäume in 2011 gerade jetzt.

Links ein schöner leuchtender frischer Blattaustrieb (mir ist nicht ganz klar, welche Baumart es ist...) . Rechts die Esche beim Ablegen des Trauerkleides: der Nachtfrost am 5. Mai hat die schwarzen, erfrorenen Blätter erzeugt. Jetzt - gerademal 3 Wochen später - ist die zweite Blättergeneration 2011 in vollem Wachstum.

 

30 Mai 2011: Nur wenige Meter auseinander:

So wiedersrüchlich sind die Bilder: Links frisches und vitales Eichenlaub, welches nach dem Nachtfrost am 5. Mai neui gewachsen ist.

Rechts: Schon das zweite Jahr hat die Apfelbaumgespinstmotte die Apfelbäume bei BALDWALD ZWEI besiedelt. Das Auftreten wird begünstigt durch im Frühjahr lange und warme Trockenperioden. Kein Grund zur Panik, sagt die LandwirtschaftskammerNiedersachsen. Gesunde Bäume überstehen selbst diese Tortour unbeschadet und treiben wieder neu aus. Da jedoch unsere Bäume noch jung sind und auch die Wühlmäuse aktiver werden könnte es für die Apfelbäume so langsam kritisch werden.


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24. Mai 2011: Der Frühjahrsschock: Nachtfrost schlug durch

Beim ersten Hinschauen war es ein Schock: Viele braune Bäume stehen im Wald. Es gab zwischen dem 4. und 5. Mai Nachtfröste (ca. 2 bis 3 Grad minus) und die jungen Bäume hat es hart getroffen. Je nach Art jedoch sehr unterschiedlich: Während Linde, Erle und Ulme die tiefen Temperaturen scheinbar gut überstanden haben, sind die jungen Esche, Eichen und Buchen sehr hart getroffen. Ein genauer Blick gibt jedoch Hoffnung, denn vielerorts fangen die Bäume mit einen zweiten Knospen- und Blattaustrieb an. Jedoch wird die Zeit fürs Wachstum - und dazu bedarf es der Blätter - dieses Jahr etwas kürzer.

 

Auch wenn einzelne Bäume - hier eine Esche- noch sehr mitgenommen aussehen, sind sie noch am Leben. Und andere Bäume gleich nebenan - hier eine Eiche - haben sich schon prächtig entwickelt.

Diesen Frost-Angriff werden die jungen Bäume allermeist überstehen. Und teils liefern sie in ihrem Kampf gegen die Widrigkeiten der Natur noch wunderbare Bilder: Hier zwei Hainbuchenblätter die zum Teil vom Frost verformt und deformiert wurden.

 

 

 

20. April 2011

Obwohl das Wetter eher hochsommerlich wirkt, ist im Wald noch frühe Frühjahrsstimmung. Die ersten Knospen und Blätter entfalten sich:

In diesen jungen Knocpen sind auch die ersten Marienkäfer entdeckt. Es ist ein Siebenpunkt-Marienkäfer. (Übrigens: Der Artenreichtum europäischer Marienkäfer ist enorm und umfasst 75 Gattungen, mit über 250 Arten und Unterarten. Für mehr schaue mal hier. )

Insgesamt jedoch ist der Blick in den neuen Wald noch wenig Frühlingshaft:

Lediglich die Erlen lassen schon den Schimmer eines grünen Blattwerkes erkennen:

 

März 2011: Was war hier los? War es der stürmische Herbstwind, ein wütender Nachbar oder die eingedrungenen Rehe? Da die Spitze abgebrochen ist, wird der Baum ersteinmal mehr ein Busch als ein Baum werden. Wir lassen ihn aber als Beispiel einfach mal stehen. Vielleicht entwickelt sich ein Seitentrieb ja auch zum neuen Haupttrieb, derrechts oben geht ja schon in die Richtung...

 

März 2011: Die ersten Boten des Frühlings: hier die männlichen Blütenstände der Schwarzerlen

 

März 2011: Immer mal wieder entdecke ich Baummmarkierungen, die so nicht gut sind. Zwar wird so ein Einschnitt von den jungen Bäumen schnell überwachesn - aber es muss ja nicht sein. Alle Paten sind daher gebeten, die Markierungen sehr locker, mit viel Platz und am Besten an einem Ast und nicht am Stamm der jungen Bäume zu befestigen. Danke.

Links die fast eigewachsene Patenmarkierung, rechts nach ihrer Entferneung (die Markierung habe ich um einen Ast des Baumes befestigt, ist also noch da!)

 


DEZEMBER 2010:

Der Blick über einen Teil des neuen Waldes im Winter. Es ist schon erstaunlich wie gut die jungen, dünnen Bäumchen diese Minustemperaturen überstehen - wo woanders Wasserleitungen platzen und Seen gefrieren scheint ihnen gar nichts zu passieren.



