BALDWALD
ZWEI hat einen Eschenhain mit rund 170 jungen Eschenbäumen.
Doch die
Eschen sind bedroht: Chalara fraxinea - ein Pilz - heist der Feind.
Seit einigen Jahren wird auch in Wäldern in Deutschland ein Absterben
von Eschentrieben beobachtet. Seit 2004 schauen die Förster und einige
Forscher genauer hin und stellen fest, dass die Erkrankung sich rasant ausbreitet.
Lange war unklar, wo die Ursache dieses Absterbens der Triebe liegt. Inzwischen
ist "man" der Meinung, dass ein neuer Pilz
für das Absterben der Eschentriebe verantwortlich ist. Dieser verstopft
die Wasserleitbahnen der Eschen und führt in Folge davon zu einem Absterben
junger Triebe. Betroffen sind jedoch Bäume jeden Alters.
Viele Details dieser
Pilzerkrankung, z.B. wie der Pilz sich verbreitet, ob er Hilfe von Käfern
dazu benötigt (so ist es beim Ulmensterbens) etc. sind noch unklar. Daher
gibt es auch noch keine Empfehlungen, was dagegen zu tun wäre.
Die bisherigen üblichen Krankheiten der Eschen (Eschenkrebs, Läuse,
Rüsselkäfer, Eschenbastkäfer, Eschenzwieselmotte,..) haben die
Bäume oft gut überstanden. Doch diesmal ist es schlimmer. So hat Mecklenburg-Vorpommern
auis diesen Gründen aktuell auch ein Anbauverbot für Eschen erlassen.
Unsere
Erfahrung mit Eschen:
An den jungen Eschentrieben in BALDWALD ZWEI konnten bisher keine Schäden
oder Erkrnakungen festgestellt werden. Die Eschen fallen eher dadurch auf, dass
sie zügig und schnurgerade nach oben neue Triebe schon kurz nach der Pflanzung
im Frühjahr 2008 gebildet haben. Insgesamt machen die Eschen bisher einen
vitalen und lebensfrohen Eindruck.
Da die Eschen sehr schnell wachsen und zudem sehr mächtig werden, wird dieser
quadratische Hain inmitten des gesamten Waldes schon bald auffallen und hervortreten.
Hoffen wir, dass der Pilz die Eschen nicht befällt.
Eschen sind bisher wenig als Patenbäume gewählt worden. Vielleicht liegt
es daran, dass sie jung so wenig Zweige haben und dadurch in der neuen Anpflanzung
recht wenig auffallen. Doch die erste Esche ist schon Patenbaum geworden:
