B wie Baumpaten: Die Patenschaft ist ein ideales Geschenk. Dieses Geschenk hat eine Langzeitwirkung und schafft immer wieder Anlässe für gemeinsame Ausflüge in den neuen Wald.  Als Baumpate  erlebst Du  das Wachsen und Entstehen eines ganzen Waldes. A wie "Aller Anfang ist schwer": Die ersten Jahre sind für die Bäume und den ganzen Wald sehr entscheidend. In den ersten Jahren ist sehr viel Pflege notwendig und ein gutes Wetter für das Anwachsen der jungen Setzlinge.  Der Anfang eines Waldes ist das Schwerste. L wie Langzeitwirkung:  Als Baumpate bist Du nicht nur für kurze Zeit sondern über Jahre beim Projekt dabei.  Und selbst wenn Deine Patenschaft einmal beendet ist, weist Du ja wo der Wald steht, kennst die Anfänge und Entwicklungen des Waldes und es  ist sicher ein Erleniss auch nach 10, 20 Jahren dort nocheinmal hinzufahren. D wie "Dolles Weihnachtsgeschenk": Es ist  häufiog schwierig ein passendes, sinnvolles und schönes Geschenk zu finden. Mit einer Baumpatenschaft ist dies nun möglich:  Es passt für alle, die gern mal draußen sind und ein Ziel haben wollen, es ist äußerst sinnvoll für Umwelt, Klima und Natur und es ist auch schön:. Die Urkunde, der jährliche Waldbrief - es gibt viel zu lesen und zu lernen. W wie Wald:  Ein Wald ist mehr als ein paar Bäume. Im Laufe der Jahre wandelt sich der Boden, der Bewuchs, die Tier- udn Pflanzenwelt wird eben eine spezielle Waldwelt. Der Wald und gerade auch der Launbwald ist ein eigenes Biotop. Baumpaten werden dies im Laufe der Jahre miterleben. A wie Aller: Der neue Wald (der "baldwald") liegt nicht weit entfernt von der Aller, einem sich stark windenden ( in der Fachsprache mäandrierender) Fluß, der später bei Verden in die Weser mündet. L wie Laubwald:  Bis auf einige  hundert Lärchen (Nadelbäume, die im Winter aber ihre Nadeln verlieren)  sind nur Laubbäume im neuen Wald gepflanzt worden: Linden, Eichen, Buchen, Ahorn. Damit wird es ein abwechslungsreicher und vielschichtiger Laubwald. D wie "Das wollen wir mal sehn!" Für alle Beteiligten ist es eines spannene und  nicht vorhersehbae Geschichte. Wie der Wald wirklich mal wird werden wir erst noch erleben.

Baum des Jahres 2012 bei BALDWAD: Die Europäische Lärche

10 Erfahrungen zur Europäischen Lärche in BALDWALD

1. Sie wachsen enorm schnell, was die Anpflanzung und Aufforstung vereinfacht. Beim Pflanzen (März 2006, Bilder im ersten Fototagebuch) waren sie die Kleinsten, gerademal 20 cm hoch. Heute knapp 6 Jahre später sind sie mit die Größten, teils weit über 3 Meter. Insgesamt wurden in BALDWALD EINS 500 Europäische Lärchen (Larix decidua) als Gruppe gepflanzt.

2. Lärchen sind Gewinnertypen: Da sie schnell die Licht-Vorherrschaft über alle anderen Pflanzen - also auch die nicht Gewünschten - übernehmen sind sie Gewinner: wo die Lärchen stehen wächst nichts Anderes. Schon im 3 Jahr waren Sie die Vorherrschenden auf Ihrer Fläche

3. Ihre Wurzeln schmecken nicht - jedenfalls nicht den unterirdisch gefräßigen Scheermäusen. Verbiss an den Wurzeln und in Folge umstürzende Bäume haben wir in der Lärchengruppe bisher nicht festgestellt.