Die Erlen (teils auch die Flatterulmen) tragen noch die Kätschen - jetzt mit Schnee bzw. Rauhreif.

erlen im winterkleid



Bei Schnee sieht man mehr: Links ein in derSpitze abgerbochene Ulme, die in 2010 viele neue Zweige ausgetrieben hat. Es war mir vorher noch gar nicht aufgefallen. Rechts derRauhreif bzw. Schnee an den Verzweigungen.

abgebrochene Flatterulme winter im wald

Wunderschön anzusehen auch die Distelfrüchte zwischen den Bäumen.

disteln im Patenwald einsdisteln im schnee



Im Winter und bei Schnee werden Unterschiede besser sichtbar: links eine junge Buche mit Altlaub, rechts eine ebenso junge Eiche ohne Laub. So ist es meistens zu sehen, jedoch gibt es auch einige Eichen bei bALDWALD, die über den ganzen Winter ihr Altlaub behalten.



junge buche im winterjunge buche im winter ohne altlaub

nach oben

November 2010:



Irgendwann musste es ja mal passieren: Scheinbar war ein Reh - oder auch mehrere- doch über den Zaun gesprungen und hat an der Rinde der jungen Eschen geäst. Obohl der Zaun fest und hoch genug ist haben sie es geschafft. Bisher waren nur an einigen Eschen diese Schäden zu sehen. Welcher Baum sich davon erholt (und im Frühjahr dann auch oberhalb der Bisstellen gesund weiterwächst) oder welche neu gepflanzt werden müssen, wird sich im Frühjahr zeigen. Mehr dazu später und im neuen Waldbrief (erscheint im März 2011).

 

November 2010:

Neue Patenbäume freuen immer wieder, auch weil sie so unterschiedlich sind.

Hier jedoch ein Beispiel, wie es nicht so gelungen ist: Schon nach einem Jahr hat die schnell wahsende Erle das Band eingeschlungen. Beim nächsten Besuch nehme ich ein Messer mit und befreie den Baum von diesem Einschnitt. Das Band kommt dann locker um den Stamm.

 

September 2010:

Sommerbilder sind immer rar, da wie schon mal gesagt der Sommer nicht meine Besuchszeit in den Wäldern ist. Doch hier ein paar Eindrücke vom Spätsommer in BALDWALD ZWEI



Hier ein Blick über den neuen Wald: vorn die Eichen (die braunen Pflanzen sind einjährige Beikräuter, die jetzt im Spätsommer absteben, keine Bäume..) , dahinter schon deutlich höher die Erlengruppe und ganz hinten die alten Bäume - die gehören aber nicht mehr zu BALDWALD. Der Unterschied im Höhenwachstum ist schon jetzt nach gut 2 Jahren sehr deutlich.


2 Patenbäume, denen es unterschiedlich ergangen ist: Links die Flatterulme mit Ihrem feinen Band und rechts die Esche mit der Karte. Die Esche hat leider eine vertrocknete Spitze und konnte sich aber - wahrscheinlich wegen der Patenschaft - gut erholen: seitlich sind viele neue Triebe gekommen. Einer von diesen wird dann in den nächsten Jahren die Spitze übernehmen.




Links eine Reihe der Roterlen. Diese haben ein wahrlich rasantes Tempo vorgelegt, auch ein Zeichen dass sie sich wohl fühlen. Aber nicht alle Roterlen sind angewachsen. Die Unterschiede im Boden, besonders in seiner Fähigkeit Wasser zu speichern, ist doch sehr unterschiedlich. Die Problemecke - sehr kieselig und steining - in der Erlengruppe ist troz Nachpflnzen vor einem Jahr heute noch nicht bewaldet.

Sehr vital und Blattfarbe und -form immer wieder schön: der Wallnuss. Die Nuss-Apfel-Allee am südlichen Rande des Waldes ist eigentlich nicht Teil der Patenbäume sondern eine Zugabe für Alle. Einige Paten haben aber auch hier einzelne Markierungen angebracht. Soll kein problem sein.


 

 


August 2010:

Der Sommer ist nicht gerade (m)eine Waldbesuchszeit weil einfach zuviel fliegende Insekten unterwegs sind. Doch beim letzten Besuch fand ich weitere wunderbare Rottöne, die mal eine Abwechslung im dauernden Grün-Gelb-Braun eines Waldes sind. Nicht immer waren es Teile der Bäume, sondern mal Beikräuter oder Disteln - aber immer wieder eine Augenweide, dem Cyanidin sei Dank. Da es weder eine Krankheit noch gefährlich ist (>>hier steht etwas mehr zum Rot bei Pflanzen) kann ich es positiv sehen. Ich hoffe Andere haben auch etwas Freude dran. (Die ersten beiden Bilder sind aus BALDWALD EINS vom Ahorn. In BALDWALD ZWEI sind keine Ahorns.)






Juli 2010:

Wespen haben die Wasserpumpe besetzt. Was nun?

PS: Inzwischen - August 2010 - haben die Wespen sich wieder verzogen. Ich vermute dieser Standort einer Wasserpumpe aus Metall entsprach doch nicht so ganz ihren Wünschen.

wespen besetzen wasserpumpewepen bnesetzen wasserpume bild 2

 


Juli 2010:


Blätter sind grün, weil sie den Farbstoff Clorophyll enthalten, der aus dem Sonnenlicht Energie gewinnen kann. Sie enthalten aber auch andere Farbstoffe, was im Herbst (wenn das Clorophyll abgebaut wird) gut sichtbar wird. Der rote Farbstoff z.B. heist Cyanidin. Doch nicht nur im Herbst sondern auch bei Trockenheit oder zu viel Licht / Hitze können Blätter sich verfärben. Es gibt aber auch Arten, die generell rot aussehende Blätter haben (z.B. die Blutbuche) - aber diese stehen nicht in Baldwald.

Die vereinzelten roten Blätter in Baldwald sind weder schlimm noch ansteckend - nur schön anzusehen. Hier ein rotes Eschenblatt und ein rötliches Lindenblatt. Wahrscheinlich werden auch diese Blätter im Laufe des Jahres ganz normal wieder grün. (zurück nach oben)


rote eschenblätter
rote lindenblätter


Juli 2010:

Der Sommer ist da. Es ist trocken - wie so oft im Frühjahr bis Frühsommer. Doch z.B. den Roterlen macht es scheinbar nichts aus; sie wachsen prächtig und bilden schon die ersten Blüten (Kätzchen genannt). Erlen haben weibliche und männliche auf einer Pflanze. Die weiblichen verholzen später zu einem Zapfen.

erlenzapfenschwarzerlenwald

 


Mai 2010:

Meine aktuellen Liebelingsfotos kommen von den Eschen. Immer im Frühjahr - eher dem Späteren - entblättern sie Ihre Knospen und liefern ein schönes Schauspiel für die Kraft der Natur und beste Fotomotive.

eschenknospeeschenknospe 2eschenknospe 3

 

1. April 2010:
Die ersten Bilder der schneefreien Bäume bei BALDWALD ZWEI - und im Wind flattern die Patenbänder.

Neuer Baum gegen HimmelBlattaustrieb bei BALDWALD

Bei genauem Blick sind die ersten Blattformen zu erkennen. Es wächst.

Patenbaum bei BaldwaldPatenbaum bei BaldwaldPatenbaum bei Baldwald

Patenbäume mit flatternden Bändern.

31. Dezember 2009: Ein letzter Besuch dieses Jahr. Der Schnee hat den jungen Wald überall eingenommen. Und um die Formen der Bäume etwas besser zu sehen bietet der Schnee einen guten Hintergrund.

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Schnee auf den Pfosten der Eingangsforte und Schnee auf der Wasserpumpe

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Eine kleine Eiche hält den Schnee | Ihre Nachbarin macht es genauso.

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Vier Bäumchen in vergleichbarer Wuchsform, einem lachenden Mund mit langer Nase nicht unähnlich.

 

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Aber auch schnurrgerade (besonders die Eschen) oder etwa wild verwachsen stehen sie da.



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Die Linden laden ihre Äste weit aus - und auch eine abgebrochene Baumspitze ist zu entdecken.

Dezember 2009: Viele neue Markierungen von Baumpaten und -patinnen schmücken den winterlichen Wald. Erfahrungen aus BALDWALD EINS zeigen jedoch, dass nur wenige Markierungen das rauhe norddeutsche Wetter, Frost, Wind und Hitze ganzjährig überstehen. Scheinbar sind die einfach dünnen Fäden und Bänder noch am haltbarsten. Aber egal - auch ohne Markierung bleibt jede Baumpatenschaft in vollem Umfang natürlich bestehen!


Diese Erle hat gleich zwei Bänder - ein rotes und ein grünes. Ich hoffe, dort gibt es keinen Streit :-)

Noch ein paar Stimmungsbilder des winterlichen, laubfreien Waldes hier. Gut sichtbar ist jetzt immer noch die enorme Größe der Erlen, die nun mal gerade 19 Monate hier stehen. Es scheint ihnen gut zu gehen. Wie insgesamt der BALDWALD ZWEI bisher einen etwas vitaleren Eindruck macht als der inzwischen ca. dreieinhalb Jahre alte BALDWALD EINS. Aber die Probleme (Trockenheit, Schermäuse, Wildschweine,..) können noch kommen. Warten wir´s ab.

 

28. NOVEMBER 2009: Viel schlechter hätte das Wetter bei der Nachpflanzaktion nicht sein können: die ersten drei Stunden war es noch trocken, doch dann setze mehr und mehr Dauerregen ein. Annette meinte zwar, dass wäre nun bestes Pflanzwetter - aber naß war´s trotzdem. Die warme Suppe haben wir dann doch nicht draußen sondern im Schutz einer warmen Küche gegessen. Dank auch noch an Norbert, Ute und Christiane für das Engagement. Und der noch über Stunden anhaltende Regen hat die Erde nun auch zu den kleinsten Wurzeln gespült und so den jungen Pflanzen einen guten Start gegeben.

Nachgepflanzt haben wir bei BALDWALD ZWEI diesmal: 100 Roterlen, 25 Eschen und 50 Stieleichen.

Bei den Erlen und Eichen waren es ganz konkrete Bereiche, wo die ersten Pflanzungen nicht angewachsen waren. Offensichtlich besteht dort ein Problem mit dem Boden, da beide kahlen Stellen im alten, vermuteten Flussbett liegen (Details zu dieser Flussbettthese hier). Entsprechend schwer waren die Arbeiten in diesem körnigen, festen und steinigen Boden. Sollten diese Nachpflanzungen wieder problematisch werden, ist es wohl ratsamer die Stellen ersteinmal frei zu lassen und sie der freien Ansiedlung von Pflanzen und Bäumen zu überlassen. Aber warten wir mal ab.