4. Die Lärchen sind sehr fotogen: Im Frühjahr ein helles, geradzu saftiges grün und tolle Knospen dazu, im Herbst ein im Sonnenlicht leuchtendes gelb...

5. Lärchen sind mit Abstand die besten Schneefänger weit und breit. Hier der Beweis: Schneebälle überall in den Lärchenzweigen.



6. Je älter sie werden desto abweisender werden sie, denn die unteren Äste der Lärchen sterben ab, bleiben aber meist am Stamm. Beim Begehen der Reihen versperren diese alten Zweige dann den Weg, zerbrechen beim Berühren und stauben rum. Alte Lärchenbestände laden nicht gerade zum Spazierengehen und Kennenlernen ein.

7. Die Lärchen haben es geschafft, einen ganz eigenen Bodenbelag zu kreieren. Die Vielzahl der abgeworfenen Nadeln bildet einen dichten, rot-braunen Bodenteppich. Hier sieht es schon nach wenigen Jahren wie auf einem Waldboden aus.

8. Lärchenbäume sind als Patenbäume nur wenig beliebt. Die Fanatasie von einem Patenbaum führt die Paten eher zum Ahorn, zur Buche und Linde. Die Lärche wird nie ein Kletterbaum und bildet später auch kein schützendes Dach. Nur einzelne Paten haben daher bisher die Lärche gewählt:


9. Ausblick für die Lärche: Die Lärche ist fortswirtschaftlich noch beliebt, da Wachstum und Holz schnelle Erträge ermöglichen. Wahrscheinich wird sich das ändern, denn die Lärche (mit der Fichte) wird wohl zu den Verlierern im Klimawandel zählen. (>>Quelle), da sie ursprünglich ein Baum für kühl-feuchte Hochgebirgslagen ist. Andere jedoch, z.B. in NRW meinen, sie sei "gewappnet für den Klimawandel.." >>Quelle

10.: Aber die Wirklichkeit ist noch viel komplizierter: Da gibt es den "Grauen Lärchenwickler", der durch den Klimawandel in höhere Regionen der Gebirge ausweicht, dort aber keine Lärchen mehr findet. So scheidet er als Vernichter der Lärchen aus - doch auf welche Bäume geht er dann? ... (>>Quelle1| >>Quelle 2)...

 

Soweit zum Baum des Jahres 2012.

Viele Bäume bei BALDWALD waren schon Baum des Jahres:

2011 Wallnuss: einzelne Walnussbäume in beiden BALDWALD-Wäldern
2009 Bergahorn: 400 Bergahorne bei BALDALD EINS
2008 Wallnuss: 10 bei BALDWALD ZWEI
2003 Schwarz-Erle: Nein, aber 500 Rot-Erlen bei WALD ZWEI
2001 Esche: Ca. 170 bei BALDWALD ZWEI
1996 Hainbuche: Ca. 1200 insgesamt
1992 Berg-Ulme: Nein, aber 150 Flatterulmen BALDWALD ZWEI
1991 Sommer-Linde: Nein, aber ca. 650 Winterlinden insg.
1990 Buche: Ca. 3.600 Rotbuchen (Fagus sylvatica) insg.
1989 Stiel-Eiche: Ca. 5.100 bei BALDWALD ZWEI

 

So sah baldwald aus bevor die Bäume gepflanzt wurden: (Wie es heute aussieht steht im >>Foto-Wald-Tagebuch)


Die Europäische Lärche: Baum 2012

Wie werde ich Baumpate?
Was darf ein Baumpate?
Welche Bäume gibt es?
Fressen Tiere die Bäume?


Informationen für die Presse
Pressebeiträge zu baldwald
abstract in english
..a tree sponsorship

Andere Baum- Waldprojekte
Patenbaum Ulme - Flatterulme
Wir pflanzen Wallnuss

 

Bergahorn - Baum 2009

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Der Acker im Panoramabild noch vor den ersten Arbeiten am neuen Labwald