Die Eschen mussten einfach nachgepflanzt werden, da bei der damaligen Neuanlage des Waldes nicht genügend Eschenpflanzen da waren und die freien Stellen in der Mitte des Waldes damals zur Lagerung der Pflanzan etc. genutzt und freigelassen wurden. Nun ist aber auch der quadratische mittige Eschenhain vollständig. Mehr zum Echenhain auch hier.

Das Fotos ist verschwommenn, unscharf und nass - eben wie das Wetter!


September 2009: Hier drei Einzelbilder: Links eine etws trockene Esche, die aber nicht vom Eschenspitzensterben (>>mehr dazu hier) betroffen ist. Es ist einfach etwas trocken für Sie gewesen. In der Mitte nochmal eine Esche mit Blick auf eine der zwei Julen. Rechts eine vitale junge Eiche.


September 2009:
Die Erlen sind dort, wo sie angewachsen sind, erstaunlich gut und schnell gewachsen. Es war wohl sehr richtig in diesem uraltem Flussbett, in dem häifig mal Wasser steht, die Erlen zu pflanzen. Rechts ist eine Roterle als Patenbaum gekennzeichnet, wobei der grüne Faden kaum zu erkennen ist. Gut getarnt.


3 Patenbäume in Baldwald zwei : links eine Esche, Mitte und rechts je eine Flatterulme

Patenbaum Esche patenbaum Flatterulme patenbaum Ulme


August-September 2009:
Den Sommer haben die jungen Bäume recht gut überstanden. Hier ein Blick über die Eichenreihen und rechts eine Eichen mit dem häufiger anzutreffenden Mehltaubefall. Der kommt und geht. Nächstes Jahr kann es schon wieder weg sein. Eine Bekämpfung ist nicht notwendig - und auch nur schwer möglich. Mehr zu Mehltau an Eichen >>hier.


eichenriehen bei baldwald zwei

Mai 2009: Es gibt auch Problemstellen im jungen BALDWALD ZWEI. Besonders eine Ecke in der Gruppe der Roterlen fällt auf. Hier sind gleich Reihenweise, insgesamt vielleicht so 100 Pflanzen nicht angewachsen. Schon beim Pflanzen war spürbar, dass hier der Boden sehr lehmig und schwer war. Wahrscheinlich konnte er in den vergangenen Trockenphasen - obwohl die noch recht harmlos waren - nicht genügend Wasser halten und/oder der Boden war für die jungen Wurzeln einfach undurchdringlich. Im Herbst 2009 soll hier neu gepflanzt werden. Ob es wieder Erlen sind oder andere wird bis dahin geklärt. (Im Foto - linkes Foto - sieht es dramatischer aus, als es in Wirklichkeit ist. Liegt wohl an der Perspektive..)

kein-Wald-bei-baldwald junge stieleichen stieleichenlaub
Links: kein Wald bei BALDWALD | Mitte: eine junge Stieleiche | Rechts: Stieleichenlaub

Mai 2009: Obwohl ich in letzter Zeit viel im BALDWALD ZWEI war, fehlte es an Fotos. Hier nun einige Frühjahrsgrüsse aus dem neuen Wald, der insgesamt einen wunderbar vitalen Eindruck macht. Wenn auch hier und da Lücken in der Bepfanzung oder einzelne abgestorbene junge Bäume zu entdecken sind.

freigelget Pflanzen der jungen wald schwarzerlengruppe
Links: junge Bäume vom Gras befreit | Mitte: Eichenmischwald | Rechts: Gruppe Roterlen

PS: Das Freilegen der Pflanzen ist gerade für Kleinere sehr hilfreich, bevor die Beikräuter ihnen Licht und Luft nehmen. Wer Lust hat hier aktiv zu werden, ist willkommen. Dank bisher an Albrecht aus Bremen, der auch ein sehr schönes Foto vom Zauneidechsen-Männchen auf dem Weg zum BALDWALD "geschossen" hat.

junge Linde bei BALDWALD Flatterulme bei Baldwald Patenbaum Hainbuche
Links: junge Linde | Mitte: Flatterulme | Rechts: Buche als Patenbaum markiert

Mai 2009: Eine weitere Besonderheit bei BALDWALD ZWEI ist eine kleine, ca. 1 qm grosse Fläche, auf der gerade neue Eichen keimen und die ersten Zentimeter wachsen. Man könnte es auch die Keimstation des neuen Waldes nennen. Die dichte Aussaat verhindert, daß die Un- bzw. Beikräuter die Oberhand gewinnen. In zwei oder drei jahren werden wir diese jungen Pflanzen in die Reihen, dort wo Lücken entstanden sind, umsetzen. (Ach ja: Die blaue Umzäunung ist nur dafür da, dass beim Mähen nicht aus versehen die jungen Bäume abgeschnitten werden. Sie hat sonst keine Bedeutung.)

keimstation-des-waldes ganmz-jungen-eichen
Links: Blick auf die Keimstation des Waldes | Rechts: die ganz jungen Eichen

esche im Winter eschen im Winter
Die Eschen im Januar 2009: Mitten in BALDWALD ZWEI zwei gibt es eine Eschengruppe mit ca. 400 Bäumen. Zu sehen ist der Zuwachs nach einem Jahr. Das junge Holz ist dunkler als der etwas ältere Stamm. Rechts dann ein Blick auf einen Teil der Eschengruppe mit der Wasserpumpe mitten in ihr. Schon in den nächsten Jahren wird diese Baumgruppe durch ihr schnelles Höhenwachstum immer deutlicher zu sehen sein und einen Hain mitten im neuen Wald bilden.

 

baldwald im winter
links: ein Blick über die jungen Baumreihen im Januar 2009. Und rechts: zwischen den Reihen merkwürdige kohlartig aussehende Gewächse, die aber wohl einjährig sind und so im Winter nun abstrerben. Mal sehn, was im Frühjahr davon bleibt.

 

Sonnenstrahlen im jungen Wald ausgewachsene Lupinie im Wald
Viel Sonnenschein im Januar 2009: Und was da so auffällig im Sonnenlicht steht ist ausgeblühter Raps, der noch im Boden war und nun in den Wintertagen absterben wird.

 

junge Eiche im Winter junge Buche im Winter
Eiche (links) und Buche (rechts) im Winterkleid Januar 2009: Wie sie sich jetzt gleichen, obwohl eigentlich doch nur die Buche ihre Blätter bis zum neuen Austrieb behalten sollte. Jedoch haben auch die meisten jungen Eichen ihr Laub völlig abgeworfen. Diese hier ist eher die Ausnahme. Wieso es bei einigen Eichen so ist, weiß ich auch nicht. Die jungen Buchen haben alle noch die Blätter dran.

Januar 2009: Baldwald zwei ist noch kein Jahr alt und schon sind einige Patenbäume mit Zeichen versehen. Im Winter kahl und nicht so leicht zu fotografieren bieten gerade diese Patenzeichen ein wenig Farbe. Sechs Patenbäume als Beispiel. So geschmückt kommen sie sicher durch die kalten Wintertage der letzten Zeit.

flatterulme als Patenbaum
Patenbaum Flatterulme mit Kette
Haelnuss als Patenbaum
Patenbaum mit Glaskugel
eschenpatenbaum
Patenbaum Esche Januar 2009
maronenpatenbaum
Patenbaum mit einem bunten "H"
Marone als Patenbaum
Patenbaum mit einem bunten "H"
patenbaum
Patenbaum Linde mit Zettel
 

junge Buchen kaum zu sehen

Unscheinba sind einige Buchen erkennba. Auffällig ist der schon dichte Grasbewuchs schon im ersten Jahr, mehr als damals bei BALDWALD EINS.

Weihnachten 25.Dezember 2008:

Es war ein sonnendurchfluteter Weihnachtsmorgen. Ich habe einen Spaziergang zu BALDWALD EINS und ZWEI gemacht. Hier zwei Fotos von BALDWALD ZWEI.

 



Rechts: Im Morgenlicht strahlt eine der alten Eichen, die bei BALDWALD ZWEI auch stehen.

alter eichenbaum neben baldwald

junger wald im Winter

Hier ein Winter-Panoramablick auf einen Teil des Eichen-Mischwaldes. Hunderte neue junge Laubbäume (Eichen, Flatterulme, Linden,..) bei BALDWALD ZWEI.


paten beim pflanzen der Nuss- und apfelallee
Vor lauter Arbeit haben wir etwas vergessen, Fotos zu machen. So ist einmal wieder eine typische Pausensituation zu sehen - und der Baum, das Pflanzloch und der Spaten müssen noch etwas warten...

Die Nuss-Apfel-Beeren-Allee: Am Samstag, den 20. Dezember, kurz vor Weihnachten wurde die Nuss-Apfelallee fortgesetzt. Zudem war ein Radioreporter für Radio Bremen 1 da und hat ein paar Töne, Kommentare und Stimmen eingefangen. Sein Beitrag wird bald gesendet (so wie ich Genaueres weiss, steht es hier auf dieser Seite.) Dank nochmal an alle Anwesenden (Annette, Norbert, Heike, Martina, Ute, nochmal Norbert, Jan, Leo, Franka und Aurea).

Die Allee im BALDWALD ZWEI ist eine Extrapflanzung, die den neuen Wald bereichern soll. Nüsse und Äpfel sowie einige Beeren stehen nun in einer zweireihigen Allee (4 Meter Reihenabstand, Pflanzabstand 3 bis 5 Meter) an der südlichen Seite des Waldes. Die Pflanzen wurde danach ausgewählt, dass bei vielen Besuchen im Wald auch ein Apfel, ein Nuss und/oder Beere gegessen werden kann. Die Apfelsorten sind solche, die direkt vom Baum gegessen werden können, also keine Lageräpfel. Gepflanzt wurden an diesem Tag: 2 Maibeeren, 4 Aronia mel. Hugin Apfelbeeren, 2 Maronen / Esskastanien (Castanea sativa), 2 Baumhasel (Corylus colurna), 6 Haselnuss und 10 Äpfelbäume als Halbstamm (2 Dälmener Rosen, 2 Danziger Kantapfel, 2 Altländer Pfannkuchen und vier weitere Äpfel. Mit den schon im Frühjahr gepflanzten 10 Walnussbäumen und den beiden Haselnüssen stehen damit 38 Pflanzen bzw. Bäume in dieser Nuss-Apfel-Beeren-Allee.

 


junger eschentrieb junge Flatterulme Patenbaum Flatterulme
Foto 1: junge Eschen, bei denen deutlich der diesjährige Zuwachs an der dunkleren Färbung des jungen Stammes zu sehen ist. Bild 2 und 3 sind junge Flatterulmen, bei Bild 3 mit einer Kette als Patenbaum markiert.


ganz junger wald kaum zu sehenschwengelpunpe im wald
Hier der Blick über den jungen Eichenwald im Herbst und die Wasserpumpe mit weissem Kot von den Greifvögeln.


15. Juli 2008: In den letzten Wochen hat es wieder mehr und teils sehr gut geregnet. Die Pflanzen - aber auch die "Begleitflora" - kurz auch Unkraut genannt - ist prächtig gewachsen. Teils so gut, daß gemäht werden musste (Dank an Stefan). Dabei wurden einige Wege angelegt.


Juni 2008: Und neben den Bäumen fangen auch andere Kräuter und Pflanzen an sich auszuweiten. Auch ein Beitrag zur Artenvielfalt.

bl�hende Pflanzen im wald beikraut im wald


Juni 2008: Die Trockenheit der letzten Wochen hat Spuren hinterlassen. Insgesamt jedoch sind nur wenige der über 7.000 Bäume wirklich in bedrohliche Situation gekommen. Eine Stelle im Erlenbereich jedoch fällt auf: Hier sind sowohl der Grasbewuchs als auch die Bäume alle vertrocknet, insgesamt etwa 50 Erlen. Die werden auf alle Fälle im Herbst oder im nächsten Frühjahr nachgepflanzt. Wahrscheinlich ist hier die Bodenzusammensetzung irgendwie anders, so dass der Boden keine Feuchtigkeit über all die trockenen Wochen halten konnte.

trockenstelle mit erlen vertrocknete Pflanze im wald


Juli 2008: Die meisten Bäume stehen doch trotz der grossen Wärme und langen Trockenheit recht gut. Nur vereinzelt sind trockene Zweige (hier am Beispiel einer Esche) zu sehen. Diese frühen Schäden sind wahrscheinlich auf Pflanzfehler - also dass die Wurzeln keinen rechten Kontakt zum Boden herstellen konnten - zurückzuführen. Warten wir mal ab, ob diese Esche sich noch wieder erholt.

eschenhain fast trockene eschenbl�tter
Eschen - mal in vollem frischen Laub, mal etwas angetrocknet, aber noch nicht verloren..

schwengelpumpe im wald bodenrisse im neuen wald
Eine Pumpe und eine mutige Eiche in knochentrockenem Boden.


6. Juni 2008: Fast vier Wochen sind die jungen Bäume jetzt im Boden - und fast vier Wochen schon hat es kaum noch geregnet. Obwohl ich in der letzten Zeit häufiger da war und noch einige Arbeiten am Zaun hatte (nachspannen, Draht im Boden fester verankern,..), bin ich erst jetzt zu einigen Fotos gekommen. Und ich war schon etwas nervös, weil ich das Schlimmste - schlapp herunterhängende Bäume aufgrund der Trockenheit - vermutete. Doch schau da: insgesammt recht fitt und vital stehen die Bäume in dem doch sehr trockenen Boden. Ich bin erstaunt, wie wiederstandsfähig und auch wie tapfer sie das machen: knochentrockener und teils - dort wo er lehmig ist - aufgerissener Boden, sieht eher aus wie in einer Trockenzone der Erde - und überall frisches Grass (ja, auch das kommt und wächst) und die jung gepflanzten Bäume. Sicher, dieser Zustand kann sich schnell ändern und noch ist kein Regen angesagt - doch es sieht bisher besser aus, als ich vermutete.

Zur Pumpe ist noch wichtig, dass diese nicht von selbst das Wasser ansaugt, sondern vor dem Pumpen von oben mit Wasser gefüllt werden muss (2 bis 3 Liter). Daher ist es nowendig, dass die bei der Pumpe stehende Gießkanne immer wieder gefüllt wird und nicht leer hinterlassen wird.


9. Mai 2008: BALDWALD ZWEI ist gepflanzt! Dank an alle Beteiligten (Max, Adrian, Benny, Christian, Annette, Norbert, Ute und einige mehr). Rund 7.500 Bäume werden wachsen. Diese antrengende körperliche Pflanzarbeit hat auch zur Folge, dass ich abends einfach etwas zu kaputt und müde bin und einige Arbeiten - Texte und Fotos für dieses Tagebuch aufbereiten, die Waldbriefe, neuen Newsletter und Presseartiekell fertig schreiben,.. - liegen geblieben sind. Doch nach all den Wetter- und Wasserkapriolen der letzten Wochen, die das ganze Projekt BALDWALD ZWEI um einige Wochen verzögert haben, ist es schön zu sehen, dass die Bäume nun im Boden stehen und anfangen zu treiben.


23. April 2008: Angesichts des sonnigen norddeutschen Wetters und der geringen Niederschläge sowie der nachlassenden Schneeschmelze (im Harz) wird es wohl jetzt möglich sein, die zweite Hälfte des neuen Waldes zu pflanzen. Ob und wie es gelungen ist dann später hier.


Viele Nachfragen erreichten uns, ob wir etwas zum Tag des Baumes - jetzt Freitag, am 25. April - wie geplant machen. Ja, wir pflanzen und pflanzen und pflanzen,... ca. 3.500 Bäume warten bei uns noch darauf. Eine weitere besondere Aktion, zu der wir gern dann alle eingeladen hätten, schaffen wir zum diesjährigen Tag des Baumes jedoch nicht mehr. Wir holen das aber nach.

treckerspuren im neuen wald treibender baum frisch gepflanzte esche

9. April 2008: Die aktuelle Schneeschmelze im Harz hat dazu geführt, dass die Wasserstände auch bei BALDWALD ZWEI nicht fallen. Noch kann daher die eine Hälfte des Waldes nicht für das Pflanzen vorbereitet werden. Die direkte Abhängigkeit des Wasserstandes im BALDWALD ZWEI von den Wasserhöhen der Aller (Fluss in Norddeutschland, jetzt ca. 800 Meter vom neuen Wald entfernt) spricht weiter dafürr, daß der neue Wald in einem uralten Flussbett liegt. (siehe auch >>hier, Eintragung 30.Januar 2008)

Dort aber, wo wir schon pflanzen konnten (ca. 4.000 neue Bäume sind in der Erde!) beginnt das Treiben: Im Bild rechts eine Flatterulme mit ersten Lebenszeichen.


baumpatenschaften in deutschland bei baldwald

23. März 2008: Ein erneuter Besuch bei BALDWALD ZWEI zeigte, wie hoch im Moment noch das Grundwasser drückt: Kleinere schon bepflanzte Teilflächen stehen nach dem Pflanzen erstmalig unter Wasser.

Für die jungen Pflanzen hat das evtl. sogar etwas Gutes, da die Wurzeln nun richtig guten Kontakt zu Erde und Wasser bekommen. Wenn es jedoch länger stehen bleibt könnten Wurzeln und Pflanzen auch Schaden nehmen.


21.März 2008: Weiterhin Regen und Teil-Land unter. Ein Teil des neuen Waldes liegt immer noch im Wasser, der Boden kann für die Pflanzung nicht entsprechend vorbereitet werden. Der Fluss Aller (ganz in der Nähe) hat wieder steigende Wasserstände. Was bleibt ist warten auf sinkendes Wasser.


baldwald neue B�ume in 2008 f�r Baumpatenschaften

17. März 2008: Weitere etwa 2.000 Pflanzen...

...wurden heute - wieder bei gutem Sonnenwetter - von insgesamt vier Personen gepflanzt. Rund 10 Stunden draussen. Dank an Benny, Christian und Max! Gepflanzt wurden heute weiterhin die Eichen (im Mischverband 1:4 mit Hainbuche und Rotbuche) und ein Teil des Eschenhain (ein Quadrat mit Eschen in der Mitte des Waldes, um die alte Wasserstelle herum). Insgesamt sind damit etwa 4.000 Bäume eingepfanzt worden, dass ist etwa die Hälfte des neuen Waldes.

Die andere Teilfläche liegt etwas tiefer und hat eine andere Bodenzusammensetzung (mehr lehmig,..). Dieser Teil ist wegen des immer noch hoch stehenden Grundwassers nicht befahrbar und kann daher auch nicht für das Pflanzen vorbereitet werden (pflügen, kreiseln,..). Es ist jetzt notwendig, dass der Grundwasserstand bzw. der Wasserstand der Aller (Fluss in der Nähe) fällt damit die Ackerfläche für das Pflanzen vorbereitet werden kann. Aktuell ist es dort einfach noch so nass, dass der Trecker fast versinkt und seine Räder nur durchdrehen. Die weiteren Pflanzen für die Fläche liegen solange gut in der Erde eingeschlagen auf dem Acker.


15. März: BALDWALD FILM im Fernsehen und Internet! Ein Fernsehteam hat für das Regionalfernsehen in Bremen ("buten un binnen") einen TV-Beitrag zu BALDWALD produziert. Er wurde am 15. März gesendet und ist auch im Internet noch zu sehen. Dank an alle Beteiligten, besonders an Carsten Prehn, Redakteur des Filmes. >>mehr dazu hier

wir pflanzen b�ume f�r baumpatenschaften pflanzen f�r baumpatenschaften


15. Mürz 2008: Ein neuer Wald füngt an. Die ersten rund 2.000 Pflanzen sind heute gepflanzt worden. Das Wetter war prima, der Boden oft gut, manchmal jedoch etwas lehmig und schmierig. Sieben Freunde und Freundinnen von BALDWALD waren da, einige den ganzen 10-Stunden-Tag, andere etwas kürzer. Die Stimmung und Freude war wunderbar. Dank an Adrian und Max, Benny, Annette und Norbert und Ute. Gepflanzt wurden die Stieleichen im Mischverband 1:4 mit den Flatterulmen und Hainbuchen. Zudem wurden die ersten Teilreihen des mitten im Wald, um die alte Wasserstelle herum geplanten Eschenhains angelegt.

14. März 2008: Die Pflanzen sind da! Inzwischen ist viel passiert: Das Wasser hat sich teilweise - noch nicht ganz - verzogen, so dass etwa 2/3 der neuen Fläche vorbereitet (gepflügt; Dank an Peter) werden konnte. Die Zaunpfähle (Eiche) wurden gesetzt (ca. 100; Dank an Stefan)) und der Zaun gezogen und gespannt (Dank an Bernd).

Die Pflanzen sind nun auch geliefert worden, insg. 7. 825 junge Bäume, und zwar:
Stieleiche, 5.150
Winterlinde, 200 (Tilia cordata)
Hainbuche, je 750 (Carpinus betulus)
Rotbuche ca. 750 (Fagus sylvatica)
Flatterulme ca. 150
Roterle ca. 500
Esche ca. 175
und für den Randstreifen: Haselnuss, Pfaffenhütchen und Ohrweide, je 50

Die Stieleichen werden mit den Mischbaumarten Hainbuche, Rotbuche, Winterlinde und Flatterulme im Verhältnis 4:1, d.h. nach vier Eichen kommt eine Mischbaumpflanze, gepflanzt. Die Roterlen und die Eschen werden in Gruppem gepflanzt. Und das Beste: Morgen, am 15. März beginnt die Pflanzung.


30. Januar 2008: Neuer Wald unter Wasser? Die schon länger andauernde Hochwasserlage in Norddeutschland hat auch bei der neuen Waldfläche, die im März bepflanzt werden soll, zu reichlich Wasser geführt. Rund die Hälfte der 15.000 Quadratmeter stehen teils 20 bis 30 cm unter Wasser. Hier ein Panoramablick aus dem in der Nachbarchaft stehenden Hochsitz. Noch erkennbar ist auch der Wasserstand in den Nachbarflächen. Es gibt die Vermutung bzw. Möglichkeit, dass hier im Mittelalter ein altes Flussbett des jetzt ca. 800 Meter entfernt fliessenden Flusses "Aller" war. Diese"Aller" (gut zu sehen auf dem >>Satelliten- bzw. Luftbild) ist immer stark "mäandert", was heisst, dass er im Laufe der Jahrhunderte seinen Verlauf immer wieder geändert hat. (Gute Erklärung wie das vor sich geht ist >>hier). Heute verhindern die starken und hohen Deiche dies. Allso könnte es sein, dass der neuen Wald teils in einem alten Flussbett entsteht.

wasser bei baldwald - neue W�lder mit baumpatenschaften

Was vor wenigen Wochen noch harmlos anfing, ist inzwischen enorm gewachsen: Der Wasserstand.

alte eiche bei neuem Wald vier Wochen später: eichenstamm vor wasser bei baldwald

Für die weitere Vorbereitung der Fläche für die Pflanzung (Pfähle und Zaun setzen, Bodenbearbeitung,..) muss es jetzt erstmal einen niedrigeren Wasserstand geben und der Boden muss einigermassen trocken und befahrbar sein. Aber das wird schon. Klar ist inzwischen auch, dass die jetzt unter Wasser stehende Fläche mit Pflanzen, die das abkönnen, z.B. Erlen, bepflanzt wird.


November/Dezember 2007: Noch steht durch die feuchten Tage Oberflächenwasser auf der bisherigen Wiese. Für weitere Arbeiten muss es trockener werden.


September / Oktober 2007: Besichtigung der Fläche mit dem Förster (dabei sahen wir einen wunderbaren Fuchs in voller Grösse!). Der genaue Zuschnitt der neuen Waldfläche wurde abgestimmt. Da es zwischen dem vorderen und hinteren Teil eine leichte Absenkung gibt (ca. 1 Meter Höhenunterschied) wurde diese Kante als zukünftige Grenze gewählt. Es wurde darauf ein genauerer Arbeits- und Pflanzplan erstellt. Der neue Wald ensteht aus: ca. 5.100 Stieleichen, 750 Hunbuchen, 200 Winterlinden, 150 Flatterulmen, 750 Rotbuchen, 175 Eschen und 500 Roterlen. Zur Randbepflanzung - quasi als Übergang zwischen Wald und Wiesen - werden zusätzlich je 50 Haselnuss, Pfaffenhütchen und Ohrweiden gepflanzt. Zudem wurde entschieden, dass fünf grosse Eichen die am Rande stehen und die neuen Bäume zu sehr verschatten würden, noch gefällt werden sollen. Weitere alte Eichen, die die Anpflanzung nicht weiter stören, bleiben natürlich stehen.


August 2007: Inzwischen konnte die Bodenuntersuchung ("Standortskundliche Untersuchung...") durch den Geologen Karl-F. Prigge durchgeführt werden. Es gibt ein Bodengutachten, indem die Standortstypen und Bepflanzungsvorschläge genannt werden.


Juli 2007: Für den Plan, einen weiteren Wald anzulegen wurde nach einer neuen Fläche Ausschau gehalten. In unmittelbarer Nähe des ersten Waldes, eingerahmt von kleineren Fichtenanpflanzungen und einigen älteren Eichen wurde die Fläche "In den Flagen" (so wird sie beim Katasteramt genannt; im Ort heißt sie auch "Heidzloh") ausgewählt. Von den dort ca. 3,3 ha (also 33.000 Quadratmeter) sollen jetzt ca. 1,5 ha neu als Wald angelegt werden. Bisher wurde diese Fläche als Grünbrache genutzt.


Übrigens: Zum ersten Wald aus 2006 - BALDWALD EINS - gibt es eigenes Wald-Foto-Tagebuch: >>2005 + 2006 | >>2007 + 2008 +2009 +2010

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